
Wie die A-Junioren startet auch das zweitälteste Nachwuchsteam von Bayer 04 in dieser Saison in der DFB-Nachwuchsliga, dem Nachfolge-Wettbewerb der Junioren-Bundesliga. Die teilnehmenden 64 Klubs sind in acht Gruppen aufgeteilt. Neben dem 1. FC Kaiserslautern trifft die U17 von Bayer 04 in Gruppe G in der Vorrunde auf den 1. FC Köln, Alemannia Aachen, FC Viktoria Köln, 1. FSV Mainz 05, SV Wehen Wiesbaden und FSV Frankfurt. Die ersten Drei der Tabelle qualifizieren sich für die Liga A der Hauptrunde.
Unter dem neuen Cheftrainer Kevin Brok mussten die Leverkusener in der Pfalz einen frühen Rückstand hinnehmen. Bereits in der 13. Minute stellten die Lauterer durch Federico Passariello auf 1:0. „Wir haben anfangs mit zu wenig Tempo gespielt und trotz viel Ballbesitz zu wenige Chancen kreiert“, sagte der neue U17-Cheftrainer Kevin Brok nach der Partie. Dennoch gelang seiner Mannschaft nach einer knappen halben Stunde der Ausgleich: Nach einem Angriff über die rechte Seite verwertete Berkan Ermec die feine Vorarbeit von Melis Djedovic zum 1:1 (26.). Nur sechs Minuten später allerdings ging der Nachwuchs der Roten Teufel erneut in Führung. Doch eine große Chance gab es auch noch auf Leverkusener Seite, aber Adrien Loulouga verfehlte freistehend aus wenigen Metern das Tor.
Ärgerlich aus Sicht von Bayer 04 war vor allem das 1:3 in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Lauterns Dion Hofmeister per Kopfball nach einer Ecke traf (45.+2). „Das Tor unmittelbar vor dem Pausenpfiff war natürlich ein denkbar unglücklicher Zeitpunkt“, so Kevin Brok. „In der Halbzeit haben wir versucht, einige Dinge umzustellen. Wir wollten schneller spielen, mehr Chancen herausarbeiten.“
Und der Bayer 04-Nachwuchs kam dann auch sehr gut aus der Kabine und schaffte durch Jonah Berghoff den schnellen Anschlusstreffer zum 2:3 (49.). „In den ersten 20 Minuten nach dem Seitenwechsel haben wir es wirklich gut gemacht, die Jungs ließen den Ball gut laufen und haben nach dem 2:3 weiter gut gepresst“, analysierte Brok. Doch im Abschluss fehlte es dem Team an Durchschlagskraft und Glück. So mussten die Gäste in der Schlussviertelstunde noch zwei Nackenschläge hinnehmen. Orlind Tushi (75.) nach einem Konter und erneut Dion Hofmeister per Kopf nach einem Eckball sorgten für den 5:2-Endstand für den FCK. „Die Lauterer waren heute insgesamt aggressiver in den Zweikämpfen und wir hatten unsere Probleme in der Box-Verteidigung. So mussten wir viel zu einfache Gegentore hinnehmen“, fasste Kevin Brok zusammen.
Slawomir Czarniecki, Leiter U16 bis U19 bei Bayer 04, hielt nach dem Schlusspfiff fest: „Sowohl die U19 als auch die U17 hatten eine sehr kurze Saisonvorbereitungszeit. Beide Mannschaften brauchen noch etwas Zeit, um sich einzuspielen.“
Am kommenden Samstag, 17. August, geht es für die U17 von Bayer 04 mit dem ersten Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 weiter. Die Partie wird um 14 Uhr angepfiffen.
Die Highlights:
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Die Statistik:
1. FC Kaiserslautern: Jung – Acar, Aust, Hofmeister, Mehmetaj, Aslan (59. Resic), Schwalb, Müller, Jungfleisch (87. Voll), Kurpejovic (72. Backes), Passariello (60. Tushi)
Bayer 04: Leuchter – El Massoudi (63. Koc), Loulouga Mbome (87. Sahin), Hawighorst, Datene, Ermec (77. Montorro), Berghoff, Mensah (87. Brüss), Djedovic (64. Kir), Domnic, Massek Bakotaken (87. Kichu)
Tore: 1:0 Passariello (13.), 1:1 Ermec (26.), 2:1 Aslan (32.), 3:1 Hofmeister (45.+2), 3:2 Berghoff (49.), 4:2 Tushi (75.), 5:2 Hofmeister (80.)
Gelbe Karten: Hawighorst, Mbome
Schiedsrichter: Torben Huss (Beckingen)
Zuschauer: 175

Wie bereits in den Jahren zuvor wurden im Rahmen der Tandem Young Coach-Ausbildung der Scort Foundation in Kooperation mit der Football Club Social Alliance (FCSA) auch 2026 wieder 22 Teilnehmende zu Fußballtrainern für Menschen mit Behinderung ausgebildet. Mit dabei in Karlsruhe war als langjähriger FCSA-Partnerklub auch Bayer 04. Gemeinsam als Tandem durchliefen Personen mit und ohne Behinderung die Ausbildung und lernten so aus unterschiedlichen Perspektiven voneinander. Nach spannenden und lehrreichen Tagen kehrte auch das Leverkusener Duo mit viel neuem Wissen und einem offiziellen Zertifikat zurück unters Kreuz.
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