
Dies ist Anlass, in Demut und Respekt der Opfer, der Überlebenden und ihrer Familien zu gedenken. Dass Auschwitz „Nie wieder“ passieren darf, dieser Auftrag ist und bleibt Verpflichtung für alle Nachgeborenen. Auch die Fußballfamilie erinnert jedes Jahr anlässlich des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ daran, dass Menschen aus ihren Reihen von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Neben den unterschiedlichsten Gruppen, die nicht in deren Weltbild passten oder ihren politischen Plänen im Wege standen, waren es vor allem Menschen jüdischer Herkunft, die in den Vernichtungslagern gequält und ermordet wurden.
In diesem Jahr gedenkt die Fußballfamilie besonders der Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität als „Abartige und Homosexuelle“ stigmatisiert und brutal verfolgt wurden. Weit über 10.000 Menschen verschleppten die Nationalsozialisten in die Konzentrationslager. Sie wurden oftmals Opfer perverser medizinischer Versuche der Lagerärzte, denen es darum ging, das Sexualzentrum ihrer Opfer zu zerstören. Spöttische Verachtung, von anderen Häftlingen in Gewaltexzessen gepeinigt, das war ihr Los. Man drangsalierte sie so lange, bis sie den Suizid suchten, als Rettung der eigenen Würde und als selbstbestimmtes Beenden ihres unermesslichen Leidens.
Die Selbstverständlichkeit, die sexuelle und geschlechtliche Identität als ein unabdingbares Menschenrecht zu leben und den Dialog darüber im Fußball zu vertiefen und zu verstetigen, auch das bedeutet „Erziehung nach Auschwitz“. Diese Lektion ist immer wieder neu zu lernen. Es ist die Botschaft der Überlebenden der Konzentrationslager zum „17. Erinnerungstag im deutschen Fußball“ am 18. und 19. Spieltag.
Für Vielfalt und Toleranz einstehen! Hier geht's zum Video.


Beste Laune und bis dato nie öffentlich gewordene Storys: Knapp 100 Bayer 04-Fans füllten am Donnerstagabend die Schwadbud im Osten der BayArena, um bei der ersten Ausgabe der neuen Veranstaltungsreihe „Rudi lädt ein“ live dabei zu sein. Dabei hörten sie gespannt zu, wie die langjährigen Werkself-Profis Gonzalo Castro und Stefan Kießling mit Rekordspieler Rüdiger Vollborn und Moderator sowie Stadionsprecher Tobias Ufer über die vielen gemeinsamen Jahre unterm Kreuz sprachen, kuriose Geschichten zum Besten gaben und Kabinen-Geheimnisse ausplauderten. Wer die Premiere verpasst hat, kann sich bereits auf die zweite Ausgabe freuen – am 12. Mai testet Rudi bei einem Quiz-Abend das Expertenwissen der Bayer 04-Fans.
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Das Bundesliga-Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in der Hinrunde war für die Bayer 04-Frauen einer dieser klassisch-sprichwörtlichen „Tage zum Vergessen“. Eingeleitet durch eine Rote Karte gegen Torhüterin Charlotte Voll in der ersten Spielminute und schließlich nach einem weiteren Platzverweis sogar in doppelter Unterzahl unterlag die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dem Vizemeister 1:5. Am Sonntag, 18.30 Uhr (MagentaSport und DAZN), bietet sich im AOK Stadion die Chance zur Revanche – und auf wertvolle Punkte im Rennen um Rang drei.
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Richtungsweisende Wochen für die U19 von Bayer 04: Zum ersten Rückspiel in Liga A der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga gastieren die drittplatzierten Leverkusener beim SC Paderborn 07 auf Rang zwei, nur ein Zähler trennt beide Teams. Während die U15 bei Borussia Mönchengladbach ihre knappe Tabellenführung verteidigen will, steht für die U12 ein Derby gegen den 1. FC Köln an. Als letztes Nachwuchs-Team starten nun auch die U23-Frauen nach der Winterpause zurück ins Liga-Geschehen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Ein besonderes Spiel gegen den FC Bayern München, nicht nur, aber auch für Erich Ribbeck: Bayer 04 holte den 2:0-Heimsieg, bei dem Oliver Kahn als Hellseher in Erscheinung trat...
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Sofie Zdebel steht zur Wahl für das „Tor des Monats“ Februar der ARD-Sportschau. Bis zum 21. März (19 Uhr) können Fans für den 18-Meter-Volleyschuss der deutschen U23-Nationalspielerin zum zwischenzeitlichen 2:0 im Derby der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln (2:1) abstimmen.
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