
Geboren in Willich am Niederrhein, 60 Kilometer entfernt von Leverkusen, zog es Janis Blaswich mit 15 Jahren in den Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach. 2009, drei Jahre später, folgte das Debüt für die zweite Mannschaft der Fohlen, Gegner damals war die Zweitvertretung von Bayer 04. Blaswich blieb anschließend weitere vier Jahre bei Borussia M’gladbach II, ehe Leihen zur SG Dynamo Dresden (2015/16) und zum FC Hansa Rostock (2017/18) folgten – und er bei den Drittligisten jeweils zur Stammkraft avancierte. Dresden verhalf Blaswich mit seinen Leistungen zur Drittliga-Meisterschaft und zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Zur Saison 2018/19 schließlich verließ er Borussia Mönchengladbach endgültig und wechselte erstmals ins Ausland zu Heracles Almelo. Vier Jahre blieb der 1,93 Meter große Schlussmann in den Niederlanden und bestritt in dieser Zeit mehr als 100 Erstliga-Partien in der Eredivisie.
Im Sommer 2022 kehrte Blaswich in die Bundesliga zurück und schloss sich RB Leipzig an. Vorerst als Nummer zwei eingeplant, bestritt er insgesamt 64 Pflichtspiele für die Sachsen – darunter das DFB-Pokalfinale 2022/23, das 2:0 gegen Eintracht Frankfurt gewonnen wurde. Anschließend folgte auch der Supercup-Sieg.

In diese Phase bei RB fiel ebenfalls die erste Berufung von Bundestrainer Julian Nagelsmann ins DFB-Aufgebot, insgesamt stand Blaswich bei vier Länderspielen im Kader der deutschen Nationalmannschaft.
Vergangene Saison spielte der Neu-Leverkusener leihweise für den österreichischen Bundesligisten Red Bull Salzburg. Dort wurde der 34-Jährige umgehend zum Kapitän ernannt und führte das Team sowohl in den ersten neun Ligapartien als auch in vier Champions-League-Duellen aufs Feld. Gegen Bayer 04 musste Blaswich passen, kam in der Folge aber unter anderem gegen Real Madrid wieder zum Einsatz.

Nach seinen verschiedenen Stationen in Deutschland, den Niederlanden und Österreich freut sich Blaswich nun, „für den hochkarätigsten Verein meiner Heimatregion und einen der besten Klubs Deutschlands zu spielen. Ich bin absolut begeistert von dem, was auf mich zukommt.“

Bei Minusgeraden und mit ordentlich Neuschnee: Bayer 04 ist in dieser Woche ins Fußball-Jahr 2026 gestartet. Werkself-TV zeigt wie Lucas Vazquez, Patrik Schick, Malik Tillman und Co. in die Vorbereitung gestartet sind. Am ersten Tag waren weit über 1.000 Fans beim Auftakt mit dabei, im weiteren Verlauf der Woche war dann der Schnee ein beständiger Begleiter. Das tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch.
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Im April 1986 feierte die Werkself dank des Treffers von Bum-kun Cha den ersten Sieg gegen Stuttgart nach dem Aufstieg in die erste Bundesliga. Der VfB war durch ein Tor von Jürgen Klinsmann zunächst in Führung gegangen.
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Das zweite Wochenende des Jahres steht ganz im Zeichen des schwarz-roten Nachwuchs-Budenzaubers: Dem hochkarätigen Mercedes-Benz Junior Cup der U19 im schwäbischen Sindelfingen stehen der BWK-ArenaCup in Ilshofen und der Pape-Cup in Magdeburg, auf denen die U15 aktiv wird, in Sachen Teilnehmerfeld nichts nach. Top-Gegner aus Belgien und den Niederlanden erwarten die U14 beim Leistungsvergleich, während sich auch die U11 bereits ins Freie traut und gegen die U12 von Fortuna Köln testet – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Der erste Härtetest nach der Winterpause wartet: Am kommenden Samstag, 10. Januar, und Sonntag, 11. Januar, misst sich die U19 von Bayer 04 im Sindelfinger Glaspalast auf dem renommierten Mercedes-Benz Junior Cup mit einigen Top-Teams aus dem internationalen Nachwuchsbereich. Zu den Teilnehmern des prestigeträchtigen Hallenturniers gehören in diesem Jahr unter anderem der FC Bayern München, der FC São Paulo und der FC Basel 1893. Zu sehen sind die Spiele ab Samstag, 12 Uhr, live und mit Kommentar auf dem frei empfangbaren Kanal Sky Sport Mix.
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