
…die trotz des straffen Zeitplans konstanten Leistungen im bisherigen Saisonverlauf: Da spielen mehrere Komponenten eine wichtige Rolle. Zum einen ist im Leben und im Sport alles leichter, wenn man erfolgreich ist. Zum anderen haben wir regelmäßig rotiert, die Belastung dadurch auf viele Schultern verteilt – und das ohne Qualitätsverlust. Und auch wenn es häufig eine Floskel ist, hilft es uns in diesem Jahr mit den zahlreichen Spielen innerhalb kurzer Zeit mehr denn je, sich immer nur auf die kommende Aufgabe zu konzentrieren und nicht zu weit vorauszuschauen.
…mögliche Schlussfolgerungen aus dem knappen 1:2 gegen den FC Bayern: Ich erwarte keine negativen Folgen aus der Niederlage. Sie war zwar ärgerlich. Aber es kann mal passieren, ein Spiel zu verlieren. Und dieses eine Spiel ändert ja nichts an der grundsätzlichen Entwicklung und Stabilität der Mannschaft. Es freut mich, dass wir nicht nur derzeit eine sehr gute Platzierung in der laufenden Saison innehaben, sondern auch im gesamten Jahr 2020 hinter den Bayern die zweitmeisten Punkte eingefahren haben.
…die Defensivleistung der Werkself: Jeder Einzelne im Team arbeitet mit, das geht schon bei den Stürmern los. Die Jungs agieren kompakt und vor allem clever. In diesem Bereich hat die Mannschaft einen sehr großen Schritt in die richtige Richtung gemacht und wirkt sehr stabil, auch was die Anfälligkeit für mögliche Konter des Gegners betrifft.
…die Entwicklung von Youngster Florian Wirtz: Das Jahr war für ihn wie gemalt. Im Frühjahr hatte er durch die Pandemie und den Lockdown keine Schule, konnte daher über mehrere Wochen hinweg regelmäßig mit den Profis trainieren. Uns war bei seiner Verpflichtung im vergangenen Winter zwar bewusst, dass er in diesem Verein eines Tages eine wichtige Rolle spielen wird. Aber dass es so schnell geht, war nicht vorherzusehen. Zumal man solch eine schnelle Entwicklung von einem 17-Jährigen auch nicht erwarten darf.
…das Sturm-Duo Patrik Schick und Lucas Alario: Beide haben eine hohe Abschlussqualität und sind absolute Torjäger. Zudem sind beide aktuell in einer sehr guten Form. Und dennoch sind sie unterschiedliche Spielertypen. Das macht uns auf dieser Position sehr flexibel und variabel.
…die bevorstehenden Abgänge von Lars und Sven Bender: Auch wenn ich ihre Beweggründe nachvollziehen kann, ist es natürlich sehr schade, dass beide nach der Saison aufhören. Wir hätten gerne noch einmal mit ihnen verlängert, daraus machen wir keinen Hehl. Mit ihnen verlassen uns zwei wichtige Säulen der Mannschaft, vor allem Lars hat zweifelsohne Geschichte bei Bayer 04 geschrieben. Aber im Fußball geht es immer weiter. Und wir haben bereits in den letzten Jahren, beispielsweise bei Julian Brandt oder Kai Havertz, gezeigt, dass wir Abgänge auffangen können. Und so wird es auch dieses Mal sein. Durch Abgänge bietet sich auch immer neuer Spielraum in der Hierarchie einer Mannschaft. Und ich sehe im jetzigen Team den einen oder anderen Spieler, der durchaus das Zeug hat, in eine wichtige Position hereinzuwachsen.
…mögliche Neuzugänge im Winter: Der Kader hat in den bisherigen Spielen gezeigt, dass er auch in der Tiefe über sehr viel Qualität verfügt. Auch die Jungs, die vermeintlich etwas hintendran waren, haben es sehr gut gemacht. Von daher werden wir mit dem nötigen Fingerspitzengefühl an die Sache herangehen.
…die Zielsetzung für das kommende Jahr: Unser primäres Ziel ist und bleibt natürlich die Qualifikation für die Champions League. Zudem wollen wir nach wie vor Spieler in unseren Reihen haben, die über den maximalen Ehrgeiz verfügen und irgendwann bei den besten Vereinen der Welt spielen wollen. Unser Ziel ist es, solche Spieler länger bei Bayer 04 zu halten. Das gelingt mit Erfolg, denn dieser steigert immer die Attraktivität eines Vereins.

Bayer 04 Leverkusen muss vorerst auf Innenverteidiger Edmond Tapsoba verzichten. Der burkinische Nationalspieler kehrte mit einer Muskelverletzung vom Afrika Cup aus Marokko zurück zur Werkself.
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Seit fast acht Jahren trifft Bayer 04 mal wieder auf den Hamburger SV. Die Hansestädter schwächeln zwar oft auf des Gegners Platz, präsentieren sich jedoch vor heimischer Kulisse regelmäßig in Topform. Besonders der 18-jährige Shootingstar Luka Vuskovic zeigt sich offensiv wie defensiv als echte Lebensversicherung für Merlin Polzins Mannschaft. Angst dürfte das der Werkself dennoch nicht machen: Nicht nur liegt die letzte Niederlage gegen einen Aufsteiger bereits 17 Spiele zurück, gegen den HSV winkt dem Team von Kasper Hjulmand zudem der fünfte Sieg im sechsten Spiel. Die Kurzpässe.
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Am 15. Spieltag der laufenden Bundesligasaison reist die Werkself zum Hamburger SV. Die Partie steigt am Dienstag, 13. Januar (Anstoß: 20.30 Uhr). Die Bayer 04-Fanbetreuung hat alle Infos zur Begegnung im Volksparkstadion für euch zusammengefasst...
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Zum ersten Mal seit knapp acht Jahren treffen der Hamburger SV und Bayer 04 in der Bundesliga wieder aufeinander. An diesem Dienstagabend, 13. Januar (Anstoß: 20.30 Uhr/live bei Sky und DAZN, sowie WOW und im Werkself-Radio), empfängt der heimstarke Aufsteiger die Werkself zum Abschluss der Hinrunde im Volksparkstadion. Der Gegner-Check.
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