
Der Wettbewerb, den Bayer 04 zum ersten und bislang einzigen Mal 2008 durch einen 3:0-Finalsieg gegen Borussia Mönchengladbach gewonnen hatte, ist zur neuen Saison von 21 auf 32 Mannschaften erweitert worden. Bayer 04 hat zwar in der vergangenen Spielzeit des Gewinn des Verbandspokals verpasst, ist aber als eines der drei bestplatzierten Teams der drei Staffeln der U19-Bundesliga dabei. Dresdens Nachwuchs qualifizierte sich durch den Sieg beim sächsischen Landespokal nach einem 2:0 im Endspiel gegen RB Leipzig. „Für uns ist es toll, dass wir uns in diesem Wettbewerb mit einem Verein wie Bayer 04 messen können, der seit Jahren in der Nachwuchsförderung eine richtig gute Adresse ist“, sagt Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge, der als früherer Co-Trainer der Werkself, Jugend-Chef und Amateur-Coach (2000-05 und 2012-14) auf eine ausgiebige Vergangenheit unterm Bayerkreuz zurückblicken kann.
Auch bei den Werkself-Talenten blickt man dem Auftakt in die neue Saison mit Spannung und Vorfreude entgegen. „Das erste Spiel ist immer etwas Besonderes“, sagt Trainer Markus von Ahlen, und sein Kollege Iraklis Metaxas ergänzt: „Wir haben mit der Mannschaft intensiv gearbeitet. Gegen Dresden kommt es darauf an, dass wir vom Anpfiff weg voll konzentriert da sind.“ Das Trainer-Duo der U19 hatte die Vorbereitung in zwei Blöcke unterteilt: Nach knapp vierwöchigem Übungsprogramm gab es noch einmal zehn Tage Urlaub, ehe ein einwöchiges Trainingslager in der Sportschule Ruit in Baden-Württemberg die heiße Phase der Vorbereitung einleitete.
Personell müssen von Ahlen und Metaxas in Dresden neben dem Langzeitverletzten Chinedu Ekene, der nach seiner Operation an der Patellasehne wohl erst im späteren Verlauf der Hinrunde wieder zum Team stoßen wird, auch Adrian Stanilewicz ersetzen, der einen Zeh gebrochen hat. Offen ist noch, ob Samstag neben Torhüter „Tomek“ Kucz auch die drei U19-Talente zur Verfügung stehen, die die komplette Vorbereitung mit den Werkself-Profis absolviert haben: Atakan Akkaynak, Sam Schreck und „Kuba“ Bednarczyk. „Für die Jungs ist es eine super Erfahrung, oben dabei gewesen zu sein“, sagt Markus von Ahlen, „genau das ist schließlich das Ziel unserer Ausbildung, das über allem steht. Und am Ende wird es uns auch als Team zugute kommen.“

Offensivspielerin Paulina Bartz verlässt Bayer 04 Leverkusen endgültig und wechselt innerhalb der Google Pixel Frauen-Bundesliga zum Hamburger SV. Ursprünglich lief der Vertrag der 21-Jährigen, die bereits im Winter an den Aufsteiger ausgeliehen worden war, noch bis 2027.
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Bereits seit 2007 gibt es die Bayer 04-Fußballschule – nun erhält das erfolgreiche Format einen neuen Namen und ein neues Logo: Aus der Bayer 04-Fußballschule powered by BarmeniaGothaer wird ab sofort die Bayer 04 Fußball Akademie powered by BarmeniaGothaer.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Zum Auftakt in die Bundesligasaison 2026/27 gastiert Bayer 04 bei Aufsteiger SV 07 Elversberg. Das hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Dienstagnachmittag bekannt gegeben.
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