
Cheftrainer Sergi Runge nahm im Vergleich zum 3:1 Sieg gegen den FC Viktoria Köln vier Änderungen an seiner Startelf vor. Im Tor rotierte erneut Jesper Schlich in die Mannschaft. Dazu kehrten Kapitän Francesco Buono und Ferdinand Pohl zurück in die Anfangsformation. Ben Hawighorst, Spielführer der U17, durfte im DFB-Pokal bei der U19 starten.
Beide Teams starteten mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Der Bayer 04-Nachwuchs konnte die letzten vier Pflichtspiele allesamt gewinnen, die Dortmunder wiederum sicherte sich bislang die maximale Punktausbeute nach fünf Spieltagen in der DFB-Nachwuchsliga. Den besseren Start in der Partie erwischte der BVB-Nachwuchs, der nach fünf Minuten in Person von Angreifer Thierry Fidjeu-Tazemeta die erste Großchance verbuchte. In der 13. Minute löste sich dann Schwarz-Rot mal stark aus dem Dortmunder Pressing, eine gute Gelegenheit für Artem Stepanov war die Folge. Im Anschluss kam die U19 immer besser in die Partie, weitere vielversprechende Situationen entwickelten sich jedoch nicht zu größeren Torchancen. So auch die Gelegenheit für Montrell Culbreath in der 37. Minute. Nach einer scharfen Flanke von Ben Hawighorst kam der Flügelspieler frei zum Kopfball und setzte diesen ganz knapp links neben das Dortmunder Tor. Kurz vor der Pause gelang dann aber dem BVB-Nachwuchs das Tor, Fidjeu-Tazemeta nutzte einen Abpraller zur Führung.
Schwarz-Rot startete mutig in die zweite Hälfte, um den Rückstand so schnell wie möglich zu egalisieren. Einen platzierten Linkschuss von Francis Onyeka etwa parierte der Dortmunder Keeper in der 51. Minute stark. Weitere vielversprechende Situationen ereigneten sich über den äußerst auffälligen Flügelspieler Montrell Culbreath. Große Torchancen blieben dennoch Mangelware.
Die Leverkusener versuchten mit dem eingewechselten Stürmer Ken Izekor wieder neuen Schwung für die Schlussphase zu entfalten. In der 74. Minute musste jedoch zunächst Kapitän Buono in höchster Not gegen Cherny blocken. Im direkten Gegenzug verpasste Stepanov knapp die Hereingabe von Kerim Alajbegovic. Durch die nun deutlich offensivere Spielweise der U19 kam Borussia Dortmund häufiger zu gefährlichen Gegenstößen. Nach 81 Spielminuten belohnte sich Schwarz-Rot aber für den enormen Aufwand: Izekor zog mit hohem Tempo in den Strafraum, seine scharfe Hereingabe verlängerte Dortmunds Innenverteidiger Elias Benkara unglücklich ins eigene Netz. Kurz darauf setzte sich der dribbelstarke Culbreath erneut gegen mehrere Gegenspieler durch und zog ein Foulspiel an der Strafraumgrenze. Den folgenden Freistoß durch Alajbegovic klärten die Gastgeber jedoch. Kurz vor Schluss verpasste Mensah nur haarscharf den Leverkusener Siegtreffer (89.). Es ging in die Verlängerung.
Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte der Verlängerung, drückten die Dortmunder im zweiten Durchgang auf den Siegtreffer, die Leverkusener Defensive hielt dem Druck jedoch stand. Das Weiterkommen im DFB-Pokal musste daher im Elfmeterschießen entschieden werden. Jesper Schlich, mittlerweile Leverkusener Kapitän, hielt darin den zweiten Dortmunder Elfmeter von Alex Niziolek. Auch gegen Elias Benkara parierte der Bayer 04-Schlussmann stark. Da die Leverkusener Schützen Stepanov, Culbreath, Izekor und Petak, allesamt eiskalt verwandelten, gewann die U19 das Spiel.
Cheftrainer Sergi Runge zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben ein tolles Spiel zweier Mannschaften auf sehr hohem Niveau gesehen. Nach dem bitteren Gegentreffer haben wir uns in der zweiten Halbzeit auf dem Platz sehr wohl gefühlt und konnten uns für die Leistung belohnen. Es freut uns sehr, in die nächste Runde des DFB-Pokals eingezogen zu sein.“
Bevor es auf dem Rasen für die U19 weitergeht, blickt das Team von Coach Runge gespannt auf die Achtelfinal-Auslosung im DFB-Pokal der Junioren. Diese findet am Dienstag, 3. September, um 14 Uhr auf dem DFB-Campus in Frankfurt statt. Die Auslosung wird live auf dem YouTube-Kanal des DFB übertragen. Die Achtelfinal-Partien steigen voraussichtlich am Samstag, 5. Oktober, um 11 Uhr.
Nach der Länderspielpause geht es für die U19 dann mit dem Pflichtspielen weiter. Die Leverkusener gastieren am Freitag, 13. September (Anstoß: 18 Uhr), in der DFB-Nachwuchsliga bei Tabellenführer Borussia Mönchengladbach.
Die Highlights:
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Die Statistik:
Dortmund: Lisewski – Rashidi, Meiser, Benkara, Feddersen (54. Mahjoubi), Etcibasi (91. Degener), Cherny, Diallo (91. Inacio), Fiedjeu-Tazemeta (102. Albert), Ngambia Dzonga (76. Niziolek), Kaba
Bayer 04: Schlich – Raterink, Pohl, Buono (120.+3 Szep), Culbreath, N. Mensah, Stepanov, Alajbegovic (99. Petak), Ndi, Onyeka (71. Izekor), Hawighorst (106. Kister)
Tore: 1:0 Fidjeu-Tazemeta (45.), 1:1 Benkara (81./ET)
Gelbe Karten: Feddersen, Fidjeu-Tazemeta, Rashidi, Mahjoubi – Mensah, Izekor
Schiedsrichter: Tom-Leon Bender (Schortens)

Für das Nachholspiel des 17. Bundesliga-Spieltags 2025/26 gastiert die Werkself am Mittwoch, 4. März (Anstoß: 20.30 Uhr), beim Aufsteiger Hamburger SV im Volksparkstadion. Alle Infos zum Ticketverkauf. Die ursprünglich für Mitte Januar angesetzte Partie war witterungsbedingt abgesagt worden.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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