
Auf dem Weg zur Europameisterschaft im kommenden Jahr gelang der deutschen Auswahl ein umkämpfter, aber umso wichtiger Auswärtssieg. In Belfast bezwang die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw am Montagabend Nordirland mit 2:0 (0:0). Jonathan Tah wurde in der 41. Minuten eingewechselt, Kai Havertz durfte – exakt ein Jahr nach seinem Debüt für die A-Nationalmannschaft – die letzten 20 Minuten mitwirken und bereitete den Treffer zum 2:0-Endstand durch Serge Gnabry (Bayern München) in der Nachspielzeit mit einem schönen Steckpass vor. Zum 1:0 hatte Marcel Halstenberg (RB Leipzig) getroffen (48.).
Beide Bayer 04-Akteure zeigten, dass sie sich ihre Einsatzzeit absolut verdient haben: Tah, der kurz vor der Pause für den verletzten Matthias Ginter ins Spiel gekommen war, zeigte sich nach seinem unglücklichen Abend gegen die Niederlande gefestigt und eine absolut solide und fehlerfreie Partie in der Viererkette. Und auch Kai Havertz wusste nach seiner Einwechslung gleich Akzente zu setzen, hatte Pech bei zwei Abschlüssen (69., 84.) und offenbarte dann bei seiner zweiten Vorlage bei der A-Nationalmannschaft aber seine ganze Klasse. „Wenn ich reinkomme, versuche ich Gas zu geben, um künftig vielleicht das eine oder andere Spiel von Beginn an machen zu dürfen“, gab sich Havertz nach seinem fünften Länderspiel bescheiden. Dank des Erfolgs verdrängte Deutschland in der Quali-Gruppe C dank des besseren Torverhältnisses Nordirland von der Spitze.
Nicht ganz so erfolgreich verlief der Abend für die österreichische Nationalelf, die von Teamchef und ehemaligen Bayer 04-Profi Franco Foda betreut wird. Im EM-Qualifikationsspiel bei Tabellenführer Polen hätte die über weite Strecken dominante ÖFB-Auswahl durchaus einen Sieg verdient gehabt, musste sich am Ende aber mit einem 0:0 begnügen. Damit rutschen die Österreicher – vier Spieltage vor dem Ende der Qualifikation – in der Gruppe G hinter Polen und Slowenien auf Platz drei ab. „In Polen dominant zu spielen und sich etwas zu trauen zeigt den Charakter der Mannschaft. Das stimmt mich sehr positiv“, erklärte ÖFB-Kapitän Julian Baumgartlinger, der auf den Tag genau zehn Jahre nach seinem Debüt für die österreichische A-Nationalmannschaft sein 70. Länderspiel absolvierte. Die Nummer 15 der Werkself spielte 90 Minuten durch, ebenso wie sein Vereinskollege Aleksandar Dragović.
Für Leon Bailey (Jamaika), Paulinho (Brasilien U23) und Moussa Diaby (Frankreich U21) endete die Länderspiel-Abstellung für ihr Heimatland derweil mit einem Erfolg: Leon Baileys Jamaikaner konnten in der Nacht zu Dienstag auch ihr zweites Gruppenspiel in der CONCACAF Nations League gewinnen: Beim Auswärtsspiel gegen Guyana gab es einen deutlichen 4:0 (3:0)-Sieg. Die Nummer 9 der Werkself wurde in der 61. Minute ausgewechselt – zu diesem Zeitpunkt sollten bereits alle Treffer des Spiels gefallen sein. Unterdessen glückte Paulinho mit der brasilianischen Olympia-Auswahl im Freundschaftsspiel gegen Chile ein 3:1 (1:1)-Sieg über Chile, Moussa Diaby setzte sich mit der französischen U21-Auswahl im Freundschaftsspiel gegen die U21 von Tschechien durch. Beide Werkself-Akteure standen dabei die komplette Spieldauer auf dem Platz.
Als letzte Spieler von Bayer 04 sind am heutigen Dienstag Panagiotis Retsos (mit Griechenland U21 im EM-Quali-Spiel gegen Litauen U21), Marc Lamti (mit Tunesien U23 in der Afrika-Cup-Qualifikation gegen Kamerun U23) sowie in der Nacht zu Mittwoch noch Lucas Alario (mit Argentinien im Freundschaftsspiel gegen Mexiko) und Charles Aránguiz (mit Chile im Freundschaftsspiel bei Honduras) in der aktuellen Länderspiel-Unterbrechung im Einsatz.


In der „Golden Boy Top 100“ werden traditionell die vielversprechendsten Talente Europas gelistet. Bei dem jüngst veröffentlichten Update anlässlich des Saisonwechsels sind – neben Leihgabe Francis Onyeka – gleich vier aktuelle Werkself-Profis dabei. Damit stellt Bayer 04 von allen Bundesligisten die meisten Spieler in diesem Ranking.
Mehr zeigen
Letzte Chance für die Bayer 04-Konsolenprofis, am „Esports World Cup 2026“ teilzunehmen. Beim „FC Pro Last Chance Qualifier“ in Paris kämpfen Sean Landwehr und Keanu Senkbeil gegen über 1000 andere Gamer um je einen der 14 begehrten Plätze für die nächste Qualifikationsphase zur virtuellen Einzel-Weltmeisterschaft. Zudem wartet bereits bei diesem hochkarätigen Vorentscheid ein Preisgeld-Pool von 244.000 US-Dollar auf die besten Spieler.
Mehr zeigen
Torhüterin Rafaela Borggräfe bleibt den Bayer 04-Frauen in der neuen Saison erhalten. Im Interview mit Werkself-TV spricht die 25-Jährige über die Gründe für ihre erneute Leihe vom FC Liverpool, über die vergangene Rückrunde und über ihre Ziele mit der neuformierten Mannschaft.
Mehr zeigen
Torhüterin Rafaela Borggräfe wird auch in der kommenden Saison für Bayer 04 Leverkusen auflaufen. Die Leihe der deutschen U23-Nationalspielerin, die im Winter vom FC Liverpool gekommen war, wurde um ein weiteres Jahr verlängert.
Mehr zeigen