Kurzpässe: Zwangspause für Amiri – Auszeichnung für Bellarabi

Bayer 04-Mittelfeldspieler Nadiem Amiri fällt nach seiner Verletzung aus dem gestrigen DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Union Berlin (3:1) vorerst aus. Derweil wurde einer seiner Mitspieler zum „Spieler des Spiels“ gewählt, ein anderer wiederum krönte seinen Treffer mit einem ganz besonderen Jubel. Die Kurzpässe vom Donnerstag.
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Rückschlag für unsere Nr. 11: Nadiem Amiri zog sich im Heimspiel gegen die Köpenicker eine Kapselruptur des Schultereckgelenks zu. Der deutsche Nationalspieler, der wegen der Verletzung zur Halbzeit ausgewechselt werden musste, wird die Rehabilitation ab sofort in der „Werkstatt“ der BayArena beginnen.

Bellarabi ist „Man of the Match“

Amiris Mitspieler Karim Bellarabi hingegen darf sich nicht nur über seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 sowie über seine Vorlage zum 3:1, sondern auch über die Auszeichnung „Man oft the Match“ freuen. Mit knapp der Hälfte aller Stimmen setzte sich der 29-Jährige in der DFB-Abstimmung vor Unions Markus Ingvartsen und dem gestrigen Werkself-Kapitän Kai Havertz durch.

Ähnlich sahen dies übrigens die Bayer 04-Fans auf Twitter: Mehr als 41 Prozent der User wählten den eingewechselten Bellarabi zum Spieler des Spiels. Damit gewann Bellarabi vor Charles Aránguiz (25,4 Prozent) und Moussa Diaby (23,4 Prozent). Torhüter Lukas Hradecky zu Bellarabis Nominierung: „Er ist verdient Man of the Match!“

„Diababy“-Jubel

Nach seiner Einwechslung zur zweiten Hälfte drehte Werkself-Flitzer Moussa Diaby im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den 1. FC Union Berlin auf. Der frischgebackene Vater – sein Sohn Ismail ist heute eine Woche alt – belohnte sich mit dem Treffer zum 3:1-Endstand (90.+1). Und der passende Jubel durfte natürlich nicht fehlen (s. Foto). Übrigens: HIER geht’s zum brandaktuellen Porträt über den 20-jährigen Sommer-Neuzugang von Paris St. Germain.

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Flügelstürmer Moussa Diaby mit seinem Baby-Jubel.

Über 1 Million Zuschauer

Die Viertelfinalpartie zwischen der Werkself und Union Berlin verfolgten auf dem Free-TV-Sender Sport1 im Durchschnitt 1 Million Fans (Marktanteil von 3,9 Prozent). In der Spitze hatten bei Sport1 1,4 Millionen Zuschauer zugeschaltet. Die ausführliche Zusammenfassung der Partie in der ARD sahen um 23 Uhr immer noch 3,57 Millionen Zuschauer (Marktanteil von 20 Prozent).

Auslosung am Sonntag

Auf wen die Werkself im DFB-Pokal-Halbfinale treffen wird, entscheidet sich am Sonntagabend ab 18 Uhr in der ARD-Sportschau, die live aus dem Deutschen Fußballmuseum in Dortmund sendet. Bayer 04-Torhüter Hradecky hat für Losfee Almuth Schult (DFB-Nationaltorhüterin) einen kleinen Auftrag: „Wen ich mir wünsche? Alles außer Bayern auswärts.“ Neben der Werkself und dem FC Bayern sind auch der Bundesligist Eintracht Frankfurt sowie der Regionalligist 1. FC Saarbrücken im Lostopf. Letzterer ist übrigens der erste Viertligist in einem DFB-Pokal-Halbfinale – und hat logischerweise Heimrecht.

Gute Besserung, Ömer!

Der anfängliche Verdacht, der ehemalige Bayer 04-Innenverteidiger Ömer Toprak habe einen Wadenbeinbruch erlitten, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Der 30-jährige Defensivakteur des SV Werder Bremen war gestern Abend im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Eintracht Frankfurt (0:2) von Filip Kostic gefoult worden (90.+1). Der Serbe erhielt die Rote Karte, Toprak musste mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Die genaue Diagnose steht inzwischen fest: Der Türke kam mit einer Riss-Quetschwunde an der Wade davon. Toprak lief von 2011 bis 2017 in 203 Pflichtspielen für Schwarz-Rot auf. In diesen gelangen ihm 7 Tore und 5 Vorlagen. Bayer 04 wünscht eine gute Genesung und ein baldiges Comeback!

Ausblick auf Samstag

Für die Werkself geht es bereits am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr), mit dem Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt weiter: Die BayArena wird prall gefüllt sein, die Werkself ist in einer guten Form – und das eine oder andere Tor garantiert. Zumindest wenn man der Statistik Glauben schenken möchte: Die Frankfurter und Bayer 04 standen sich in der Bundesliga bislang 69 Mal gegenüber, nie gab es eine Nullnummer – Bundesliga-Rekord.

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