
In einem Punkt waren sich am Ende alle einig: Dieser Sieg war ein hartes Stück Arbeit. Dank eines 1:0-Erfolgs beim TSV Schott Mainz löste die U19 von Bayer 04 am Samstag das Ticket für die zweite Runde des DFB-Pokals der Junioren. „Wir sind eine Runde weiter. Das ist das Wichtigste“, befand Sven Hübscher im Anschluss an die Partie.
Der 42-Jährige – der in Mainz auf insgesamt sechs Akteure (Leon Pesch, Jan Ecke, Shahin Biniazz, Felix Erken, Noah Pesch und Joshua Eze) verzichten musste – wusste bereits im Vorfeld, dass dieses Duell ein richtiger Pokal-Fight werden würde. „Es ist ein sehr robuster Gegner, sie gehen gut zur Sache“, warnte der Coach einen Tag vor dem Pokal-Spiel. Er sollte Recht behalten, denn die Mainzer lieferten den Schwarz-Roten einen harten Kampf – mit dem besseren Ende für Bayer 04.
Den Grundstein fürs Weiterkommen legte Emrehan Gedikli in der 72. Minute. Aaron Tshimuanga setzte sich auf der linken Außenbahn durch und passte anschließend in den Rückraum zu Zidan Sertdemir. Der Däne hatte das Auge für Gedikli, der den Ball mit dem ersten Kontakt mitnahm und dann überlegt ins rechte Eck vollendete. „Mainz hat gut verteidigt und es uns schwer gemacht, aber letztlich ging der Sieg in Ordnung“, betonte Hübscher.
Weiter geht es für Leverkusens U19 am Samstag, 11. September (Anstoß: 11 Uhr). Dann sind die Schwarz-Roten am ersten Spieltag der A-Junioren-Bundesliga West beim SC Fortuna Köln gefordert.
Bayer 04: Steur - Aksoy, Fofana, Schwieren, Barak - Köhl - Jung (67. Ballicalioglu), Sertdemir, Bravo (62. Aourir)- Tshimuanga (84. Moustafa), Gedikli

Siegerinnen-Interview mal anders: Nach dem 1:0-Sieg der Bayer 04-Frauen gegen Jena spricht Valentina Mädl mit Torschützin Katharina Piljic und Julia Mickenhagen über die Partie und blickt auf die kommende Aufgabe in Hamburg voraus.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 1:0-Heimsiegs der Bayer 04-Frauen gegen den FC Carl Zeiss Jena am 21. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Dank eines Kunststücks von Katharina Piljic hat die Werkself ihren elften Saisonsieg in der Google Pixel Frauen-Bundesliga eingefahren. Am Sonntagabend schlug die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold den FC Carl Zeiss Jena 1:0 (1:0). Mittelfeldspielerin Piljic sorgte mit einem Volleyschuss von der Strafraumgrenze in den Winkel (19.) vor 633 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion für den Siegtreffer - und dafür, dass sich die Leverkusenerinnen mit nun 34 Punkten für mindestens eine Nacht auf Tabellenplatz fünf verbesserten.
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Drei Tore reichten der Werkself beim 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim 1846 nicht zum Sieg, für Bayer 04 ist es das dritte Bundesliga-Remis in Folge. Nach einer souverän geführten ersten Hälfte und mit einer 2:0-Führung im Rücken „sind wir nicht mehr in unser Spiel gekommen“, resümierte Mark Flekken, der erstmals seit zwei Monaten wieder im Leverkusener Tor gestanden hatte. Treffsicher zeigte sich auf der Ostalb einmal mehr Patrik Schick, der nach seinem Doppelpack nun der drittbeste Bundesliga-Torschütze der Klub-Historie ist. Und Cheftrainer Kasper Hjulmand ist trotz des ausgebliebenen Dreiers mit Blick auf den Saisonendspurt überzeugt: „Wir sind bereit, diese Situation zu meistern.“ Der Werkself Nachdreher.
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Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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