
Die U17 des 1. FC Köln hatte ihre letzten sechs Spiele in Folge gewonnen und stand vor dem 11. Spieltag mit 22 Punkten drei Zähler vor dem Bayer 04-Nachwuchs, der allerdings schon ein Spiel mehr ausgetragen hatte. Im Vergleich zum 5:1-Erfolg beim FC Hennef 05 nahm Bayer 04-Trainer Sergi Runge zwei personelle Veränderungen vor. Für Naba Mensah und Kerim-Sam Alajbegovic begannen Francesco Buono und Francis Onyeka in der Startelf. Die Kölner kamen etwas besser ins Spiel, während der Bayer 04-Nachwuchs sich in der Anfangsviertelstunde noch etwas schwertat. Dann aber fand das Runge-Team seinen Rhythmus und erwies sich als sehr effektiv. Francis Onyeka brachte die nun überlegenen Leverkusener nach feiner Vorarbeit von Artem Stepanov verdient in Führung (34.).
Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber zwar den Druck aufs Bayer 04-Tor, ermöglichten dem Runge-Team so aber auch etliche Umschaltmomente - und die wussten die Gäste zu nutzen: Kapitän Zaid Amaussau-Tchibara schloss einen Konter mit einem ebenso harten wie platzierten Schuss ins rechte obere Eck zum 2:0 für seine Mannschaft ab (55.). Und auch dem dritten Treffer der Leverkusener ging eine klasse Kombination über mehrere Stationen voraus, die Ken Izekor mit dem 3:0 veredelte (70.), es war bereits Saisontreffer Nr. 13 für den Bayer-Stürmer.

Auch nach dem zwischenzeitlichen 1:3 der Kölner (72.) blieb Schwarz-Rot cool – und antwortete schließlich mit dem 4:1: Nach einem Foul an Tchibara zeigte Schiedsrichter Sebastian Hilsberg auf den Punkt, der Gefoulte selbst verwandelte den Elfmeter sicher und stellte damit den alten Abstand wieder her (76.). Mit einem von Nourdine Camara abgefälschten Schuss konnte die U17 des FC zwar noch einmal verkürzen (77./ET), die Bayer-Jungs brachten den Sieg im Anschluss jedoch sicher über die Zeit. In der Tabelle hat die U17 nun mit den Kölnern die Plätze getauscht und steht aktuell mit 22 Punkten auf Rang 4.
Cheftrainer Sergi Runge zeigte sich nach dem Derbysieg hoch zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir freuen uns sehr über unseren fünften Sieg in Folge. Heuten waren die ersten 10 bis 15 Minuten ein bisschen schwierig. Danach haben wir in der ersten Halbzeit aber fast ausschließlich in der gegnerischen Hälfte gespielt und ein gutes Angriffspressing gezeigt. Im zweiten Durchgang bekamen wir mehr Räume, konnten so unsere Stärken ausspielen, unsere Umschaltsituationen nutzen und hinter die Kette der Kölner kommen. Trotzdem hat auch der FC eine gute zweite Halbzeit gespielt und kam vor allem nach unseren zwei weiteren Toren zu einigen guten Offensivaktionen und seinerseits zu zwei Treffern. Aber wir haben die Partie ruhig und souverän zu Ende gespielt. Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft.“
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Am kommenden Samstag, 19. November, empfängt das Team von Coach Sergi Runge zum Jahresabschluss den SV Deutz 05 an der Dhünn. Die Partie wird um 11 Uhr im Ulrich-Haberland-Stadion angepfiffen.
Die Statistik:
1. FC Köln: Hauer – Mertens (75. El-Akrouche), Hekmat, Sancarbarlaz, Niang (68. Kryvtsov), Langenbahn (75. Sauer), Harchaoui, Chukwukelu (56. Yilmaz), von der Hitz, Borie, Grauer
Bayer 04: Schlich - Camara, Pohl, Kister, Amaussau-Tchibara, Onyeka, Buono, Spitali (77. Dhouib), Izekor (82. Djedovic), Häb, Stepanov (65. Alajbegovic)
Tore: 0:1 Onyeka (34.), 0:2 Amaussau-Tchibara (55.), 0:3 Izekor (70.), 1:3 Borie (72.), 1:4 Amaussau-Tchibara (76.), 2:4 Camara (77., ET)
Gelbe Karten: Grauer, Hauer – Spitali, Izekor
Schiedsrichter: Sebastian Hilsberg (Mainz-Kastel)
Zuschauer: 300 im RheinEnergieSportpark

Gleich dreimal waren die schwarz-roten Legenden der Bayer 04-Traditionsmannschaft am vergangenen Wochenende im Einsatz. Unter anderem mit Stefan Kießling, Philipp Wollscheid, Sidney Sam und Karim Bellarabi trat das von Falko Götz und Jürgen Gelsdorf gecoachte Team auf Indoor-Kunstrasen-Turnieren in Oldenburg, Regensburg und Bielefeld an. Bei Letzterem zauberten sich die Leverkusener dank vierer Wollscheid-Tore sogar bis ins Finale, wo dann gegen Arminia Bielefeld Endstation war. Einsatz und Spaß waren jedoch bei allen Beteiligten wie immer titelwürdig.
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