
Gerade einmal wenige Stunden ist das Freundschaftsspiel der Werkself gegen Deportivo Toluca (0:1) alt gewesen, da waren Julian Baumgartlinger, Lennart Grill und Co. auch schon wieder auf den Beinen. Ein Teil der Bayer 04-Reisegruppe hatte sich im Vorfeld für die Heißluftballonfahrt über den Pyramiden von Teotihuacán angemeldet.

Am Zielort angekommen, stand aber erst einmal eine kleine Kaffeepause an, während nebenan die Heißluftballons vorbereitet wurden - zwei von diesen im Übrigen passend zu den Besuchern von der Dhünn in Schwarz und Rot.
Pünktlich um 7 Uhr hatte sich die erste Gruppe um Sportdirektor Simon Rolfes und Ehrenspielführer Stefan Kießling dann um ihren Ballon versammelt und die letzten Handgriffe begutachtet, bevor es in den Korb ging.
Für Rolfes war es indes die zweite Fahrt mit dem Heißluftballon. Der 40-Jährige kurz vor dem Aufstieg in die Luft: „Ich habe das mal in meiner Heimat im Münsterland gemacht, da war ich 13 oder 14 Jahre alt. Hier über den Pyramiden ist das aber natürlich nochmal etwas ganz anderes. Ich freue mich sehr!“






In der Luft angekommen, kamen die Mitgereisten aus dem Staunen dann gar nicht mehr raus: Die sogenannte Sonnenpyramide, über der der Heißluftballon fuhr, ist mit 225 x 225 Metern Durchmesser sowie einer Höhe von 63 Metern die drittgrößte weltweit; die nebenan liegende Mondpyramide die viertgrößte. Sie befinden sich im Zentrum der voraztekischen Ruinenstadt von Teotihuacán, rund 45 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt.
Zwischen zahlreichen festgehaltenen Erinnerungen in Bild- und Videoform hatten Rolfes und Kießling unter ihrer Seite des Korbs einen der örtlichen Fußballplätze entdeckt - aus 300 Metern Höhe auch für die beiden langjährigen Bundesliga-Profis eine neue Perspektive.
Zum Erstaunen aller ist der Bayer 04-Ballon nach dem Abstieg schließlich auf einem Feld umgeben von Kakteen punktgenau auf einem Autoanhänger gelandet - und wurde auf diesem zurück zur Base und damit zum Mannschaftsbus gebracht. Eine gelungene Heißluftballonfahrt - in der Luft und am Boden…

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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