
Im Vergleich zum 4:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn 07 rotierte Cheftrainer Sven Hübscher für die Auswärtspartie in Düsseldorf auf drei Positionen: Für Isaiah Okafor, Marton Szep und Werkself-Profi Noah Mbamba kamen Akim Kister, Raoul Petak und David Widlarz in die Partie. Das Spiel begann mit viel Tempo und hohem Pressing auf Seiten der Düsseldorfer, die in der 9. Minute die erste Chance der Begegnung verbuchten und damit direkt die Führung erzielten: Ein Befreiungsschlag von F95-Keeper Milan Czako rutschte durch die Leverkusener Abwehrreihe durch und landete beim durchstartenden Düsseldorfer Dadou Mossi-Sezene, der die Kugel anschließend im Eins-gegen-Eins an Jesper Schlich vorbeisetzte.
Die Hausherren liefen die Hübscher-Mannschaft auch nach der Führung hoch an und ließen Schwarz-Rot damit wenig Freiräume für den eigenen Spielaufbau. Das machte es den Leverkusenern schwer, gefährliche Offensiv-Momente zu kreieren. Einzig Anton Bäuerle verbuchte in der 26. Minute mal einen Abschluss, wenngleich er die Kugel weit über den F95-Kasten schoss. Für den Fortuna-Nachwuchs bat sich wenig später in Person von Maksym Len eine Chance, der Düsseldorfer setzte seinen kraftvollen Versuch aber links am Tor vorbei (30.). Dann die bis dato aussichtsreichste Gelegenheit für Schwarz-Rot: David Widlarz lief in den Strafraum ein und täuschte einen Schuss an, Torhüter Czako spekulierte auf einen flachen Querpass und deutete die Bewegung bereits an, das Tor war damit für einen kurzen Moment frei. Widlarz aber schoss nicht, sondern legte doch quer, die Fortuna-Abwehr konnte daher bereinigen (35.). Vor der Pause gab es keine weiteren Gelegenheiten.
Nach Wiederanpfiff war Schwarz-Rot die aktivere Mannschaft. Die Leverkusener knüpften an die gute Schlussphase der ersten Halbzeit an und näherten sich zunehmend dem Düsseldorfer Tor an. Ken Izekor etwa fand in der 51. Minute nach einer flachen Hereingabe in die Strafraum-Mitte nur knapp keinen Abnehmer, Petak prüfte wenige Augenblicke später Torwart Czako aus rund 16 Metern (52.). Es ging danach Hin und Her: Nach einem von Düsseldorf durch hohes Pressing erzwungenen Fehler in der Leverkusener Abwehr kam beinahe der Gastgeber in Person von Ronay Arabaci zum 2:0, Madi Monamay aber klärte die brenzlige Situation auf der Torlinie (58.). Anschließend probierte es Noah Pesch für Schwarz-Rot aus der Distanz, seinen Schuss lenkte Czako jedoch zur Seite (60.). Zehn Minuten später brachte Anton Bäuerle eine Flanke in den Strafraum, David Widlarz' Kopfball landete allerdings neben dem Tor (70.).
Die Leverkusener setzten bis zum Ende der Partie alles daran, den Ausgleichstreffer zu erzielen. Sie probierten es mit frischem Personal von der Bank oder auch mit taktischen Umstellungen auf dem Platz. Und in der Nachspielzeit der Partie sollte der überfällige Ausgleichstreffer dann endlich gelingen: Bäuerle schlug einen langen Ball in den F95-Strafraum an den zweiten Pfosten, dort legte Kapitän Filip Milojevic quer auf den im Fünfmeterraum stehenden Pesch. Dieser brauchte anschließend nur noch einzuschieben (90.+2). Kurz nach dem 1:1-Ausgleichstreffer pfiff der Unparteiische das Spiel ab.
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Als nächstes steht für die Leverkusener das Nachholspiel beim SC Verl an. Die Partie, die am 11. Februar hätte stattfinden sollen, war aufgrund von Unbespielbarkeit des Platzes in Verl abgesagt worden. Das Spiel wird nun am Samstag, 16. März, um 13 Uhr nachgeholt. Anschließend geht es in die Länderspielpause.
Die Statistik:
Düsseldorf: Czako - Jeng, Grulke (60. Camara), Savic, Arabaci (87. El-Chaar), Len (71. Holl), Caliskan, Vu, Yang, Nikolaou, Mossi-Sezene (87. Jackson)
Bayer 04: Schlich – Bäuerle, Widlarz, Izekor, Münz, Onyeka, Kister (57. Lang), Pesch, Milojevic, Petak (57. Marsenic (78. Flock), Monamay
Tore: 1:0 Mossi-Sezene (9.), 1:1 Pesch (90.+2)
Gelbe Karten: Len - Kister
Schiedsrichter: Nils Musekamp (Nordhorn)

Ein Überblick über die Ticket-Verkäufe zu den Heim- und Auswärtsspielen der Werkself in allen Wettbewerben.
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