
Der 32-jährige Chilene hatte im Sommer 2020 von Lars Bender das Kapitänsamt übernommen und die Mannschaft in der vergangenen Spielzeit aufs Feld geführt. „Es hat mich mit Stolz erfüllt, die Binde zu tragen“, so Aránguiz. „Aber ich habe im Laufe der Saison gemerkt, dass ich der Mannschaft besser helfen kann, wenn ich mich komplett auf meine Leistung auf dem Platz konzentriere. Zumal wir jetzt einen neuen Trainer haben. Deshalb habe ich das Amt des Kapitäns zur Verfügung gestellt. Ich werde natürlich weiterhin Führungsaufgaben übernehmen und Lukas tatkräftig unterstützen. Wir wollen alle das Beste für den Klub.“
Hradecky wechselte 2018 von Eintracht Frankfurt zur Werkself und hat seitdem 127 Pflichtspiele für Bayer 04 bestritten. „Lukas ist nicht nur ein herausragender Torwart, er ist auch ein Vollprofi, der sehr gewissenhaft seinen Sport betreibt“, erklärt Gerardo Seoane. „Darüber hinaus hat er eine sehr positive Ausstrahlung, ist kommunikativ und übernimmt gerne Verantwortung.“
Der neue Kapitän freut sich auf die Herausforderung. „Die Mannschaft ist mir in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen. Und ich identifiziere mich mit dem Klub in hohem Maße“, so der 31-jährige EM-Teilnehmer. „Für die kommende Spielzeit haben wir ehrgeizige Ziele. Um diese zu erreichen, werden meine Kollegen und ich alles geben.“
Als Stellvertreter wurden Julian Baumgartlinger, Jonathan Tah und Charles Aránguiz bestimmt.
Die Kapitäne der Werkself seit 1996 im Überblick:
Jens Nowotny: 1996-2003
Carsten Ramelow: 2003-2008
Simon Rolfes: 2008-2015
Lars Bender: 2015-2020
Charles Aránguiz: 2020-2021
Lukas Hradecky: seit 2021

Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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