
Tore: Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit traten die Gastgeber in Durchgang zwei stärker auf. Zunächst traf Youssoufa Moukoko nur die Latte. Aber wenig später fiel doch das 1:0 für den BVB. Moukoko war nach einem Ballgewinn über rechts in den Strafraum gegangen, der Abwehrversuch landete wieder beim BVB-Stürmer. Den Schuss blockte die Bayer 04-Defensive nach außen ab. Da landete der Ball auf halbrechts im Strafraum bei Emir Terzi, der sofort abzog. Der Schuss wurde für den insgesamt starken Leverkusener Schlussmann Marcel Lotka unhaltbar abgefälscht (46.).
Wenig später fiel die Vorentscheidung. Einen eigentlich abgewehrten Konter verlängerten die Werkself-Jungs unglücklich zurück in den eigenen Strafraum. Torjäger Moukoko stand richtig, nahm kurz an und brachte den Ball mit einem präzisen Schuss aus 14 Metern ins linke untere Ecke zum 2:0 unter (54.).
Die U17 stemmte sich mit viel Energie gegen die Niederlage, konnte das Aus nach dem 1:1 im Hinspiel aber nicht mehr verhindern. "Vor der Saison hat keiner mit uns gerechnet. Deshalb war das Halbfinale schon ein großer Erfolg. Wir wünschen natürlich jetzt Borussia Dortmund für das Endspiel alles Gute", sagte U17-Kapitän Aymen Azhil nach der Partie bei Sport1.
So geht's weiter: Während für die U17 der Werkself eine insgesamt starke Saison beendet ist, trifft Borussia Dortmund im Endspiel um die B-Juniorenmeisterschaft 2018 auf Bayern München. Nach dem 3:0 im Hinspiel gewann der FCB auch das Rückspiel bei RB Leipzig mit 2:0 und ist damit Gastgeber des Endspiels am 17. Juni.
DIE STATISTIK:
Borussia Dortmund U17: Schönnenbeck - Ferjani, Bakir (69. Pakia), Pherai, Terzi, Göckan, Moukoko (79. Berisha), Schlüsselburg, Lübke, Hetemi (72. Örs), Wengerowski (76. Thaqi).
Bayer 04 U17: Lotka - Rüth, Türkmen (60. Gierseifer), Klossek (66. Wolf), Azhil, Bukusu, Anapak-Baka, Schlößer (53. Ekene), Scott, Gaedicke, Fesenmeyer (70. Onur).
Tore: 1:0 Terzi (46.), 2:0 Moukoko (54.).
Gelbe Karten: / - Azhil, Wolf.
Schiedsrichter: Herbert (Nüsttal).
Zuschauer: 1.809.

Nach wettbewerbsübergreifend sieben ungeschlagenen Spielen in Serie hatte die Werkself beim 1. FC Union Berlin trotz großer Bemühungen am Ende das Nachsehen und unterlag 0:1. Kapitän Robert Andrich, der das Gegentor auf sich nahm, appellierte anschließend: „Wir müssen uns jetzt darauf besinnen, dass wir auch in schwierigen Situationen nicht den Kopf verlieren. Das hat uns in vergangenen Zeiten auch immer stark gemacht.“ Der Werkself Nachdreher.
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