
Für das Spitzenspiel mit dem FC Schalke 04 nahm Cheftrainer Sven Hübscher im Vergleich zur 0:1-Heimniederlage gegen den FC Brügge im letzten Gruppenspiel der UEFA Youth League zwei Veränderungen vor: Für Joshua Eze und Ken Izekor begannen Madi Monamay sowie David Widlarz.
In der Anfangsviertelstunde der Partie übernahmen zunächst die Schalker das Kommando, derweil versuchten die Leverkusener vorerst auf Konter zu lauern. Mit vereinzelten Vorstößen in den gegnerischen Strafraum konnte Schwarz-Rot in dieser Phase auch erstmals Nadelstiche nach vorne setzen. Nach einem Leverkusener Ballverlust in der 14. Minute im eigenen Sechzehner waren jedoch die Gelsenkirchener Hausherren der Führung bis dato am nächsten: Der Schalker Tristan Osmani kam überraschend an die Kugel, seinen überhasteten Abschluss konnte B04-Kepper Maximilian Neutgens aber parieren.
Ab Mitte der ersten Hälfte kamen die Gäste aus Leverkusen besser in die Partie und verbuchten zwei Großchancen: Erst köpfte Isaiah Okafor nach einem Standard von Kapitän Ayman Aourir auf den Schalker Kasten (22.), im Anschluss probierte es Jardell Kanga mit einem strammen Schuss aus elf Metern (23.) - beide Male vereitelte der Gelsenkirchener Schlussmann Faaris Yusufu mit starken Reflexen die schwarz-rote Führung. Die Hübscher-Elf hatte nun Mut gefasst und auch in der Folge mehr vom Spiel. Die Leverkusener machten Druck auf die königsblaue Defensive, die mittlerweile tief in der eigenen Hälfte stand. Die Nervosität über die fehlende Spielkontrolle machte sich in den Schalker Abwehrreihen inzwischen auch bemerkbar, die Folge waren Unsicherheiten und technische Fehler, die der Werkself-Nachwuchs jedoch nicht in Tore umwandeln konnte. Die erste Halbzeit endete daher torlos.

Nach Wiederanpfiff waren die Leverkusener weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, und die Gastgeber aus Schalker nun das Team, welches auf Kontermöglichkeiten zu warten versuchte und damit auch zur bis dato besten Chance der zweiten Halbzeit kam: Der eingewechselte Kelsey Meisel traf aus spitzem Winkel den Pfosten. Die Führung für Schwarz-Rot deutete sich aber mehr und mehr an - und erfolgte dann nach einer Stunde: Leverkusens Leon Köhl lupfte aus dem Mittelfeldkreis über alle Schalker hinweg hinter die Reihen der Gelsenkirchener Defensive und fand dort den startenden David Widlarz, der holte den Ball perfekt runter und traf unter Bedrängnis des gegnerischen Verteidigers ins lange Eck zur inzwischen hochverdienten 1:0-Führung (60.).
Einen Dämpfer gab es kurz danach: Kapitän Aourir musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden, für ihn kam Arjanit Fazlija aufs Feld. Und aus dem Nichts mussten die Leverkusener auch noch den Ausgleich hinnehmen: Eine als Flanke geplante Hereingabe des Schalker Philip Buczkowski wurde länger und länger und senkte sich hinter Keeper Neutgens im Tor - 1:1 (69.). In der 77. Minute wären die Gastgeber dann sogar beinahe in Führung gegangen, der Leverkusener Schlussmann konnte den königsblauen Torerfolg dieses Mal jedoch verhindern. Für die Schlussphase der Partie schickten sich beide Mannschaften an, den nächsten Torerfolg zu erzielen - und dem waren nun die wachgerüttelten Schalker näher. Die kräftezehrenden Spiele der vergangenen Wochen machten sich in den Beinen des Werkself-Nachwuchs bemerkbar, und so kamen die Hausherren zu vereinzelten Chancen.
Große Aufregung dann in der Crunchtime der Partie: Nach einem angeblichen Foul von Madi Monamay am Schalker Keke Topp zeigte der Unparteiische auf den Punkt, den anschließenden Strafstoß konnte B04-Torhüter Neutgens jedoch parieren (88.). Im Gegenzug erzielten die Leverkusener dann fast den 2:1-Treffer, am Ende blieb es jedoch beim 1:1-Unentschieden, dass für den Schalker Unterbau am Ende äußerst glücklich verlief.
Hier geht's zur TV-Zusammenfassung des Spiels!
Als nächstes steht für die Hübscher-Elf der 9. Spieltag der A-Junioren-Bundesliga West auf dem Programm. Am Samstag, 12. November, empfängt der Werkself-Nachwuchs den Tabellenvorletzten Rot-Weiss Essen an der Dhünn, los geht es um 11 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion.
Die Statistik:
Schalke 04: Yusufu - Anubodem, Gyamfi, Barthel, Engels, Hansen, Tonye (46. Buczkowski), Hadzha (68. Kojic), Topp, Ouedraogo, Osmani (46. Aninkorah-Meisel)
Bayer 04: Neutgens - Aksoy, Okafor, Monamay, Lang, Pesch, Köhl, Aourir (65. Fazlija), Kanga, Moustfa (89. Pętak), Widlarz (89. Zirkzee)
Tore: 0:1 Widlarz (60.), 1:1 Buczkowski (69.)
Gelbe Karte: Okafor
Schiedsrichter: Maximilian Nie-Hoegen (ASV Altenlingen)

Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Derbysiegs der Bayer 04-Frauen gegen den 1. FC Köln am 18. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
Mehr zeigen
Bayer 04 sichert sich zur kommenden Saison die Dienste des serbischen U19-Nationalspielers Aleksa Damjanovic. Der 17 Jahre alte Mittelstürmer wechselt im Sommer von Roter Stern Belgrad nach Leverkusen und unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Das 1,98 Meter große Sturm-Juwel gilt als eines der vielversprechendsten Angreifer-Talente Europas und überzeugte zuletzt mit starken Leistungen im Profi- und Nachwuchsbereich. Geschäftsführer Sport Simon Rolfes und Direktor Fußball Kim Falkenberg loben besonders seine Abschlussstärke, Kopfballqualitäten und physische Präsenz im Strafraum.
Mehr zeigen
Bayer 04 ist in diesem Jahr wieder mit voller Energie, guter Laune und jeder Menge Kamelle bei den Karnevalszügen in Leverkusen dabei! Unter dem Motto „Karneval beim Bayer“ ziehen wir mit einem bunt geschmückten Bayer 04‑Wagen von Partner Niesen sowie mit mitreißender Musik von DJ Actimax und Maskottchen Brian the Lion durch die Straßen. Bayer 04 freut sich darauf, euch auf der Strecke zu treffen!
Mehr zeigen
Nach sieben Pflichtspielen ohne Sieg war der 2:1-Heimerfolg gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Wochenende ein echter Stimmungsaufheller für die Kiezkicker und ihre Fans. Mit viel Rückenwind reist der FC St. Pauli nun also erneut nach Leverkusen. Am Samstag, 14. Februar (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky und im Werkself-Radio, Konferenz bei DAZN), treffen die Hanseaten bereits zum dritten Mal in dieser Saison auf Bayer 04. Die letzte Partie gegen die Werkself liegt noch keine zwei Wochen zurück. Trotz der Niederlage im Pokal-Viertelfinale darf das Team von Trainer Alexander Blessin einige positive Dinge aus diesem Spiel mitnehmen. Das Gegner-Update.
Mehr zeigen