
Vor 6.000 Zuschauern kommt die in orangenen Trikots auflaufende Werkself gut ins Spiel und muss schon viel früher als in der 36. Minute in Führung gehen. Dieter Herzog leistet die Vorarbeit zum 1:0 durch Gerd Kentschke. Vor allem der Torschütze ist es, der die drei Stürmer Peter Hermann, Norbert Ziegler und Dieter Herzog immer wieder in gute Schusspositionen bringt, aber es bleibt beim 1:0 zum Pausentee.
An diesem 12. September 1976 stellt der spätere Aufstiegstrainer Willibert Kremer mit Fred Bockholt im Tor, Hans-Jürgen Scheinert, Walter Posner und Jürgen Gelsdorf in der Abwehr und den schon drei genannten Peter Hermann, Norbert Ziegler und Dieter Herzog insgesamt sieben Spieler auf, die 1979 den „Betriebsunfall“ ermöglichen – den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Selbst der achte Spieler, Gerd Kentschke, wird als Co-Trainer maßgeblich am Aufstieg beteiligt sein. Er belegt diesen Posten bis 1989 und ist zeitgleich auch Cheftrainer der Amateure. Beide Male wird er von Peter Hermann abgelöst, sowohl als Co-Trainer 1989 als auch als Cheftrainer der Amateure 1997. Ab 2001 arbeitet Peter Hermann dann wieder für viele Jahre als Co-Trainer.







Mittelstürmer Norbert Ziegler baut die Scoutingabteilung von Bayer 04 auf und Dieter Herzog wird in den 1990er-Jahren Spiele- und Spielerbeobachter für die Werkself. Abwehrspieler Jürgen Gelsdorf wird nach seinem Karriereende 1986 erst Jugendtrainer, später Cheftrainer der Werkself und ist noch heute Abteilungsleiter Fußball beim TSV Bayer 04 Leverkusen.
In der zweiten Halbzeit dieses Punktspiels der 2. Bundesliga Nord verpasst Bayer 04, auf 2:0 zu erhöhen. In der 67. Minute fällt dann der Ausgleich. Fortuna Köln erhält jetzt Auftrieb und setzt die Werkself enorm unter Druck. Am Ende bleibt es beim für beide Mannschaften verdienten einen Punkt. Auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord gelingt es, mit Platz 10 über dem Strich zu bleiben und nicht abzusteigen.

Michael Ballack wird am 26. September 1976 in Görlitz in der damaligen DDR geboren. Schon früh zeigt sich sein Talent für den Fußball. Nach dem Umzug seiner Familie nach Karl-Marx-Stadt, das heutige Chemnitz, beginnt er bei der BSG Motor „Fritz Heckert“ Karl-Marx-Stadt mit dem Fußballspielen, wobei er seine Fähigkeiten stetig weiterentwickelt. Ab dem siebten Schuljahr besucht er die Kinder- und Jugendsporthochschule und erhält eine systematische Sportförderung, die 1988, begründet mit seiner wachsenden Spielstärke, zu einem Wechsel zum FC Karl-Marx-Stadt führt. Mit 16 Jahren muss er aufgrund von Wachstumsproblemen ein halbes Jahr pausieren, aber dann ist Michael nicht mehr aufzuhalten.
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José Elias Moedim Júnior, genannt Zé Elias, wird am 25. September 1976 in Sao Paulo geboren. Seine fußballerische Ausbildung erhält er bei Sport Club Corinthians Paulista, kurz Corinthians, und wird bereits mit 17 Jahren in die erste Mannschaft hochgezogen. Schon jetzt wird die PSV Eindhoven auf ihn aufmerksam, aber der Schritt nach Europa kommt für ihn noch zu früh. Der zweikampfstarke defensive Mittelfeldspieler etabliert sich in den folgenden drei Jahren bei den Profis. Mit Corinthians gewinnt Zé Elias 1995 die Stadtmeisterschaft von Sao Paulo und den brasilianischen Pokal. Mit seiner guten Übersicht, seinem Einsatzwillen und seiner sicheren Ballkontrolle trägt er wesentlich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
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Im zweiten Jahr in der 2. Bundesliga Nord trifft die Werkself am 7. Spieltag im heimischen Ulrich-Haberland-Stadion auf die Fortuna aus Köln. Beide Mannschaften stehen punktgleich mit 7:5 Punkten auf den Tabellenplätzen 8 und 9.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat September. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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Der September startet mit einem Debakel, aber nicht für die Werkself: Die deutsche Nationalmannschaft mit den Bayer 04-Spielern Jens Nowotny, Michael Ballack und Oliver Neuville erleidet im Münchener Olympiastadion in der WM-Qualifikation eine 1:5-Schlappe gegen England. Und vor allem Jens Nowotny wird scharf kritisiert. Mit dieser Niederlage steht die direkte Qualifikation der DFB-Elf auf wackeligen Beinen.
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