
Entsprechend groß war die Enttäuschung bei den Verantwortlichen der Werkself-Talente. „Unterm Strich war es ein verdienter Sieg der Dresdner“, haderte Coach Markus von Ahlen, und sein Trainerkollege Iraklis Metaxas fügte hinzu: „Das war heute einfach zu wenig, was die Jungs geboten haben.“
Obwohl Atakan Akkaynak, Sam Schreck und Jakub Bednarczyk, die die komplette Vorbereitung mit den Bayer 04-Profis absolviert haben, in der Mannschaft standen, fanden die Leverkusener zu keinem Zeitpunkt zu gewohnter und erhoffter Form. „Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel zu kontrollieren, aber das ist uns nicht gelungen. Wir haben zu langsam gespielt und vor allem zu wenig zusammen als Team agiert. Nach vorn waren wir so nicht zwingend genug und hinten dazu sehr anfällig“, monierte von Ahlen.
Letzteres zeigte sich vor allem bei Standardsituationen, die die giftigen Dresdner zu ihren ersten beiden Treffern nutzten (15./56.). „Da stimmten bei uns jeweils die Zuordnung und Konsequenz nicht“, betonte Metaxas. Güven Yalcin beantwortete das 0:1 mit dem Ausgleich sieben Minuten vor der Pause, und fünf Minuten vor dem Ende egalisierte der eingewechselte Ömer Tokac zum 2:2. „In diesen Szenen haben wir es mal geschafft, in den Rücken der Abwehr zu kommen. Aber das war viel zu selten der Fall“, sagte von Ahlen. Und nur eine Minute nach dem 2:2 gelang Dynamo zur Freude der Dresdner Fans der Siegtreffer zum 3:2-Endstand, weil die Bayer 04-Abwehr erneut nicht kompakt und energisch genug zu Werke gegangen war.
In der Meisterschaft der Westgruppe der A-Junioren-Bundesliga geht es für die U19 von Bayer 04 am Sonntag, 13. August, mit dem Schlagerspiel um 11 Uhr bei Schalke 04 los. „Da werden wir einiges besser machen müssen als in Dresden, wenn wir dort bestehen wollen“, sagt von Ahlen.
Die Statistik:
Dynamo Dresden: Schneider – Vetterlein, Kusej (90. Ziehm), Huber (71. Hauptmann), Bär, Kulke, Jacob, Shubitidze, Atilgan (82. Engst), Käppler, Stelzer
Bayer 04: Kucz – Shala, Stappmann, Boller, Popovic (69. Deveci) – Schneider (55. Tokac), Arik – Schreck, Akkaynak, Bednarczyk (78. Bukusu) – Yalcin
Tore: 1:0 (15.) Atilgan, 1:1 (38.) Yalcin, 2:1 (56.) Atilgan, 2:2 (85.) Tokac, 3:2 (86.) Shubitidze
Schiedsrichter: Schipke (Landsberg-Queis)
Gelbe Karten: Shala, Stappmann, Tokac
Zuschauer: 692

Happy Birthday, Patrik Schick! Zu seinem Ehrentag darf sich nicht nur der tschechische Torjäger selbst über Geschenke und hoffentlich viele weitere Treffer freuen – auch Bayer 04-Fans können sich exklusiv am heutigen 24. Januar beim Kauf eines Trikots der Werkself den Flock mit der Nummer 14 gratis dazu sichern! Zusätzlich wird unter allen Käufern in der kommenden Woche ein Matchworn-Trikot des nun 30-Jährigen verlost.
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Mit einem Last-Minute-Treffer schoss Kristin Kögel die Bayer 04-Frauen zum umjubelten 2:1-Sieg in Unterzahl beim 1. FC Union Berlin. Im Werkself-TV-Interview geben die Siegtorschützin und Vanessa Fudalla, die per direktem Freistoß ausgeglichen hatte und Kögels Treffer vorbereitete, Einblicke in ihre Gefühlswelt.
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Trotz eines stark dezimierten Kaders und in Unterzahl haben die Bayer 04-Frauen einen erfolgreichen Pflichtspiel-Start in das Jahr 2026 hingelegt. Beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin gewann die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dank eines Last-Minute-Treffers am Freitagabend 2:1 (0:1). Vor stimmungsvoller Kulisse im Stadion An der Alten Försterei trafen Vanessa Fudalla per direktem Freistoß (78.) und Kristin Kögel (90.+2) in der Nachspielzeit für die Werkself, die ohne insgesamt zehn Spielerinnen auskommen musste. Damit eroberte Schwarz-Rot zum Auftakt des 15. Spieltags mindestens für eine Nacht Platz fünf.
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