
…seine Reaktion auf die Entscheidung, dass die Bundesliga am 16. Mai wieder beginnt: Das war wichtig. Die Spannung ist jetzt wieder da, das merkt man bei allen Beteiligten.
…die Rückkehr ins Mannschaftstraining: Das ist ein super Gefühl. Bei der ersten Einheit mit der gesamten Mannschaft hatte man zum ersten Mal wieder den Eindruck, dass das Ganze mit Fußball zu tun hat. Es hat den Spielern und uns Trainern großen Spaß gemacht; es riecht wieder nach Fußball.
…die Umstellung für die Spieler nach zwei Monaten ohne Training mit Körperkontakt: Die Einheiten in Kleingruppen waren schwierig zu steuern. Wir mussten wirklich aufpassen, nicht zu viele intensive Übungen hintereinander zu machen. Von daher sind wir froh, wieder mit der gesamten Mannschaft trainieren zu können.
…das physische Level der Werkself: Das beste Training für die Spieler sind die Spiele – sie sind auf die gesamte Woche gesehen am intensivsten. Diese Werte zu erreichen, ist im Training nicht möglich. Die Frische ist nach der Pause zwar logischerweise da. Aber um die Endkondition wiederherzustellen, brauchen wir die Spiele.
…das spielerische Niveau seiner Mannschaft nach der Pause: In meinen 40 Jahren im Profifußball ist es das erste Mal, dass die Spieler mitten in der Saison zwei Wochen zu Hause sind und auf dem Laufband trainieren müssen. Ab dem 1. April haben wir dann zwar wieder am und im Stadion in Kleingruppen trainieren können – aber eben ohne die eigentlich notwendige Spannung. Wir wussten nicht, wann es wieder los geht und haben die Spieler fast zwei Monate ohne Ziel gecoacht. Sie waren zwar da und hatten Spaß, aber die letzte Spannung wie sonst vor einer Partie war nicht da. Das ist kein Vorwurf, sondern in solch einer Situation völlig normal. Gestern und heute war der Fokus im Mannschaftstraining hingegen bei allen wieder voll da.
…seinen veränderten Einfluss auf das Spielgeschehen durch eine geringere Lautstärke im Stadion bei Spielen ohne Zuschauer: Wir verstehen, dass alles anders sein wird. Aber wie es am Ende ablaufen wird, wissen wir noch nicht. Wir haben den Vorteil, erst am Montag zu spielen. So können wir bei den anderen Partien am Wochenende schauen, wie es auf und neben dem Platz abläuft.
…die nötige Disziplin von Spielern, Trainern und Betreuern und die Einhaltung der Hygienevorschriften: Ich vertraue meinem Staff und meinen Spielern zu einhundert Prozent. Sie wissen, wie sie sich zu verhalten haben. Allerdings kann niemand versprechen, dass es im Laufe der Saison keine Infektion geben wird. Wir tun unser Bestes und halten uns an die Vorschriften.
…die mögliche befristete Regeländerung, künftig fünf statt drei Wechsel vornehmen zu können: Das ist ein interessantes Thema. Ich bin generell für mehr Wechselmöglichkeiten. So haben wir Trainer mehr Chancen, ins Spiel einzugreifen. Ab und zu stand ich in den Spielen vor der Entscheidung, ob ich den letzten verfügbaren Wechsel vornehme oder noch warte. Sollte diese Änderung kommen, müssen wir als Trainerteam genau nachdenken, wie wir diese nutzen wollen.
…Reaktionen auch aus seinem Heimatland Niederlande, dass die Bundesliga als erste große europäische Liga die Wiederaufnahme des Spielbetriebs beschlossen hat: Viele freuen sich, dass sie wieder Fußball gucken können. Viele fragen sich, wie das Ganze aussehen wird. Aber auch bei mir gibt es noch Fragezeichen, denn auch ich habe solch eine Situation in meinen 40 Jahren Profifußball noch nicht erlebt. Alle werden auf die Bundesliga schauen.

Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
Mehr zeigen
In einem ausgeglichenen Topspiel trennten sich die Bayer 04-Frauen vom Tabellendritten Eintracht Frankfurt 1:1. Kapitänin Carolin Simon und Torschützin Estrella Merino Gonzalez ordnen im Interview die Leistung der Werkself ein.
Mehr zeigen
Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:1 der Bayer 04-Frauen gegen Eintracht Frankfurt am 7. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2026/27.

Die U17 von Bayer 04 musste sich am 9. Spieltag der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga beim Tabellenführer 1. FSV Mainz 05 mit 2:6 (0:1) geschlagen geben. Kurz nach dem Seitenwechsel konnte Louis Lombay zwar zwischenzeitlich zum 1:1 für den schwarz-roten Nachwuchs ausgleichen. Dann aber zog Mainz auf 4:1 davon, ehe Valon Bedzeti der zweite Treffer für die Leverkusener gelang. In der Nachspielzeit legte der FSV noch zweimal nach.
Mehr zeigen