
Trainer Kevin Brok nahm vier personelle Veränderungen im Vergleich zum 3:0-Sieg gegen Viktoria Köln vor: Anstelle von Julian Leuchter rückte Simeon Rapsch ins Tor. Neu in der Startformation waren zudem Nassim El Massoudi, Halil Koc und Jonah Berghoff, die für Ben Hawighorst, Jeremiah Mensah – beide standen heute für die U19 in der UEFA Youth League gegen Brest auf dem Platz – und Elia Datene (Bank) aufliefen.
Es sollte beim Tabellenletzten in Frankfurt eine Partie mit zwei sehr unterschiedlichen Hälften werden. Bei schlechten Platzverhältnissen fand die U17 von Bayer 04 gut ins Spiel und ging nach einer halben Stunde verdient in Führung. Jonah Berghoff war nach einer Flanke von Tom Brüß mit dem Kopf zur Stelle (30.). Nur fünf Minuten später erhöhten die Gäste nach einer schnellen Kombination über die linke Seite und feiner Vorarbeit von Berghoff durch Berkan Ermec auf 2:0. Die Leverkusener bestimmten das Spielgeschehen und ließen auch hinten wenig zu. Mit dem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die Pause.
In den zweiten 45 Minuten konnte Schwarz-Rot nicht mehr an den couragierten Auftritt aus der ersten Hälfte anknüpfen. „Wir haben uns dann zu viele einfache Ballverluste geleistet und nicht mehr die Energie auf den Platz gebracht, wie uns das in der guten ersten Halbzeit gelungen ist“, sagte Trainer Kevin Brok. Nach einem Abstimmungsfehler in der Bayer-Defensive kamen die Frankfurter nach einer Stunde durch Rasuly zum Anschlusstreffer. Und auch der Ausgleich 15 Minuten später fiel aus Leverkusener Sicht zu einfach. Nach einer Flanke netzte FSV-Stürmer Diop ohne große Leverkusener Gegenwehr zum 2:2 ein (75.). Bei diesem Spielstand blieb es bis zum Schluss.
Das nächste Spiel für die U17 in der DFB-Nachwuchsliga findet erneut an einem Mittwoch statt: Am 30. Oktober gastiert das Brok-Team bei Alemannia Aachen. Anstoß der Partie ist um 19 Uhr.
Die Highlights:
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Die Statistik:
FSV Frankfurt: Wagner – Müller, Diop (87. Galic), da Silva Pereira (46. El Alaoui), Hotz, Astheimer (46. Schroeder), Classen (90.+6 Garing), Janssen (90. Jung), Salerno (46. Marjane), Rasuly, Dihn
Bayer 04: Rapsch – El Massoudi, Koc, Sahin (64. Datene), Kir, Ermec (82. Papadakis), Berghoff (82. Wrobel), Djedovic, Brüß (82. Barry), Domnic, Massek Bakotaken (64. Hololobov)
Tore: 0:1 Berghoff (30.), 0:2 Ermec (35.), 1:2 Rasuly (59.), 2:2 Diop (75.)
Schiedsrichter: Jannis Kaufmann (Mainz)

Werkself-TV zeigt nach dem 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltags die Pressekonferenz mit den beiden Trainern Julian Schuster und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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