Geburtstagskind des Monats 3: Paulo Rink wird 50

Paulo Rink wird am 21. Februar 1973 in der brasilianischen Stadt Curitiba geboren. Sein Heimatverein ist Athletico Paranaense. In diesem Klub verbringt er seine Jugendzeit und muss auch häufig zwischen die Pfosten, weil ihm die typische brasilianische Spielfreude abgeht. Als junger Profi bei Atletico Mineiro feiert er seine ersten Erfolge dann im Sturm: als trockener, unspektakulärer Vollstrecker. Über seinen Heimatverein Paranaense wechselt er zu Chapecoense, um dann doch wieder bei Paranaense zu landen. Dort trifft er in 22 Spielen 13-mal und Bayer 04 wird auf ihn aufmerksam.

Videos anzeigen

Ja, ich möchte Videos angezeigt bekommen.

1997 kommt er schließlich nach Leverkusen, wechselt sich in seinem ersten Jahr mit Erik Meijer als Sturmpartner von Ulf Kirsten ab und trifft 9-mal in der Bundesliga. Nach der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich und dem frühen Ausscheiden der DFB-Elf entscheidet sich Paulo Rink, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen. Sein Urgroßvater war 1904 aus Heidelberg nach Brasilien ausgewandert, Paulo hat also durchaus deutsche Wurzeln. Nach der Einbürgerung kommt er auf 13 Länderspiele, wird der erste Brasilianer im deutschen Dress und noch heute in seinem Geburtsland „Alemao“ („Der Deutsche“) genannt. 1999 lässt er sich für ein Jahr zum brasilianischen Spitzenklub FC Santos ausleihen, kommt im Winter 2000 zurück und wird mit Bayer 04 Leverkusen deutscher Vizemeister.

crop_19971105_73_Minute_2-1_Emerson_Paulo_Rink.jpg

Nach 88 Bundesligaspielen und 29 Toren ist seine Zeit in Leverkusen im November 2001 beendet. Er wechselt zum 1. FC Nürnberg – mit der kleinen Vertragsklausel, im drei Wochen später stattfindenden Meisterschaftsspiel in Leverkusen nicht für die Franken auflaufen zu dürfen. Nach seinem Wechsel zu Energie Cottbus 2002, für die er eine Saison spielt, beginnt seine Odyssee: Paulo kann durchaus als „Wandervogel“ bezeichnet werden, denn in den letzten vier Jahren seiner Karriere spielt er noch für fünf verschiedene Klubs. Das Ende seiner Profi-Laufbahn 2007 bestreitet er mit einem Abschiedsspiel in seiner Geburtsstadt Curitiba für seinen Heimatverein Athletico Paranaense.

Heute ist Paulo Rink in seiner Heimatstadt in der Kommunalpolitik tätig. Außerdem gründete er eine Stiftung, die sich um Kinder aus sozial schwachem Umfeld kümmert. In diesem Monat wird Paulo 50 Jahre alt.

Ich wünsche dir alles Gute und bleib gesund!

Geburtstagskind des Monats I: Walter Posner

Geburtstagskind des Monats II: Ralf Falkenmayer

Ähnliche News

Sound of Dreams
Champions League - 21.01.2026

Die Werkself zu Gast in Athen: Der Reise-Liveticker ✈️🇬🇷

Die vierte internationale Auswärtsreise dieser Saison in der UEFA Champions League 2025/26 führt die Werkself in die griechische Hauptstadt. Beim aktuellen Doublesieger Olympiakos Piräus bestreitet das Team von Cheftrainer Kasper Hjulmand den 7. Spieltag der Ligaphase. Das Spiel im Karaiskakis-Stadion steigt am Dienstag, 20. Januar (Anstoß: 21 Uhr dt. Zeit), und wird live übertragen auf DAZN. Wir nehmen euch mit auf die Reise nach Athen und berichten hautnah von der Werkself…

Mehr zeigen
Pressekonferenz nach der 0:2-Niederlage mit Kasper Hjulmand | 7. Spieltag UCL
Werkself-TV - 20.01.2026

Die Pressekonferenz nach dem 0:2 bei Olympiakos Piräus

Werkself-TV zeigt nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League die Pressekonferenz mit Kasper Hjulmand...

Mehr zeigen
Grimaldo: „Haben zu viele Chancen liegen lassen“ | 7. Spieltag UCL
Werkself-TV - 20.01.2026

Grimaldo: „Haben zu viele Chancen liegen lassen“

Nach der 0:2-Niederlage von Bayer 04 bei Olympiakos Piräus am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League äußerten sich Lucas Vázquez, Aleix Garcia und Alejandro Grimaldo am Mikrofon von Werkself-TV...

Mehr zeigen
Zweikampf
Champions League - 20.01.2026

0:2 in Athen – Kämpferische Werkself beißt sich bei Olympiakos die Zähne aus

Bitterer Abend in Athen: Am 7. Spieltag der Ligaphase der UEFA Champions League 2025/25 hat die Werkself 0:2 bei Olympiakos Piräus verloren. In einer von Beginn an intensiven und feurigen Partie erwischten die hoch pressenden Hausherren den besseren Start, gingen in der 2. Minute durch Costinha in Führung. Obwohl die Werkself zahlreiche Chancen auf den Ausgleich hatte, erhöhten die abgezockten Griechen kurz vor der Pause auf 2:0 (45.+1). In Durchgang zwei gaben die Leverkusener erneut alles und zeigten vollen Einsatz, doch für den griechischen Abwehrriegel gab es an diesem Abend für Schwarz-Rot trotz größter Bemühungen kein Mittel.

Mehr zeigen