
Tore: Den guten Lauf der vergangenen Wochen nahm die U19 auch in Düsseldorf direkt mit in die Partie und ging früh in Führung. Nach einem Düsseldorfer Einwurf holten sich die Gäste den Ball. Über einen Seitenwechsel auf links ging der nächste Pass zu Florian Wirtz in den Strafraum. Der legte sich die Kugel auf den rechten Fuß und traf mit einem überlegten Schuss ins lange Eck zum 1:0 (4. Minute).
Beim 2:0 ging es über den rechten Flügel nach vorne. Marco Wolf spielte sich im Eins-gegen-Eins in den Strafraum und traf mit einem präzisen Schuss (29.). Danach hatten die Leverkusener Glück, als ein Foulelfmeter der Fortunen am Pfosten landete. So ging es mit 2:0 in Pause und direkt nach Wiederanpfiff legte der Bayer 04-Nachwuchs nach, als Hans Anapak-Baka nach einer scharfen Hereingabe von Fabian Rüth von links den Ball im Zentrum verwertete (47.).
Ähnlich fiel wenig später das 4:0. Auch dieses Mal ging es nach einer Balleroberung schnell über die linke Seite nach vorne. Die Wirtz-Hereingabe bekam Düsseldorfs Torwart nicht richtig zu fassen und dahinter musste Ayman Azhil nur noch einschieben (55.). Auch beim letzten Tor des Tages schaltete die U19 der Werkself schnell um. Cem Türkmen hatte das Auge für den Pass in die Tiefe und schickte den eingewechselten Abdul Fesenmeyer auf die Reise. Der umkurvte noch Düsseldorfs Torwart und traf zum 5:0 ins leere Tore (68.). Für Fesenmeyer war es das fünfte Jokertor in den letzten fünf Spielen.
Einordnung: Vier Siege, ein Unentschieden aus den jüngsten fünf Partien und dabei im Schnitt vier Tore pro Spiel - im Endspurt der Saison ist die U19 richtig gut in Fahrt. Auch der bisher starke Fortuna-Nachwuchs hatte dem nicht viel entgegenzusetzen. Vor der Partie hatte der rheinische Nachbar mit 17 Treffern die drittbeste Abwehr der Liga. Im Hinspiel hatten die Fortunen die Leverkusener Talente noch überrumpelt. Jetzt lief es genau anders herum. In der engen Spitzengruppe der A-Junioren Bundesliga West bleibt das Team von Markus von Ahlen und Patrick Weiser am Spitzenduo 1. FC Köln und Borussia Dortmund dran. Nach 20 Spieltagen hat der Bayer 04-Nachwuchs 42 Punkte und 57:27 Tore.
So geht's weiter: Nächsten Samstag (14.3.) empfängt die U19 im Ulrich-Haberland-Stadion Schlusslicht Alemannia Aachen. Anstoß ist um 11 Uhr, der Eintritt frei. Danach ist für die Bayer 04-Talente bis Anfang April Länderspielpause. Erst am 4. April geht es beim VfL Bochum weiter.
DIE STATISTIK:
Fortuna Düsseldorf U19: Gorka - Babo (58. Paura), Corsten, Touglo (28. Klossek), Siebert, Büchte, Okoeguale (50. Bergmann), Köther, Heric (77. Strobl), Kyerewaa, Yesilay.
Bayer 04 U19: Lotka - Rüth, Fünger, Türkmen, Azhil, Sarpei (65. Asrihi), Wolf (52. Fesenmeyer, Schwieren, Anapak-Baka, Lamti (86. Gedikli), Wirtz (86. Schlößer).
Tore: 0:1 Wirtz (4.), 0:2 Wolf (29.), 0:3 Anapak-Baka (47.), 0:4 Azhil (55.), 0:5 Fesenmeyer (68.).
Gelbe Karten: Corsten, Siebert - /.
Schiedsrichter: Weller (Neunkirchen).
Zuschauer: 212.

Mit dem VfB Stuttgart wartet am heutigen Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), der nächste direkte Konkurrent im Rennen um die Qualifikation für die UEFA Champions League. Die fünftplatzierten Schwaben stehen punktgleich mit einem drei Treffer schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter der Werkself. Die schwarz-rote Bilanz in Bad Cannstatt spricht eine deutlichere Sprache: Seit über 16 Jahren gab es beim VfB keine Leverkusener Niederlage mehr. Für diesen so wichtigen möglichen Auswärtsdreier könnte unter anderem die Konterstärke von Bayer 04 sorgen. Zwar sind auch die Stuttgarter offensiv brandgefährlich, müssen aber auf ihren Kapitän verzichten. Die Kurzpässe.
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Der nächste Showdown von Bayer 04 im Rennen um die Champions-League-Plätze steigt in Schwaben: Am Samstag, 9. Mai (Anstoß: 15.30 Uhr), gastiert die Werkself beim punktgleichen Verfolger VfB Stuttgart. Vorab sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über Selbstvertrauen, Vorfreude und Mentalität.
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Die slowenische Nationalspielerin Maja Sternad ist der fünfte Zugang der Bayer 04-Frauen für die kommende Saison. Im Interview stellt sich die 22-Jährige vor, spricht über die besondere Konstellation am letzten Spieltag und ihre Ziele mit der Werkself.
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Offensive Verstärkung für die Werkself: Bayer 04 Leverkusen hat Stürmerin Maja Sternad verpflichtet. Die 22-Jährige kommt vom Liga-Konkurrenten SV Werder Bremen und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028.
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Mit einem gewaltigen Distanzschuss und einem Traumtor schossen Carsten Ramelow und Dimitar Berbatov die Werkself im Dezember 2003 zum knappen, aber verdienten Auswärtssieg gegen den VfB Stuttgart. Am Ende der Saison erreichte Bayer 04 in der Tabelle einen Platz vor den Schwaben – und war damit zurück in der UEFA Champions League...
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