
Da hilft es, dass Bosz bis auf die beiden Langzeitverletzten Joel Pohjanpalo (Aufbautraining nach Verletzung am Sprunggelenk) und Panos Retsos (Reha nach Muskelsehnen-Verletzung im Oberschenkel) wieder alle Spieler zu Verfügung stehen, nachdem Charles Aránguiz und Leon Bailey beim Trainingsauftakt am Freitag noch gefehlt hatten. Bei der Trainingseinheit am Sonntagvormittag standen beide wieder mit den Teamkollegen auf dem Platz.
Während der 28-jährige Chilene aus privaten Gründen am Sonntag seine erste Einheit unter dem neuen Cheftrainer absolvierte, hatte Bailey schon am gestrigen Samstag wieder mit der Mannschaft trainiert, nachdem der Jamaikaner am Freitag zwar vor Ort gewesen war, aber noch mit dem Teamtraining ausgesetzt hatte. Laut Bosz habe der 21-jährige Flügelflitzer einen langen Flug in den Knochen gehabt und etwas unter der Klimaanlage gelitten. Deshalb habe man vorsorglich entschieden, dass Bailey erst einen Tag später ins Mannschaftstraining einsteigen soll.
Das Hauptaugenmerk von Bosz liegt in diesen Tagen auf an der Verbesserung der Fitness. „Wir haben wieder was für die Kondition gemacht – allerdings mit Ball“, sagte der Niederländer am Sonntag. Das Spielgerät würde bei ihm immer mit dabei sein. Für den 55-Jährigen ebenfalls von großer Bedeutung: Wenn die Einheit um 10.30 Uhr auf dem Platz startet, fängt sofort das „Fußballtraining“ an: Positionsspiel, Passübungen, Wettkampfformen etc. Das Aufwärmprogramm müssen die Spieler dann bereits eigenverantwortlich – aber natürlich mit Hilfe der Athletiktrainer – absolviert haben. Entweder in den Räumlichkeiten der BayArena oder auf dem Platz.
Einer absolvierte im Übrigen am Sonntag das komplette Programm in den Athletikräumen. Karim Bellarabi hatte leichte Probleme mit dem Rücken und wurde individuell belastet. Bei der Einheit am Montag (14.30 Uhr) soll der 28-Jährige aber wieder mit der Werkself auf dem Rasen stehen.

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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