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Bei der Partie in Spich wird er allerdings in der Halbzeit ausgewechselt und bleibt bis 1978 bei den Vertragsamateuren. Er wird ihr Kapitän, absolviert eine Ausbildung zum Industriekaufmann und leistet seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr. Anschließend studiert Harry Betriebswirtschaftslehre.
Mit 26 Jahren hat er den Profifußball eigentlich abgehakt. Doch Trainer Willibert Kremer bittet ihn 1978, Bayer 04 im Abstiegskampf der 2. Liga zu unterstützen. Harry nutzt seine Chance: Am 29. April 1978 bestreitet er sein erstes Zweitligaspiel gegen Tennis Borussia Berlin. Bayer gewinnt auch die folgenden vier Partien mit ihm in der Startelf und verbessert sich von Platz 15 auf Platz 8. Harry erhält einen Profivertrag und arbeitet parallel zur Karriere als Fußballer in der Rechtsabteilung der Bayer AG.
In der Saison 1978/79 wird er zu einer wichtigen Stütze der Mannschaft. Gleich im Auftaktspiel gegen Fortuna Köln erzielt Harry das erste Saisontor. Die Werkself gewinnt die Partie 3:1 und startet eine Serie von neun Siegen. Der gebürtige Leverkusener steht dabei saisonübergreifend 14-mal in Folge in der Startelf – und gewinnt jedes dieser Spiele. Kremer schätzt seinen laufstarken, taktisch disziplinierten und mannschaftsdienlichen Mittelfeldspieler.
Auch seine Mitspieler sehen in ihm einen wichtigen Teil des Erfolgs. Jürgen Gelsdorf bezeichnet ihn als das „letzte Mosaiksteinchen“ der Mannschaft. Matthias Brücken lobt vor allem Harrys Bereitschaft, sich für das Team aufzuopfern. Er spielt 32 von 38 Saisonpartien und erlebt am Ende den Bundesliga-Aufstieg von Bayer 04.






Auch in der Bundesliga kommt er noch 22-mal zum Einsatz. Besonders in Erinnerung bleibt ihm das erste Spiel im Münchener Olympiastadion gegen den FC Bayern München. Bei seinem ersten Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC steht Harry in der Startelf und bereitet beim 2:1-Sieg das erste Tor vor.
In seiner zweiten Bundesliga-Saison ist der inzwischen 29-Jährige nur noch Ergänzungsspieler. Sein Vertrag wird nicht verlängert. Angebote anderer Zweitligisten lehnt er ab, weil er seinen Arbeitsplatz bei der Bayer AG behalten möchte. 1981 wechselt er nach mehr als zwei Jahrzehnten bei Bayer 04 zu Viktoria Köln. Später spielt er noch für TuRa Wermelskirchen. Mit 36 Jahren beendet Harry seine aktive Karriere und spielt anschließend noch für die Bayer-04-Traditionsmannschaft.
Bis heute verbindet ihn eine enge Freundschaft mit vielen ehemaligen Mitspielern, mit denen er sich regelmäßig trifft. Auch sportlich bleibt er aktiv: Er spielt Tennis und trainiert wieder in der Leichtathletik-Abteilung des TSV Bayer 04.
Harry wird in diesem Monat 75 Jahre alt. Der Vater von zwei Töchtern und vierfache Großvater ist der erste in Leverkusen geborene Bayer 04-Bundesligaspieler aus dem eigenen Nachwuchs und alleine damit für immer eine Legende.
Lieber Harry, ich wünsche dir zum 75. alles Gute. Bleib gesund und feiere schön im Kreis deiner Familie.

Harry Gniech erblickt am 14.10.1951 in Leverkusen-Schlebusch das Licht der Welt. Mit sechs Jahren kommt er zum SV Bayer 04, zunächst zur Leichtathletik. Eigentlich will der Junge Fußball spielen, darf aber erst mit neun Jahren zu den Fußballern wechseln. Schnell wird Harry im Mittelfeld zum Spielmacher. Trotz seines Talents ist der Weg von der Jugend in den Lizenzkader damals weit. In der Saison 1973/74 setzt ihn sein ehemaliger A-Jugendtrainer Friedhelm Renno, der mittlerweile die erste Mannschaft von Bayer 04 trainiert, zum ersten Mal in einem Spiel der Vertragsspieler-Mannschaft ein.
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Henrique Adriano Buss, genannt Henrique, kommt am 14. Oktober 1986 im brasilianischen Marechal Cândido Rondon zur Welt, einer Stadt im brasilianischen Bundesstaat Parana. Mit 13 Jahren wechselt er zum Coritiba FC und schafft 2006 den Sprung in die erste Mannschaft. Henrique steigt mit dem Team in die 1. brasilianische Liga auf und wechselt zum FC Palmeiras. Nach nur fünf Spielen für den neuen Klub wird der 1,85 Meter große Innenverteidiger 2008 vom FC Barcelona für zehn Millionen Euro verpflichtet und von Bayer 04 gegen eine Gebühr von 400.000 Euro für ein Jahr ausgeliehen.
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Constant Djakpa wird am 17. Oktober 1986 in Abidjan in der Elfenbeinküste geboren. Schon im Alter von fünf Jahren beginnt er mit dem Fußballspielen. Seine ersten Schritte im Profifußball macht er beim Stella Club d’Adjamé, bevor er nach Norwegen zu Sogndal IL wechselt. Über den rumänischen Verein Pandurii Târgu Jiu führt sein Weg schließlich nach Deutschland.
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Im Video seht ihr eindrucksvolle und wichtige Tore der Bayer 04-Geschichte aus dem Monat Oktober. Es geht dabei nicht immer um die Schönheit der Tore, sondern es sollen euch auch besondere Spiele und Spieler in Erinnerung gerufen werden.
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In der ersten Oktoberwoche des Jahres 1966 entscheiden sich die Vertragsfußballspieler zu einem ungewöhnlichen Schritt – sie treten in den Streik. Sie sehen sich zu dieser bis dato wenig üblichen Selbsthilfe gezwungen, damit sie ihren Forderungen nach einer gerechten Bezahlung mehr Nachdruck verleihen können. Bei drei Unentschieden, so folgern sie, steht ihnen eine Prämie zu, zumindest ist eine Punktprämie von 75 D-Mark vor Saisonbeginn vereinbart worden.
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