
Im Vergleich zum 4:0-Auswärtserfolg beim Aufsteiger SC Verl am vergangenen Samstag, rotierte Cheftrainer Sven Hübscher nicht und vertraute auf die exakt gleiche Startelf.
Die bisher noch sieglosen Paderborner agierten zu Beginn des Spiels mutig und traten im Vergleich zur 1:5-Heimpleite gegen den 1. FC Köln am vergangenen Spieltag stabiler auf. So bat sich den Gästen auch die erste Chance der Partie: Nach einer Ecke kam SCP-Stürmer Plavcic zum Kopfball, den Bayer 04-Keeper Roy Steur jedoch übers Tor lenken konnte. Der Rückstand hatte sich in dieser Phase allerdings dennoch mehr und mehr angedeutet: Der Paderborner Ansah gab den Ball von links herein, Plavcic grätschte die Kugel ins Tor (10.).
Früh sah sich der Werkself-Nachwuchs also einem Rückstand hinterherlaufen, den die Junioren zunächst nicht egalisieren konnten - im Gegenteil: In Minute 22 bauten die Gäste ihre Führung durch Ansah aus. In der Folge ging es dann Schlag auf Schlag: Bereits zwei Minuten später gelang dem Leverkusener David Widlarz der 1:2-Anschlusstreffer. Nach einem Chip-Ball von Außenverteidiger Emre Aksoy stieg der Offensivmann am höchsten und köpfte den Ball über den gegnerischen Torhüter hinweg ins Netz.

Schwarz-Rot war jetzt am Drücker und dominierte das Spiel, aber die Gäste blieben unangenehm und setzten ihrerseits ebenso weiter Nadelstiche. Der Ausgleich sollte der Hübscher-Auswahl vor der Pause nicht mehr gelingen, und so ging es mit dem 1:2-Rückstand pünktlich nach 45 Minuten in die Kabine.
Der frühe Dämpfer auch in Abschnitt zwei: Die Gäste aus Paderborn hatten die erste Möglichkeit der zweiten Hälfte - und nutzten diese sogleich, um den Vorsprung weiter auszubauen. Nachdem Innenverteidiger Filip Milojevic den Ball kurz vor dem Sechzehner nicht klären konnte, schnappte sich Paderborns Kohlstaedt den Ball und marschierte auf Torwart Steur zu, der beim Abschluss chancenlos war. Etwas mehr als eine Viertelstunde später passte der Leverkusener Innenverteidiger dann unbedrängt zurück zu Steur, übersah dabei jedoch Plavcic, der den Ball abfing und den Doppelpack schnürte (71.).

In der Schlussphase sollten gefährliche Abschlüsse von Schwarz-Rot ausbleiben, sodass am Ende ein deutliches 1:4 stand - und damit verbunden die erste Niederlage in der noch jungen Saison. „Wir haben nicht gut gespielt. Das müssen wir jetzt aufarbeiten und gegen Düsseldorf nächste Woche ein anderes Gesicht zeigen“, erklärte Coach Hübscher im Anschluss an die Partie.
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Kommende Woche geht es für den ältesten Nachwuchs-Jahrgang dann nach Düsseldorf, wo die Hübscher-Elf auf die Fortuna trifft. Die Partie wird am Freitagabend, 2. September, am Flinger Broich ausgetragen. Der Anstoß erfolgt um 19 Uhr.
Die Statistik:
Bayer 04: Steur - Ecke (61. Okafor), Monamay, Milojevic, Aksoy, Aourir, Köhl (46. Yilmaz), Sertdemir (75. Münz), Widlarz, Zirkzee (69. Bäuerle), Pesch (69. Moustfa)
SC Paderborn 07: Willeke, Floerke, Krumme, Stamm, Kojic, Kohlstaedt (88. Brinkjost), Ermolaev (63. Vega Zambrano), Marino, Pollio, Plavcic (79. Hajiyev), Ansah (79. Kerner)
Tore: 0:1 Plavcic (10.), 0:2 Ansah (22.), 1:2 Widlarz (24.), 1:3 Kohlstaedt (54.), 1:4 Plavcic (71.)
Schiedsrichter: Lutz Meyersieck
Zuschauer: 174 im Ulrich-Haberland-Stadion

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Es war ein Spiel, an das sich die Beteiligten wohl noch lange erinnern werden: Die U19 von Bayer 04 hat in der Vorrunde der DFB-Nachwuchsliga den siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert – und doch war es ein ganz besonderer Erfolg: Beim 4:3 (1:1) beim VfL Bochum 1848 fielen gleich fünf Treffer in der Schlussviertelstunde. Bei Anbruch der 90. Minute hatte das Team von Trainer Patrick Greveraars noch zurückgelegen, dann aber in bester „Laterkusen“-Manier zurückgeschlagen.
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In der BayArena war die Werkself unter Carles Martínez bisher nicht zu bezwingen. Der Spanier gewann mit seinem Team alle drei zurückliegenden Heimspiele – wohlgemerkt ohne Gegentor. Mit dem SC Freiburg kommt am Sonntag, 18. Oktober (Anpfiff: 15.30 Uhr/live bei DAZN und im Werkself-Radio), der aktuelle Tabellenführer nach Leverkusen, muss dort aber auf seinen Top-Torschützen verzichten. Zudem gewann die Werkself alle drei vergangenen Heimspiele gegen den Sport-Club. Mit einem Treffer könnte Patrik Schick nicht nur für einen vierten Erfolg in Serie sorgen, sondern auch einen denkwürdigen Rekord aufstellen. Derweil dreht sich am Aktionsspieltag Gesundheit in der BayArena vieles um das körperliche Wohlbefinden. Die Kurzpässe.
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