
Um exakt 22.37 Uhr war der große Moment gekommen, ein kleines Lächeln konnte sich Emrehan Gedikli da nicht verkneifen. Cheftrainer Peter Bosz hatte den jungen Offensivmann für das Heimspiel gegen Hapoel Beer Sheva (4:1) erneut in seinen Kader berufen – und Gedikli im Alter von 17 Jahren, 7 Monaten und einem Tag zehn Minuten vor Spielende seinen ersten Profi-Einsatz beschert.
Auch am Leistungszentrum Kurtekotten fieberten die Mitarbeiter mit Eigengewächs Gedikli, der bei Bayer 04 derzeit eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann absolviert. Thomas Eichin, Leiter Nachwuchs: „Es freut mich ungemein, dass Emrehan diesen Schritt machen durfte. Das hat er sich hart erarbeitet. Der Junge ist seit der U8 bei uns in der Ausbildung und steht mit seinen 17 Jahren plötzlich in der Europa League für die Profis auf dem Platz.“
Noch jünger als Gedikli war Florian Wirtz bei seinem Profidebüt für Schwarz-Rot. Unsere Nummer 27 ist sogar der jüngste Bundesligaprofi von Bayer 04 aller Zeiten, stand in dieser Saison trotz seiner weiterhin erst 17 Jahre wettbewerbsübergreifend bereits in zwölf Pflichtspielen auf dem Rasen. Kein Wunder also, dass der Marktwert des diesjährigen Gewinners der Fritz-Walter-Medaille in Gold (Altersklasse U17) angehoben worden ist. Das Portal transfermarkt.de taxiert Wirtz neuerdings auf 24 Millionen Euro. Der U21-Nationalspieler hat seinen Marktwert, der zuvor 10 Millionen Euro betrug, somit mehr als verdoppelt.

Auch vier weitere Werkself-Profis wurden mit einem Upgrade für ihre Auftritte belohnt: Edmond Tapsoba (+8 auf 30 Mio.), Daley Sinkgraven (+2,5 auf 7,5 Mio.), Moussa Diaby (+4 auf 36 Mio.) und Lucas Alario (+6,5 auf 20 Mio.).
Ihr habt entschieden: Leon Bailey ist euer „Man of the Match“ des 4:1-Heimerfolgs gegen Hapoel Beer Sheva. Der Jamaikaner, der auch schon im Hinspiel in Israel doppelt getroffen hatte, erzielte nach Vorlage von Wendell das zwischenzeitliche 2:0. Herzlichen Glückwunsch, Leon!
Nach dem Europa-League-Sieg gegen Beer Sheva geht es für Bayer 04 in der Bundesliga weiter. Am Sonntag, 29. November (Anstoß: 15.30 Uhr/live auf Sky und im Werks11 Radio auf bayer04.de sowie in der Bayer 04-App), gastiert Hertha BSC in der BayArena. Die Hauptstädter werden in dieser Partie mit einem Trauerflor auflaufen und erinnern damit an den Ex-Präsidenten Heinz Warneke, der am vergangenen Sonntag im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
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