
Gerardo Seoane über…
…die aktuelle Personalsituation: Wir haben keine größeren Blessuren aus dem Wolfsburg-Spiel davongetragen. Karim (Bellarabi, Anm. d. Red.) ist nach seiner Verletzung erfolgreich zurück. Auch Rob (Andrich, Anm. d. Red.) war am Wochenende über die vollen 90 Minuten belastbar. Hier gilt es in der Länderspielpause die Spieler zu pflegen, sodass keine neuen Reizungen entstehen. Patrik (Schick, Anm. d. Red.) beginnt jetzt mit der zweiten Phase nach der Reha und steigt nach und nach ins Mannschaftstraining ein. Bisher verläuft alles gut. Allerdings sind solche Muskelverletzungen mit Sehnenbeteiligung immer etwas komplizierter einzuschätzen als zum Beispiel ein Bruch, daher werden wir die Belastung sehr vorsichtig anpassen müssen. Andrey (Lunev, Anm. d. Red.) wird voraussichtlich kommende Woche das erste Mal wieder bei der Mannschaft sein.
… den Ablauf der Trainingswoche: Wir wollten diese Woche bewusst etwas anders gestalten. Uns ging es darum, eher erhaltend zu trainieren und keine neuen Reize zu setzen. Am Dienstag haben wir daher mehr im konditionellen Bereich gearbeitet, Mittwoch stand ein Kraftprogramm auf dem Plan und Donnerstag wird es auch nochmal ein anderes Programm geben. Am Wochenende haben die Spieler frei, sodass wir Montagnachmittag wieder mit voller Kraft starten können.
…Julian Baumgartlingers Entwicklung: Baumi hat in den letzten Wochen viele Einheiten mit einer hohen Intensität absolviert. Er ist in einem sehr guten Fitness-Zustand. Dann gilt es immer zu beobachten, wie reagiert der Körper darauf, das verläuft meistens wellenförmig, geht aber schrittweise immer weiter in die richtige Richtung. Er ist zwar noch nicht ganz bei 100 Prozent, dafür fehlt es noch etwas an Explosivität in den Zweikämpfen, aber er kann bereits voll mitwirken und hat wieder Vertrauen in seinen Körper. Mitten in der Saison wieder einzusteigen, ist immer etwas komplizierter, weil man nur wenig Anpassungszeit hat, daher müssen wir genau abwägen, wann es zu früh ist und wann nicht. Aufgrund unserer aktuellen Lage bin ich mir aber sicher, dass er für uns noch wichtig wird. Vor allem charakterlich ist Baumi ein wichtiger Bestandteil des Teams. Er ist immer motiviert, unterstützt andere, hat viel Energie, eine gute Ausstrahlung und übernimmt Verantwortung.
…die Rolle von Odilon Kossounou auf der Rechtsverteidiger-Position: Odilon interpretiert die Rolle des Rechtsverteidigers durch seine Qualitäten selbstverständlich anders als Jeremie (Frimpong, Anm. d. Red.). Dadurch verändert sich auch immer die Statik des Spiels. Wir als Trainerteam müssen dabei immer schauen, was wir für Möglichkeiten haben, dass wir die Spieler da einsetzen, wo sie für uns den größten Benefit bedeuten. Durch ihn können wir mit Dreier- oder auch Viererkette spielen. Vor allem durch seine Physis, Stärke in den Zweikämpfen und Robustheit sorgte er für defensive Stabilität. Es ist schwer, an ihm vorbeizukommen. Aber er ist auch schnell und bei Standards wertvoll. Die Umstellung von einer Innenverteidigerposition auf die RV-Position ist generell eigentlich schon eine große, aber er kann sich schnell anpassen und hat das sehr gut gemacht.
…die Ziele für die restliche Saison: In einer Saison gibt es immer verschiedene Phasen. Anfangs geht es vor allem darum, die Entwicklung und stetige Verbesserung der Leistung zu fokussieren, jetzt gegen Ende der Saison zählen Effektivität und positive Resultate. Wir wissen, dass es bis zum Schluss eng sein wird, weil es höchstwahrscheinlich keine Mannschaft geben wird, die alle ihre noch verbleibenden Spiele nur noch gewinnt oder verliert. Daher wollen wir nicht auf andere schauen oder groß rechnen, sondern in jedem Spiel das Maximum aus uns rausholen und so am Ende einen Champions-League-Platz sichern. Für uns ist das ein wichtiges Teilziel in Hinblick auf die Zukunft, um die Mannschaft zusammenzuhalten und weiterzuentwickeln.

Durch das 2:0 (0:0) gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga hergestellt. Torschützin Cornelia Kramer spricht im Doppelinterview mit Kapitänin Carolin Simon über ihren „Dosenöffner“ und die Bedeutung des Heimsiegs für die kommenden Wochen.
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Nach einem erfolgreichen Geduldsspiel haben die Bayer 04-Frauen den Anschluss an die Spitzenplätze in der Bundesliga wiederhergestellt. Gegen den Hamburger SV gewann das Team von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 2:0 (0:0). Damit verkürzte die Werkself den Rückstand auf Rang drei, der zur Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation berechtigt, nach neun Spieltagen auf einen Punkt. Im Ulrich-Haberland-Stadion trafen vor 1.015 Zuschauern Cornelia Kramer (58.) und Lobke Loonen (90.+5) zum Sieg.
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Die U19 von Bayer 04 ist weiter auf Rekordjagd und hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga im zehnten Spiel den zehnten Sieg gefeiert. Beim Schlusslicht 1. FC Saarbrücken gewann die an diesem Tag stark verjüngte Mannschaft von Trainer Patrick Greveraars 5:0 (2:0) und steht damit zwei Spiele vor dem Ende der Vorrunde weiterhin mit großem Abstand an der Tabellenspitze.
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Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
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