Neuer Plan für den Bayer 04 Campus: Fläche um ein Drittel reduziert, Grünzug deutlich verbreitert

Bayer 04 hat den Fraktionen des Monheimer Rats einen umfangreich angepassten Entwurf des geplanten Campus präsentiert. Im Rahmen konstruktiver Gespräche stellte der Fußball-Bundesligist CDU, SPD, Grünen, FDP, PETO und der Linken einen Plan vor, der eine um ein Drittel reduzierte Fläche des Campus-Geländes an der Alfred-Nobel-Straße vorsieht. Der Abstand zu den Nachbarn wird um fast 60 Prozent vergrößert. Der Grünzug wird damit deutlich größer als bisher geplant. Dies sind die wesentlichen Änderungen.
Bayer 04 Campus

ZUM NEUEN ENTWURF!

Die angepasste Planung im Überblick:

  • Die Fläche wurde um ein Drittel reduziert und ist jetzt nur noch 14,8 Hektar groß. Und davon wird auch nur ein Teil versiegelt.
  • Es werden nur so viele Felder gebaut, wie zwingend benötigt werden. Es wird auf zwei komplette Trainingsplätze verzichtet. Dabei wird auf Hybrid- und modernste Kunstrasenplätze gesetzt.
  • Der Abstand zu den Nachbarn wurde um fast 60 Prozent erhöht. Zwischen Campus und den Nachbargrundstücken liegen jetzt zwischen 115 Meter und 260 Meter Abstand.
  • Der Grünzug wird im neuen Plan deutlich verbreitert. Gleichzeitig wird der Campus so nachhaltig wie möglich gestaltet.
  • Das zum Campus gehörenden Parkhaus wird nun in den bestehenden Bayer-Standort integriert.
  • Mit einem eigens entwickelten Wassermanagement werden die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt auf ein absolutes Minimum reduziert.
  • Monheim soll noch mehr profitieren. Neben rund 150 neuen Arbeitsplätzen werden auf dem Campus Angebote für lokale Vereine und Schulen geschaffen. Und beim Bau und Betrieb wird auf Unternehmen hier aus der Region gesetzt.

Alle Informationen zum geplanten Bayer 04 Campus in Monheim und den vorgenommenen Anpassungen im Entwurf für das Gelände gibt es HIER.

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Stadtrat hob B-Plan-Verfahren auf

Anfang November hatte der Rat der Stadt Monheim die bisherige Bauleitplanung mit 24:19 Stimmen bei vier Enthaltungen aufgehoben. Damit war der Stadtrat einem Antrag von CDU, SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP gefolgt. Die neue Planung beruht auf den Erkenntnissen des bisherigen Beteiligungsprozesses und auf Gesprächen mit den Ratsfraktionen.

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