
Besser kann man sich ein Pflichtspiel-Debüt nicht vorstellen: In seiner ersten Partie nach dem Tausch mit Thomas Zdebel auf der Trainerposition der B-Junioren von Bayer 04 hat Markus Daun mit seinem Team gleich einen ganz wichtigen Sieg gelandet.
In einem umkämpften Derby beim Nachbarn 1. FC Köln bedeutete der frühe Treffer von Raoul Petak (13.) den 1:0-Erfolg und drei richtig wichtige Punkte. "Genau so einen Sieg haben die Jungs gebraucht und sich damit für eine ganz starke Teamleistung belohnt", freute sich Daun nach der Partie.
Mit der von Daun eigentlich als Co-Trainer betreuten Bayer 04-U19 als Unterstützung auf der Tribüne des Franz-Kremer-Stadions sowie Noah Pesch, Iker Bravo und Jardell Kanga als Verstärkung auf dem Feld gingen die Leverkusener Gäste mit viel Biss in die Partie.
"Auch wenn sie so zum Teil noch nicht zusammen gespielt haben, hat man den Jungs schon vor dem Anpfiff angesehen, dass sie alle das gleiche Ziel hatten", so Daun. Mit dieser Einstellung kam die U17 gleich gut in die Partie und holte sich früh mit dem Führungstreffer noch mehr Sicherheit.
Nach einem guten Spielaufbau landete der Ball auf Rechtsaußen bei Noah Pesch, der mit dem ersten Kontakt präzise in die Mitte flankte und dort Petak fand. Der Stürmer nickte die Hereingabe mit dem Kopf aus acht Metern zu Führung ins Tor.
Köln versuchte danach, mehr Druck aufzubauen, "aber die Mannschaft hat gerade defensiv einen tollen Zusammenhalt gezeigt und sich in jeden Zweikampf geworden", lobte Daun.
Das hieß aber keinesfalls, dass sich die Werkself-Junioren hinten reinstellten. Vielmehr suchten sie auch immer wieder aktiv oder aus Umschaltsituationen den Weg nach vorne und hatten so immer wieder ihre Möglichkeiten.
Da zusätzlich die Defensive hielt und Schlussmann Luca Novodomsky ganz wach in der Schlussminute einen guten Kölner Ansatz vereitelte, blieb es auch bei dem Erfolg. "Insgesamt hatte der FC vielleicht die größeren Anteile, wir aber die klareren Chancen. Deshalb haben sich die Jungs aus meiner Sicht den Sieg absolut verdient", lautete Dauns Fazit.
Mit jetzt 14 Punkten bleibt die U17 Zwölfter und machte einen wichtigen Schritt weg von der roten Zone der Tabelle. In den letzten beiden Partien der Einfrachrunde gegen Schlusslicht Wuppertaler SV (9. April, 13 Uhr, Leistungszentrum Kurtekotten) und beim Drittletzten SG Unterrath (23. April) können die Werkself-Junioren jetzt aus eigener Kraft für das Happyend einer schwierigen Saison sorgen.
Daun ist davon überzeugt, dass das klappen wird: "Für die letzten Spiele müssen wir die Spannung aus dem Derby halten, dann bin ich sicher, dass wir auch da erfolgreich sein werden."
Die Statistik:
Bayer 04 U17: Novodomsky - Bugenhagen, Kanga, Zirkzee, Yilmaz, Onyeka (76. Izekor), N. Pesch, Lang, Petak (50. Amaussau-Tchibara), Bravo, Okafor
Tor: 0:1 Petak (13.)
Gelbe Karten: Okafor, Zirkzee, Bravo, Kanga
Schiedsrichter: Abieba (Nürnberg)
Zuschauer: 257

Den Sprung ins Endspiel knapp verpasst: Beim Finalevent um den DFB-ePokal 2026 bezwangen Marc und Sean Landwehr zwar im Viertelfinale den Vorjahressieger FOKUS, unterlagen dann jedoch im Halbfinale RBLZ Gaming. Neuer ePokalsieger ist Borussia Mönchengladbach. Ende April wartet auf die Leverkusener mit dem VBL Grand Final, der Deutschen Einzel-Meisterschaft, eine weitere Chance auf einen Titel.
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Bedeutender Erfolg: Am 7. Spieltag der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga (Gruppe A) gewann die U19 von Bayer 04 in einem abwechslungsreichen Topspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 mit 4:3 (2:2). In der ersten Hälfte konnte die Werkself durch Dustin Buck (19.) und Emmanuel Chigozie Owen (37.) jeweils die Führung der Gäste ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel drehten die Leverkusener das Ergebnis durch das frühe 3:2 von Gabriel Minutillo (47.), der nach einer Stunde auch den vierten Treffer für die Gastgeber beisteuerte. Mainz gelang kurz vor dem Abpfiff nur noch der Anschlusstreffer.
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Das bis dato letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Heidenheim 1846 in der Hinrunde der laufenden Saison ist bei Bayer 04 angesichts des damaligen 6:0-Erfolgs überaus positiv in Erinnerung. Einen ähnlich effizienten und spielfreudigen Auftritt will die Werkself im Rückspiel auf der Ostalb möglichst wiederholen. Dort trifft das Team von Trainer Kasper Hjulmand auf einen FCH, für den bei zehn Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz der Klassenerhalt in immer weitere Ferne rückt. Die Kurzpässe zur Partie am „TOGETHER!“-Aktionsspieltag der DFL gegen Rassismus und Diskriminierung.
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