Copa: Für Aránguiz und Chile geht die Reise weiter

Die Mission Titelverteidigung geht für Charles Aránguiz und die Chilenen weiter bei der Copa America: Im Viertelfinale des Turniers setzte sich „La Roja“ in einem dramatischen Duell mit 5:4 nach Elfmeterschießen gegen Kolumbien durch und trifft in der Vorschlussrunde nun auf den Gewinner der Partie zwischen Uruguay und Peru.
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Beim Elfmeterschießen scheiterte Kolumbiens letzter Schütze William Tesillo, der seinen Elfmeter am Tor vorbei schoss. Danach behielt Chiles Kapitän Alexis Sanchez die Nerven, sein Treffer zum 5:4-Endstand bedeutete den Einzug ins Halbfinale. Chiles Traum vom dritten Gewinn der Copa in Folge lebt somit weiter. Das Halbfinale gegen Rekordsieger Uruguay (15 Titel) oder Peru wird in der Nacht zu Donnerstag in Porto Alegre ausgetragen. Einen Tag zuvor bestreiten Brasilien und Argentinien den Superclasico im ersten Halbfinale in Belo Horizonte.

Zweimal greift der Videobeweis

Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung in Sao Paulo hatte es 0:0 geheißen. Dabei hatten die Chilenen bereits zweimal über einen vermeintlichen Torerfolg gejubelt. Zunächst wurde einem Treffer von Charles Aránguiz nach 15 Minuten wegen einer Abseitsstellung von Sanchez nach Videobeweis die Anerkennung versagt, und nach dem Wechsel annullierte der Referee ein Tor von Arturo Vidal wegen Handspiels von Guillermo Maripan ebenfalls, nachdem der Videoschiedsrichter eingegriffen hatte. Aránguiz hatte zuvor bereits nach zwölf Minuten einen Treffer vor Augen, doch Kolumbiens Keeper Ospina parierte seinen Kopfball mit einem sensationellen Hecht.

Lamti und Tunesien erneut 1:1

Derweil erlebte Bayer 04-U19-Spieler Marc Lamti das 1:1 von Tunesien in der Gruppe E des Afrika Cups gegen Mali 90 Minuten von der Bank aus. Bereits das erste Spiel gegen Angola hatten die Tunesier mit einem 1:1 beendet. Lamti, der in der abgelaufenen Spielzeit bereits einige Male bei den Werkself-Profis mittrainieren durfte, hatte Anfang Juni etwas überraschend sein Debüt in der A-Nationalmannschaft gegeben. Für Tunesien geht es am Dienstag (21 Uhr) mit dem abschließenden Gruppenspiel gegen Mauretanien weiter.

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