
"Ein Arbeitssieg", stellte Trainer Jan Hoepner nach dem Spiel fest, "aber einer, in dem die Mannschaft gut und geduldig nach Lösungen gegen einen auf Konter lauernden Gegner gewartet und sich dann belohnt hat."
Von Beginn an hatte die U17 mehr vom Spiel und hätte zunächst nur Probleme, im letzten Drittel des Spielfelds die entscheidende Aktion Richtung Tor zu setzen. Bielefeld setzte auf schnelles Umschaltspiel und bekam bei einer dieser Situationen dann einen Elfmeter zu gesprochen, den die Gäste zum 0:1 nutzten.
Knaller zum Ausgleich
"Doch das Team hat darauf gut reagiert und gleich wieder nach vorne gespielt", lobte Trainer Patrick Weiser. Abwehrspieler Boller brachte die U17 nur wenige Minuten nach dem Rückstan und noch vor der Pause mit einem Kracher aus fast 30 Metern ins linke Eck zum 1:1 zurück ins Spiel.
In Durchgang zwei spielte die U17 dann klarer nach vorne und holte sich gleich mehrere gute Chancen. Dafür belohnte sich der Bayer 04-Nachwuchs in der Schlussphase, als sich der kurz zuvor eingewechselte Fesenmeyer im Mittelfeld gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und alleine vor dem Tor zum 2:1 einschoss.
"Bielefeld hat es uns nicht einfach gemacht", resümierte Weiser, "aber wir haben uns den Sieg mit einer konsequenten Leistung verdient.
Jetzt gegen Spitzenreiter Schalke
Mit dem siebten Saisonsieg bleibt die U17 zum Ende der Hinrunde auf dem fünften Tabellenplatz. Kommenden Sonntag geht es zum Rückrunden-Start erneut im Ulrich-Haberland-Stadion gegen Spitzenreiter FC Schalke 04.
"Das ist natürlich die maximale Herausforderung in dieser Liga", stellte Hoepner fest. "Schalke hat mit dem 6:0 gegen Mönchengladbach noch einmal ein richtiges Ausrufezeichen gesetzt. Aber wir freuen uns auf die Aufgabe und werden alles in die Waagschale werfen." Anstoß ist um 11 Uhr, der Eintritt ist frei.
DIE STATISTIK:
Bayer 04 U17: Prinz - Boller, Bamidele, Stanilewicz, Makreckis (71. Songue), H. Bukusu (80. Anapak), Samoura, Schaus, Azhil (67. Fesenmeyer), Fragapane, Schneider.
Arminia Bielefeld U17: Peitzmeier - Yildiz, Berisha, Pytlik, Massimo, Özer, Örs, Müller, Günther, Sahin (76. Wanner), Ayyildiz.
Tore: 0:1 Pytlik (25., Foulelfmeter), 1:1 Boller (33.), 2:1 Fesenmeyer (73.).
Gelbe Karten: Fragapane - /.
Schiedsrichter: Braun (Wuppertal).
Zuschauer: 110.


Am heutigen Samstagnachmittag, 24. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr), empfängt Bayer 04 einen SV Werder Bremen, der zuletzt sieben Ligapartien sieglos geblieben war. Dennoch präsentierten sich die Grün-Weißen zuletzt beim 3:3 gegen Eintracht Frankfurt mit einem späten Gegentor zum Endstand geschlossen. Dem will sich die Werkself um Geburtstagskind Patrik Schick entgegenstellen und an diesem Erinnerungsspieltag „!NieWieder“ rund um den Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus den ersten Dreier im neuen Jahr einfahren. Die Kurzpässe zur Begegnung.
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Happy Birthday, Patrik Schick! Zu seinem Ehrentag darf sich nicht nur der tschechische Torjäger selbst über Geschenke und hoffentlich viele weitere Treffer freuen – auch Bayer 04-Fans können sich exklusiv am heutigen 24. Januar beim Kauf eines Trikots der Werkself den Flock mit der Nummer 14 gratis dazu sichern! Zusätzlich wird unter allen Käufern in der kommenden Woche ein Matchworn-Trikot des nun 30-Jährigen verlost.
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Mit einem Last-Minute-Treffer schoss Kristin Kögel die Bayer 04-Frauen zum umjubelten 2:1-Sieg in Unterzahl beim 1. FC Union Berlin. Im Werkself-TV-Interview geben die Siegtorschützin und Vanessa Fudalla, die per direktem Freistoß ausgeglichen hatte und Kögels Treffer vorbereitete, Einblicke in ihre Gefühlswelt.
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Werkself-TV zeigt die TV-Highlights des 2:1-Erfolgs der Bayer 04-Frauen beim 1. FC Union Berlin am 15. Spieltag der Google Pixel Frauen-Bundesliga 2025/26.
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Trotz eines stark dezimierten Kaders und in Unterzahl haben die Bayer 04-Frauen einen erfolgreichen Pflichtspiel-Start in das Jahr 2026 hingelegt. Beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin gewann die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold dank eines Last-Minute-Treffers am Freitagabend 2:1 (0:1). Vor stimmungsvoller Kulisse im Stadion An der Alten Försterei trafen Vanessa Fudalla per direktem Freistoß (78.) und Kristin Kögel (90.+2) in der Nachspielzeit für die Werkself, die ohne insgesamt zehn Spielerinnen auskommen musste. Damit eroberte Schwarz-Rot zum Auftakt des 15. Spieltags mindestens für eine Nacht Platz fünf.
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