
Leno und Brandt trugen bereits im vergangenen Sommer dazu bei, dass die deutsche Mannschaft in Russland den Confed Cup gewann. Und auch diesmal konnten sie sich dank starker Leistungen in der Bundesliga und im DFB-Pokal in den Fokus von Joachim Löw spielen. Gleiches gilt für den U21-Nationalmannschafts-Kapitän Tah, der übrigens – genau wie Leno – vor zwei Jahren bei der EM in Frankreich das Vertrauen des Bundestrainers bekam. „Ich freue mich sehr, dass die Drei es in den vorläufigen WM-Kader geschafft haben. Bernd, Jonathan und Julian haben sich das durch eine tolle Saison bei Bayer 04 verdient, sie waren absolute Leistungsträger und werden weiterhin alles dafür tun, um in Russland dabei zu sein“, sagte Bayer 04-Sportdirektor Rudi Völler.
Bernd Leno zählt bereits seit Oktober 2015 zum Kreise der Nationalmannschaft und brachte es seitdem auf sechs Länderspiele. In der abgelaufenen Saison verpasste die 26-jährige Nummer 1 der Werkself nur ein Pflicht-Spiel (in der Meisterschaft gegen Dortmund aufgrund einer Knie-Verletzung) – in den übrigen 38 Pflichtspielen hütete er den Kasten der Herrlich-Equipe. Julian Brandt gilt ebenfalls unbestritten als einer der Leistungsträger bei Bayer 04 und kam in der abgelaufenen Spielzeit in allen (!) Pflichtspielen der Schwarz-Roten zum Einsatz. Dabei erzielte der 22-jährige Mittelfeldspieler insgesamt 12 Treffer (davon 9 in der Liga) und bereitete sieben weitere vor. Für die A-Nationalmannschaft debütierte er Ende Mai 2016 und lief seitdem weitere 13 Male mit dem Adler auf der Brust auf (1 Tor). Auch U21-Kapitän Jonathan Tah (3 Länderspiele) feierte vor gut zwei Jahren sein Debüt bei Joachim Löw, zuletzt sammelte der 22-jährige bullige Innenverteidiger jedoch primär Erfahrungen bei der deutschen Nachwuchsauswahl. In dieser Saison kam er bei der Werkself in 33 Pflichtspielen (28 in der Liga, 5 im Pokal) zum Einsatz und avancierte ligaweit zu einem der zweikampfstärksten Spieler (mit über 70 Prozent Zweikampfquote).
Neben Leno, Brandt und Tah darf auch Werkself-Profi Tin Jedvaj von einer WM-Teilnahme in Russland träumen: Der 22-jährige Abwehrspieler wurde von Nationaltrainer Zlatko Dalić in den vorläufigen Kader der kroatischen Nationalmannschaft berufen.
In einer Woche reist das DFB-Team mit allen 27 nominierten Akteuren zur Vorbereitung ins Trainingslager nach Südtirol.Nach dem Testspiel gegen Österreich (2. Juni, 18 Uhr) hat Joachim Löw noch zwei Tage Zeit, dem Weltfußballverband FIFA seine 23 Akteure für die WM zu melden. Mit dem finalen Kader geht es dann auch ins letzte Testspiel vor dem Turnier am 8. Juni – dabei trifft die deutsche Auswahl in der BayArena auf Saudi-Arabien (19.30 Uhr).
Das erstes WM-Spiel findet für die deutsche Auswahl (Gruppe F) am 17. Juni (17 Uhr) gegen Mexiko statt, auf dem Weg ins Achtelfinale folgen anschließend die Duelle mit Schweden (23. Juni, 20 Uhr) und Südkorea (27. Juni, 16 Uhr).

Im Rahmen des Trainingslagers der Werkself im Weimarer Land wird für die anreisenden Fans auch abseits des Trainingsplatzes einiges geboten. Organisiert von Bayer 04 und dem Mitglieder-Netzwerk Ost findet unter anderem am Montag, 3. August, von 14 bis 17 Uhr ein offener Fan-Treff im Schloss Blankenhain (Am Markt 2, 99444 Blankenhain) statt. Das Treffen findet unmittelbar im Anschluss an das öffentliche Training der Werkself (Start: 11 Uhr) statt. Vor Ort warten spannende Highlights auf alle Fans.
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Werkself-TV zeigt die Highlights des 4:0-Heimerfolgs im Testspiel gegen den KRC Genk aus Belgien im Rahmen der Saisonvorbereitung 2026/27...
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Werkself-TV zeigt den 4:0-Erfolg im Testspiel gegen den KRC Genk aus Belgien im Rahmen der Saisonvorbereitung 2026/27 re-live...

Im dritten Test der laufenden Saisonvorbereitung spielte Bayer 04 erstmals auf heimischem Geläuf – und gewann auch dort! Gegen den belgischen Erstligisten KRC Genk stand für die Werkself im Ulrich-Haberland-Stadion am Ende ein souveräner 4:0-Erfolg. Im ersten Durchgang brachten Jeanuel Belocian (9.) und Nathan Tella (42.) dominante Leverkusener in Front, nach dem Seitenwechsel erhöhten Afonso Moreira (51.) und Christian Kofane (53.). Unter den vielen schwarz-roten Wechseln nach der Pause war auch Patrik Schick, der zu seinem ersten Testspiel-Auftritt der Vorbereitung kam.
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