
„Die Pause war lang, aber auch mal nötig. Die Hinrunde mit den vielen Spielen und Trainingseinheiten neben der Schule war intensiv für die Jungs. Aber jetzt haben sich alle gefreut, dass es endlich wieder losgeht, und wollen sich zeigen“, betonte Trainer Sven Hübscher, der bei der Auftakteinheit erst einmal die Gewöhnung an den Ball und den Platz in den Vordergrund gestellt hatte. Der 43-Jährige: „Die Jungs hatten für die Pause individuelle Trainingspläne erhalten, bei denen es vor allem um Laufarbeit und Athletik ging.“








Für Coach Hübscher steht in den kommenden Wochen schwerpunktmäßig die Defensivarbeit im Fokus. 15 Gegentore in elf Partien kassierte der Werkself-Nachwuchs in der A-Junioren-Bundesliga West. „Das sind definitiv zu viele“, stellte der Cheftrainer klar. Eine weitere Baustelle sieht Hübscher darin, Mann und Ball in den Strafraum zu bekommen: „Wir sind teilweise in Schönheit gestorben. Da müssen wir weiter an unserer Zielstrebigkeit arbeiten.“
In der Winterpause haben mit Abdul-Wahid Bancé, Shahin Biniazz und Mats Flock drei Spieler die Leverkusener U19 verlassen. „Für die Jungs ist es der richtige Schritt. Wir konnten ihnen bei uns wenig Hoffnung auf Spielzeit geben, die in dieser Phase so kurz vor dem Schritt in den Herrenbereich aber immens wichtig ist. Und für uns ist es gut für die tägliche Trainingsarbeit, den Umfang des Kaders etwas reduziert zu haben“, erklärte Hübscher.
Derweil ist die Nachfolge des ausgeschiedenen U19-Athletiktrainers Erik Roqueta geregelt: Vicente Morales hat mit dem Trainingsstart im neuen Jahr nun auch auf dem Rasen seine Arbeit unterm Bayer-Kreuz aufgenommen. Der 35-jährige gebürtige Spanier war in seiner Heimat nahe Valencia und später beim Villarreal FC viele Jahre als Athletik- und Rehatrainer im Nachwuchsbereich tätig. Über selbige Funktion bei den Frauen des 1. FC Saarbrücken (2019 bis 2020) und der U23 sowie U19 von Hannover 96 landete Morales im Sommer vergangenen Jahres als Athletiktrainer und Sportwissenschaftler bei der U17 des 1. FC Köln.

Hübscher über die Verstärkung für sein Trainerteam: „Wir haben uns natürlich schon in den Tagen und Wochen vor dem Trainingsstart ausführlich ausgetauscht. Wir verstehen uns gut, fachlich ist Vicente auch top. Diese Personalie haben wir sehr gut besetzt bekommen.“
Den ersten Test im neuen Jahr bestreitet die U19 am Samstag, 21. Januar, gegen den U19-Jahrgang des SV Eilendorf. Die Partie gegen den Tabellenführer der U19-Mittelrheinliga wird um 11 Uhr am Leistungszentrum Kurtekotten angepfiffen. Eine Woche später heißt der Testspiel-Gegner dann Fortuna Düsseldorf U19. Der Anstoß erfolgt ebenfalls um 11 Uhr am Leistungszentrum Kurtekotten. Das erste Ligaspiel steigt am 19. Februar um 11 Uhr beim SC Preußen Münster.

Erster Härtetest für das älteste Leverkusener Nachwuchs-Team: Beim Indeland-U19-Elite-Cup in Eschweiler trifft die U19 in ihren ersten Partien unter Neu-Chefcoach Patrick Greveraars gleich auf die besten Junioren-Teams der Region. Den ersten Test absolviert auch die U17 gegen den VfL Wolfsburg. Und an den neu eröffneten Future-Kids-Standorten Büderich und Wuppertal feiern die jüngsten Bayer 04-Kicker Premiere. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Bayer 04 Leverkusen wegen des Abbrennens pyrotechnischer Gegenstände durch Zuschauer bei insgesamt fünf Pflichtspielen mit einer Geldstrafe in Höhe von 185.000 Euro belegt. Betroffen sind vier Bundesliga-Partien sowie das DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München. Die höchste Einzelstrafe entfällt auf das Auswärtsspiel beim 1. FC Köln Ende April.
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Mit großen Ambitionen wechselt Mittelfeldspielerin Lumbardha Misini vom Schweizer Meister Servette FCCF zur Werkself. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre Sprachkenntnisse, die Ziele mit ihrem neuen Klub und erklärt, warum sie sich ausgerechnet für Bayer 04 entschieden hat.
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Verstärkung für das zentrale Mittelfeld der Bayer 04-Frauen: Vom Schweizer Meister Servette FCCF wechselt die kosovarische Nationalspielerin Lumbardha Misini zur Werkself. Die 23-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029.
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