
Im Vergleich zum torlosen Remis im Spitzenspiel bei Borussia Mönchengladbach veränderte U19-Cheftrainer Sergi Runge seine Startelf auf drei Positionen: Ferdinand Pohl, Ben Hawighorst und Artem Stepanov ersetzten Isaiah Eichie, Nils Gernhardt und Ken Izekor (alle Bank). Nach anfänglichem Abtasten erhöhten die Gastgeber den Druck auf die Leverkusener Defensive, der sehr auffällige Givairo Read - regelmäßig Teil des Profikaders Feyenoords - versuchte sich erstmals mit einem Heber (7.).
Auf der Gegenseite stand erst Stepanov beim starken Steckpass von Francis Onyeka hauchzart im Abseits (11.), die bis dato beste Chance hatte dann Kerim Alajbegovic nach einer Viertelstunde auf dem Fuß. Der Linksaußen scheiterte aus spitzem Winkel jedoch an Feyenoord-Keeper Ismail Ka. Erfolgreicher war da Ben Hawighorst, der in der 22. Minute die 1:0-Führung für Bayer 04 herbeiführte: Der durchgestartete Linksverteidiger wurde von Francesco Buono mit einem perfekt getimten Ball in die Spitze bedient und schob anschließend von halblinks in die lange Ecke ein. Vor allem das schnelle Umschaltspiel der Leverkusener inklusive zahlreicher Tiefenläufe stellte die Abwehrreihe Rotterdams immer wieder vor Probleme. Die beste Gelegenheit der Gastgeber in Hälfte eins durch Zepiqueno Redmond vereitelte Jesper Schlich sehenswert (41.). Kurz darauf war Pause.







Unter anderem vor den Augen von Geschäftsführer Sport Simon Rolfes brachte Feyenoords Cheftrainer Dennis Te Braak zum Wiederanpfiff einen Innenverteidiger für einen Mittelstürmer und stellte auch taktisch um. Die erste Chance aber gehörte Leverkusens Alajbegovic (54.) - und der erste Treffer im zweiten Abschnitt seinem Teamkollegen Francis Onyeka, der in Minute 63 nach einem Eckball per Abstauber erfolgreich war. 2:0 für Bayer 04! Doch Feyenoord gab sich keinesfalls auf, Nassim El Harmouz vergab hauchzart (65.). Auch fortan hielt die Runge-Auswahl hinten lange die Null, bis Rotterdams Ayoub Ouarghi per Traumtor in den Winkel auf 1:2 verkürzte (79.). In der Schlussphase liefen die Niederländer immer wieder an, der Ausgleich gelang ihnen allerdings nicht mehr. Und so nahm die Werkself drei verdiente Punkte aus der Hafenstadt mit.
Dementsprechend zufrieden zeigte sich Runge nach Abpfiff. Angesprochen auf die Entstehung des 1:0-Führungstreffers erklärte der Spanier: „Wir wollten aus einer stabilen Defensive heraus agieren und haben damit gerechnet, dass Feyenoord uns hoch anlaufen wird. So hatten wir immer wieder Platz hinter ihrer Abwehrkette. Das wollten wir nutzen, wie beim ersten Tor.“ Über die kämpferische Leistung seines Teams sagte Runge außerdem: „Wir sind sehr zufrieden. Die Jungs haben gemeinsam hart gearbeitet. Aber das ist nichts Neues bei ihnen, sie wissen, dass sie sich gegenseitig brauchen und sich unterstützen müssen.“ Und weiter: „Die mentale Belastung war groß für die Jungs, denn alles ist ein Stück weit neu gewesen. Jetzt ist der Druck von diesem Auftaktspiel abgefallen und wir können den Rest des Tages und das Spiel der Profis genießen. Ab morgen geht es dann in die Vorbereitung auf die nächste Herausforderung am Wochenende.“







Für die U19 von Bayer 04 geht es am Sonntag, 22. September, in der DFB-Nachwuchsliga mit der Heimpartie gegen den FC Hennef weiter. Das Spiel wird um 11 Uhr angepfiffen.
Die Statistik:
Feyenoord: Ka - Read (60. Mparaganda), Giersthove, Plug, Arnaud - Elshout Van Den, El Harmouz (74. Hoepel), Ouarghi - Sliti (84. Otte), Neijenhuis (46. Sebbar), Redmond
Bayer 04: Schlich – Raterink, Pohl, Ndi, Hawighorst (60. Kister) - N. Mensah, Buono (81. Eichie) - Culbreath, Onyeka, Alajbegovic (71. Gernhardt) - Stepanov (81. Izekor)
Tore: 0:1 Hawighorst (22.), 0:2 Onyeka (63.), 1:2 Ouarghi (79.)
Gelbe Karten: Sebbar, Ouarghi - Buono, Ndi, N. Mensah
Schiedsrichter: Jamie Robinson (Nordirland)
Zuschauer: 1.050 im Stadion Varkenoord

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself.
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Der Videospiel-Hersteller Electronic Arts (EA) hat in dieser Woche gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) die männliche sowie weibliche Top-Auswahl der Bundesligasaison 2025/26 bekanntgegeben. Bayer 04-Stürmerin Vanessa Fudalla steht in der Startelf des Frauen-„Team of the Season“. Bei den Männern wurden Alejandro Grimaldo und Aleix Garcia in den erweiterten Kreis als sogenannte Bench Player gewählt.
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Dieses besondere Event hat einmal mehr gezeigt, wie stark Bayer 04 zusammenhält: Im Rahmen von „BarmeniaGothaer schenkt Freude“ unterstützten die Werkself-Profis Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza und Christian Kofane am Donnerstag in der Fanwelt den Verkauf individuell designter T-Shirts für den guten Zweck. Mehrere hundert Fans waren gekommen, um sich an der Charity-Aktion zu beteiligen. Der Leverkusener Hauptsponsor BarmeniaGothaer spendet den Erlös an die „Fondation Edmond Tapsoba“, die Menschen in Tapsobas Heimat Burkina Faso im herausfordernden Alltag unter die Arme greift.
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