
Nach drei Turniertagen hat die U19 den international top besetzten Ruhr-Cup mit Platz fünf abgeschlossen. Im Platzierungsspiel gegen den 1. FC Köln setzte sich der Bayer 04-Nachwuchs nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit mit 4:3 im Elfmeterschießen durch.
Cedric Harenbrock verwandelte den entscheidenden Schuss, zuvor hatte Schlussmann Tomasz Kucz den vierten Kölner Schuss gehalten. "Aus dem Trainingslager heraus in das Turnier, das war zum Ende der Vorbereitung noch einmal eine echte Herausforderung auf hohem Niveau", fasste Trainer Markus Anfang zusammen. "Dabei war uns die Platzierung nicht so wichtig, sondern vielmehr, dass alle noch einmal Spielpraxis sammeln konnten."
Frühe Chance für Ekene
Am Badeweiher in Marl zeigte sich die U19 nach dem unglücklichen Verpassen des Halbfinals durch das 0:1 im letzten Gruppenspiel am Vortag noch einmal mit frischem Offensivsspiel. Schon nach zehn Minuten hatte Chinedu Ekene die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber alleine vor dem Kölner Torwart.
Fast im Gegenzug legten dann die Kölner, die wie Bayer 04 in der Gruppenphase zuvor Rang drei belegt hatten, das erste Tor vor. Nach einem Doppelpass war Werkself-Schlussmann Kucz im Eins-gegen-Eins chancenlos (12. Minute).
Shala trifft
Doch das Team von Markus von Ahlen und Markus Anfang kam schnell zurück ins Spiel. Ein starker Pass von Attakan Akkaynak über die Kölner Abwehr brachte Hajdar Shala auf den Weg Richtung Tor und der ließ sich die Chance zum 1:1 nicht entgehen (15.).
Die zweiten 20 Minuten begannen für die Leverkusener Talente mit einer Schrecksekunde, als die Abwehr einen Kopfball der Kölner von der Linie kratzen musste. Aber in der Schlussphase hatten die Bayer 04-Jungs dann die besseren Möglichkeiten gegen den letzjährigen Turniersieger.
Gute Chancen in der Schlussphase
Shala scheiterte von halbrechts alleine vor dem Kölner Tor (33.). Kurz vor Schluss hatte Simon Rhein noch eine gute Schusschance (38.). So musste die Entscheidung im verkürzten Elfmeterschießen her. Nachdem zunächst alle drei Schützen beider Teams verwandelt hatten, hielt Kucz den vierten Kölner Schuss und Harenbrock machte den Sack zu.
Enge Spiele
In engen Spielen gegen AS Monaco (2:1), Manchester City (0:1), Real Madrid (1:0) und Schalke 04 (0:1) konnten die Leverkusener Talente noch einmal einiges ausprobieren.
"Alle Spiele waren eng und auf internationalem Niveau. Die Spieler konnten sich noch einmal zeigen, weil wir auch viel durchgemischt haben", so Anfang.
Zum BL-Start wieder gegen Köln
Eine Woche vor dem Bundesliga-Start am 14. August im Ulrich-Haberland-Stadion (11 Uhr) erneut gegen den 1. FC Köln war der Ruhr-Cup eine gute Standortbestimmung für den Bayer 04-Nachwuchs.
Auch das Trainer-Team guckt nun auf den Bundesliga-Auftakt. "Wir hatten viele Spieler, die die Vorbereitung bei den Profis mitgemacht haben. Dadurch hatten wir oft kleine Trainingsgruppen, mit denen wir intensiv arbeiten konnten. Wie immer braucht es seine Zeit, die Jahrgänge zusammen zu führen, aber jetzt freuen wir uns auf den Saisonstart. Die Jungs wollen Gas geben und sich zeigen", sieht Anfang sein Team gerüstet.


Im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Champions League 2025/26 empfängt Bayer 04 den FC Arsenal in der BayArena. Die Partie findet am Mittwoch, 11. März (Anstoß: 18.45 Uhr), statt. Alle Infos zum Ticketverkauf.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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