
Im Ulrich-Haberland-Stadion wurde die Partie für die Bayer 04-Jungs gegen die defensivstarken Duisburger zur erwarteten Geduldsprobe. "Duisburg hat bisher noch nicht viele Tore kassiert und sich sehr kompakt präsentiert", erkannte auch Bayer 04-Trainer Jan Hoepner an.
Doch die U17 hielt sich an den Matchplan und suchte mit schnellen Ballpassagen den Weg durch die Abwehrreihen. Schon in Halbzeit eins hatten so Ömer Tokac oder Herdi Bukusu die Führung auf dem Fuß, aber entweder standen der Torwart oder die fehlende Präzision dem Bayer 04-Jubel im Weg.
Konstant den Druck gehalten
"Wir haben der Mannschaft dann in der Pause Mut gemacht, den Weg weiterzugehen. Denn spielerisch hat viel gepasst", erklärte Trainer Patrick Weiser. Und so zogen die Gastgeber auch in den zweiten 40 Minuten ihr Spiel durch.
Die Belohnung folgte dann im Anschluss an einen Eckball, als Verteidiger Jan Boller auf die Hereingabe von Blessing Bamidele per Kopf zum 1:0 zur Stelle war (62.). Obwohl Duisburg bis dahin nur selten in Erscheinung getreten war, hatte der MSV in der Schlussphase die große Chance auf den Ausgleich.
Elfmeter für Duisburg
Bei einem Konter der Gäste wertete der Schiedsrichter eine Attacke von Boller im Bayer 04-Strafraum als Foul. Doch den folgenden Elfmeter parierte Schlussmann Marian Prinz richtig stark. "Da hat uns Marian super im Spiel gehalten", lobte auch Trainer Hoepner.
Als dann auch noch eine Minute vor Schluss dem eingewechselten Jonas Spellerberg nach einem Dribbling und Querpass von Tokac das 2:0 gelang (79.), war der Heimsieg endgültig unter Dach und Fach. "Die Leistung war eine Bestätigung der letzten Trainingswochen", freute sich Trainer Weiser. "Die Abläufe passen immer besser und die Jungs holen sich immer mehr Selbstvertrauen."
Nächster Gegner: Fortuna Düsseldorf
Mit dem dritten Saisonsieg setzt die U17 ihren Aufwärtstrend fort und hat jetzt 10 Punkte und 15:9 Tore auf dem Konto. In der kommenden Woche geht es zu Fortuna Düsseldorf (12 Punkte), das bisher eine überzeugende Saison spielt und zuletzt einen 1:0-Erfolg bei Borussia Mönchengladbach holte.
DIE STATISTIK:
Bayer 04 U17: Prinz - Boller, Arik (80. Klossek), Bamidele (80. Schneider), Stanilewicz, Tokac, H. Bukusu (74. Anapak), Samoura, Schaus, Fragapane, Songue (64. Spellerberg).
MSV Duisburg U17: Kortus - Preßhoff (68. Krajac), Schmeling, Gembalies, Nazikkol, Schaar, Selvi, Steinrötter, Pia (73, Asare), Sabanci, Özkara (55. Gizinski).
Tore: 1:0 Boller (62.), 2:0 Spellerberg (79.).
Schiedsrichter: Milczewki (Duderstadt).
Gelbe Karten: / - Preßhoff.
Bes. Vorkommnisse: Prinz hält Foulelfmeter (74.).
Zuschauer: 166.


Das Europapokal-Trikot ist gelauncht, die UEL-Gegner ausgelost – und die Vorfreude auf die internationale Saison groß! Anlässlich dessen fand am Freitagnachmittag, 28. August, in der Fanwelt eine Autogrammstunde mit dem aktuellen Werkself-Profi Montrell Culbreath und der offiziellen Klub-Legende Paulo Sergio statt.
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Den Schwung aus vier Siegen in den ersten vier Liga-Partien will die U19 von Bayer 04 mit in die 2. Runde des DFB-Pokals der Junioren nehmen – in dieser wartet der FC Carl Zeiss Jena. Die U17 hat es derweil nach zwei Remis zum Saisonstart gegen Borussia Mönchengladbach auf den ersten Sieg abgesehen. Hochkarätige Turniere warten auf einen aus U19- und U17-Spielern bestehenden U18-Kader im spanischen Cordoba sowie auf die U13 im niederländischen Zutphen – das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Nach sechseinhalb Jahren verlässt Exequiel Palacios die Bundesliga und wechselt von Bayer 04 in die Premier League. Der Argentinier, der als Werkself-Profi vor vier Jahren mit seiner Nationalmannschaft Weltmeister und beim Turnier in diesem Sommer Vizeweltmeister geworden war, spielt ab sofort für den englischen Aufsteiger Ipswich Town. Der 27-Jährige, dessen Vertrag in Leverkusen bis zum 30. Juni 2030 Gültigkeit hatte, kam im Januar 2020 als junges Talent zu Bayer 04. Dort entwickelte er sich kontinuierlich zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler in der deutschen Eliteklasse.
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Als Exequiel Palacios am 1. Januar 2020 vom argentinischen Klub River Plate unters Bayer-Kreuz gewechselt war, konnte der damals 21-Jährige nicht ahnen, wie erfolgreich auch die nächsten sechseinhalb Jahre für ihn werden würden. Pala, so sein Rufname, hatte mit River bereits die Copa Libertadores gewonnen, den wichtigsten Wettbewerb im südamerikanischen Klubfußball. Aber es sollten noch so viele weitere Titel folgen.
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