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Über die hessische Jugendauswahl kommt der schmächtige Lockenkopf zu den DFB-Junioren. Unter Trainer Dietrich Weise wird er im Juni 1981 gemeinsam mit zukünftigen Bundesligaspielern wie Michael Zorc, Roland Wohlfarth, Ralf Loose, Thomas Brunner und meiner Wenigkeit U18-Europameister. Noch als A-Jugendlicher bestreitet er kurz nach der Europameisterschaft seine ersten beiden Bundesligaspiele über die volle Distanz für die Hessen und sitzt beim 3:1-DFB-Pokalsieg der Frankfurter gegen den 1. FC Kaiserslautern auf der Bank.
Falke ist ein zierlicher, eher kleiner Spieler, seine Stutzen sind meist bis auf die Fußknöchel runtergerollt. So beackert er das Feld, immer unterwegs auf dem Platz. Er klaut viele Bälle durch Antizipation oder ein langes Bein, er steht oft richtig und unterbindet viel durch sein gutes Stellungsspiel. Zudem verfügt er über einen feinen linken Fuß. Seine Technik ist beeindruckend. Er hat das Auge für den richtigen Moment und den Blick für die Gasse, kann aber auch einen langen Ball spielen. Falke würde heute noch jeder Bundesligamannschaft gut zu Gesicht stehen und mit seinem permanenten Fleiß auf dem Platz zum Publikumsliebling avancieren. In den 80er-Jahren macht er vier Länderspiele und nur eine langwierige Knöchelverletzung verhindert mehr Einsätze für die DFB-Auswahl. Als er wieder fit ist, haben andere sich in den Vordergrund gespielt.






1987 wechselt Ralf Falkenmayer nach Leverkusen. Er möchte auch einmal etwas höher in der Tabelle stehen und nicht ständig – wie mit Frankfurt damals – gegen den Abstieg spielen. Außerdem reizt ihn der UEFA-Pokal, für den sich Bayer 04 wieder qualifiziert hat. Er bestreitet zehn der zwölf Spiele, die die Werkself zum UEFA-Cup-Triumph führen. Falke trifft beim Auswärtsspiel in Rotterdam zum 2:0 und tritt als aktueller Elfmeterschütze unserer Mannschaft im Endspiel gegen Espanyol Barcelona als Erster beim Elfmeterschießen an – und verschießt zum Entsetzen seiner Mitspieler und der Bayer 04-Fans. Nach insgesamt 62 Pflichtspielen für Bayer 04, in denen er 9 Tore erzielt, wechselt Falkenmayer 1989 zurück nach Frankfurt. Die Sehnsucht nach seiner Heimatstadt ist zu groß.
Der gelernte Schwimmmeistergehilfe ist keiner, der das große Wort führt, sondern eher still und zurückhaltend. Heute arbeitet er in einem Großhandel für Laminat und Parkett.
In diesem Monat wird Falke 60. Ich wünsche dir alles Gute und vielleicht führt dich dein Weg doch einmal nach Leverkusen! Bleib gesund und feiere schön.
Geburtstagskind des Monats I: Walter Posner
Geburtstagskind des Monats III: Paulo Rink

Nach der Bundesligasaison ist vor der Fußball-Weltmeisterschaft – und auch zur WM bringen die Silberlöwen Stadion-Atmosphäre in die BayArena. Beim Public Viewing in der Schwadbud sind die erfahrenen Bayer 04-Fans herzlich eingeladen, die deutsche Nationalmannschaft im Gruppenspiel gegen Curacao zum ersten Sieg zu peitschen. Einlass am Sonntag, 14. Juni, ist ab 18 Uhr, Anpfiff der Partie ist um 19 Uhr.
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Nächster Titel für die U15 – und was für einer: Nach dem Gewinn des Essener Otto-Rehhagel-Cups am vorherigen Wochenende holten die Leverkusener Junioren auch beim hochkarätig besetzten KDB Cup die Trophäe. Eine starke Leistung inklusive eines spannenden Final-Erfolgs im Elfmeterschießen gegen den Nachwuchs des Champions-League-Siegers Paris Saint-Germain ließ Schwarz-Rot beim in Kooperation mit dem belgischen Weltstar Kevin De Bruyne ausgerichteten Turniers erneut jubeln. Außerdem überzeugten die U16, die U14 und die U13 mit Siegen in ihren jeweiligen Liga-Partien. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Während ein Großteil der Bayer 04-Frauen die Sommerpause genießt, sind neun Werkself-Profis in den kommenden Tagen für ihre Nationalteams im Einsatz. Für drei von ihnen geht es um die WM-Teilnahme, sechs absolvieren mit der deutschen U23-Auswahl zwei Testspiele.
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Hans Sarpei wird am 28. Juni 1976 in Tema in Ghana geboren und kommt mit seinen Eltern als Dreijähriger nach Deutschland, wo er in Köln aufwächst. Seine Mutter und sein Vater arbeiten schon vor seiner Geburt zeitweise in Hamburg im Import-Export-Bereich. Dort lernen sie einen älteren Mann kennen, der ihnen die deutsche Kultur näher bringt und sie unterstützt. Aus Dankbarkeit erhält Hans später dessen Vornamen, obwohl dieser Mann bereits vor seiner Geburt verstirbt. Hans stammt aus einer sportlichen Familie, sein älterer Bruder Edward sowie seine Neffen Hans Nunoo Sarpei und Kingsley Sarpei waren beziehungsweise sind ebenfalls Profi-Fußballer.
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