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Kasper Hjulmand über…
…sein Motiv, das Engagement bei Bayer 04 anzunehmen: Nach meiner Arbeit bei der dänischen Nationalmannschaft habe ich bis zuletzt an einem Campus-Projekt für den DBU (dänischer Fußballverband, Anm. d. Red.) gearbeitet. Das war eine Herzensangelegenheit und als Trainer war ich eigentlich nicht auf dem Markt. Nur ein Klub konnte mir dieses Gefühl geben, wieder eine Mannschaft übernehmen zu wollen – und das war Bayer 04. Ich weiß, dass ich hier vollkommen ich selbst sein kann. Durch Ismael Camenforte (von 2021-2025 Athletiktrainer bei Bayer 04, Anm. d. Red.), mit dem ich drei Jahre lang bei der dänischen Nationalmannschaft zusammengearbeitet habe, kenne ich den Spielstil hier. Mit der Arbeit hier kann ich mich daher sehr gut identifizieren. Mein Fokus liegt jetzt uneingeschränkt bei Bayer 04.
…seinen Führungsstil: Es gibt aus meiner Sicht kein Label, mit dem man Menschen versehen kann. Ich bin in jedem Fall fordernd, möchte Disziplin sehen und sehe immer Verbesserungsmöglichkeiten – bei mir, dem Staff, den Spielern. Ich muss nicht laut sein, um ein Leader zu sein. Natürlich kann ich auch strenger sein, insgesamt bin ich aber sehr kommunikativ. Fernando und Simon wissen, wie ich bin. Ich sage geradeheraus, was ich denke. Ich verstecke nichts. Das erwarte ich auch von den Menschen um mich herum. Grundsätzlich mache ich diesen Job nicht, um etwas zu beweisen. Ich mache es, weil ich den Fußball und die Bundesliga liebe. Ich kann es kaum abwarten, mit Leverkusen Erfolge zu feiern.

…den Kader und die bevorstehende Arbeit: Das Team finde ich spannend, es hat großes Potential. Mit einigen Spielern habe ich schon gute Gespräche geführt. Es liegt jetzt an uns, als Team aufzutreten und eine großartige Mannschaft zu sein – auf und neben dem Platz. Die letzten Jahre hier waren ein großartiger Erfolg und ein Ergebnis von kontinuierlich guter Arbeit. Wenn man ein Topteam sein will, ist es wichtig, in allen Phasen des Spiels gut zu sein. Vor allem muss man proaktiv sein, um das Spiel kontrollieren zu können. Im Fußball braucht man etwas Zeit, nicht alles kann sofort funktionieren. Im Nationalteam habe ich gelernt, immer präzise und effizient zu arbeiten, da es dort ebenfalls nicht viele Einheiten gibt. Das steht hier jetzt auch bevor. Ich freue mich auf den Start.
…sein neues Trainerteam: In meinen Gesprächen mit der Geschäftsführung haben wir gemeinsam besprochen, wie wir trainieren und spielen wollen und schnell gemerkt, dass wir gleiche Ansichten haben. Dass es verschiedene Hintergründe im Trainerteam gibt und wir ein diverses Team sind, ist großartig. Auch das Trainerteam ist neu formiert, so wie die Mannschaft, wir müssen jetzt untereinander intensiv arbeiten. Für mich geht es darum, Dinge gemeinsam zu tun und die Menschen um mich herum zu stärken, damit sie sich stark fühlen und sie selbst sein können. Die Qualität im Trainerteam ist sehr hoch und ich bin sehr froh über diese Konstellation.
Simon Rolfes über…
…die Gründe, Hjulmand als Cheftrainer zu verpflichten: Wir hatten im Sommer schon Kontakt, aufgrund seiner Tätigkeit beim DBU hatte es da aber nicht geklappt. Auch diesmal wussten wir nicht, ob es funktionieren würde, aber wir wurden jeden Tag optimistischer. Wir sind sehr froh, dass er da ist. In der aktuellen Situation mit vielen neuen Spielern ist vor allem ein gutes Miteinander wichtig. Die Chemie muss stimmen und die Gruppe muss geführt werden und Orientierung bekommen. Diese Eigenschaften bringt Kasper mit. Grade im Fall Christian Eriksen hat er außergewöhnlich agiert – als Führungsperson und auch als Mensch. Das sind Werte, die für uns wichtig sind. Dazu hat er die fachliche Expertise und auch seine Trainingsmethodik ist uns gut bekannt. Er ist eine hervorragende Wahl für uns. Wir sind dabei, ein neues Team aufzubauen und eine neue Stärke zu entwickeln. Er passt zu unserem Fußball und auch zu den Menschen hier.

…gleiche Ansichten: Wir sind seit Jahren schon in Kontakt. Isma (Ismael Camenforte, Anm. d. Red.), hatte viel Einfluss auf die heutige Trainingsarbeit im Klub. Da Kasper ihn und damit auch die Arbeit hier kennt, gibt es ein großes Verständnis untereinander. Auch das hat dazu geführt, ihn von Bayer 04 zu überzeugen. Wir haben die gleichen Ansichten von Fußball und von einem harmonischen Miteinander. Und genau das ist jetzt bei den bevorstehenden Englischen Wochen das entscheidende, um schnell die Schritte zu machen, die dieses Team formen.

Wie bereits in den Jahren zuvor wurden im Rahmen der Tandem Young Coach-Ausbildung der Scort Foundation in Kooperation mit der Football Club Social Alliance (FCSA) auch 2026 wieder 22 Teilnehmende zu Fußballtrainern für Menschen mit Behinderung ausgebildet. Mit dabei in Karlsruhe war als langjähriger FCSA-Partnerklub auch Bayer 04. Gemeinsam als Tandem durchliefen Personen mit und ohne Behinderung die Ausbildung und lernten so aus unterschiedlichen Perspektiven voneinander. Nach spannenden und lehrreichen Tagen kehrte auch das Leverkusener Duo mit viel neuem Wissen und einem offiziellen Zertifikat zurück unters Kreuz.
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die drei Kandidaten für den Titel Bundesliga-„Rookie of the Season“ 2025/26 bekannt gegeben. Zur Wahl steht unter anderem Werkself-Profi Ibrahim Maza. Fans von Bayer 04 können ab sofort und noch bis einschließlich Donnerstag, 7. Mai (23.59 Uhr), in der Bundesliga-App für ihren Favoriten abstimmen.
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Freude und Enttäuschung lagen bei den Nachwuchs-Teams von Bayer 04 an diesem Wochenende nah beieinander: Während die U19 mit einem 1:3 nach Verlängerung gegen den 1. FC Heidenheim 1846 im Achtelfinale aus dem Kampf um die Deutsche Meisterschaft ausschied, eroberte die U14 mit einem 1:0 gegen Borussia Dortmund die Tabellenführung im WDFV Junioren-Nachwuchs-Cup. Bei den Juniorinnen stand den Niederlagen der U19 und U16 der Turniersieg der U13 im belgischen Beveren gegenüber, wo Schwarz-Rot unter anderem den FC Barcelona bezwang. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach dem überzeugenden 4:0-Sieg der Bayer 04-Frauen bei der SGS Essen sprechen zwei der Torschützinnen über die souveräne Leistung und den außergewöhnlichen Auswärts-Support der Fans. Doppelpackerin Kristin Kögel und Loreen Bender ordnen den vierten Dreier in Folge ein und blicken auf die letzten beiden Spiele der Saison voraus.
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