
Aus Leverkusen reiste eine Gruppe von rund 80 Spielern, Offiziellen und Anhänger an, eine ähnliche Anzahl eines befreundeten Klubs aus Deetz (Brandenburg) war zur Unterstützung ebenfalls vor Ort. Doch zum Start setzte es gegen das georgische Team von Dinamo Tiflis eine 2:4-Niederlage. Die Treffer für Schwarz-Rot erzielten Marcus Feinbier und Patrick Helmes. „Wir hatten die Chance, zwei Minuten vor Schluss in eigener Überzahl auszugleichen. Das haben wir leider nicht geschafft. Es war keine unverdiente Niederlage, auch wenn mehr drin war“, resümierte Dirk Dreher, Manager der Traditionsmannschaft, nach Gruppenspiel eins.
Zum Abschluss des ersten Turniertags traf die schwarz-rote Auswahl, die das Turnier bereits 2011, 2012, 2013 und im vergangenen Jahr gewinnen konnten, dann auf die Legenden von Schalke 04. Das Spiel gegen die Knappen-Auswahl verfolgte auch Fernando Carro live vor Ort. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Bayer 04 reiste direkt aus dem Trainingslager der Profis im spanischen La Manga nach Berlin, unterstützte das Team auch am zweiten Turniertag.
Die Begegnung mit S04 brachte zahlreiche Torchancen auf beiden Seiten. Die Auswahl aus Leverkusen verpasste durch einen vergebenen Neunmeter durch Patrick Helmes die 1:0-Führung, im direkten Gegenzug kassierte sie den Rückstand. Da das Endergebnis am Ende 3:3 (Tore: Judt, Feinbier, Dogan) hieß, musste am heutigen zweiten Turniertag (12. Januar) zwingend ein Erfolg gegen Borussia Dortmund her, um die Chance auf den Einzug ins Halbfinale zu wahren.

Nach der Players Party am Samstagabend präsentierte sich die Bayer 04-Auswahl am Sonntagmittag gegen den BVB topfit und hellwach. Marcel Podszus mit einem Dreier-, Zoltan Sebescen per Doppelpack sowie Thorsten Judt und Feinbier schossen die Werkself-Legenden zu einem 7:2-Erfolg gegen Schwarz-Gelb. Nun ruhten die Hoffnungen auf dem zweiten Gruppengegner aus dem Ruhrpott: dem FC Schalke 04.
Im anschließenden Spiel mussten die Königsblauen gegen Tiflis gewinnen, damit Bayer 04 ins Semifinale einziehen konnte. Doch die Georgier kamen letztlich zu einem 6:3-Erfolg und standen damit selbst in den K.o.-Spielen. Die Werkself-Auswahl war somit ausgeschieden. „Wir sind zu spät aufgewacht und von daher enttäuscht“, so Dreher. „Wir hatten sportlich zwar höhere Erwartungen, aber das Turnier an sich war wieder einmal großartig. Die Atmosphäre, die Fans, das Drumherum – immer wieder toll!“
Als Sieger des 11. Traditionsmasters kürte sich in diesem Jahr die Auswahl von Hertha BSC. Im Endspiel setzte sich die Alte Dame mit 5:2 gegen Tiflis durch. Dritter wurde Werder Bremen dank eines 5:4-Erfolgs gegen Dortmund.
Für die Werkself-Legenden geht’s bereits am kommenden Samstag, 18. Januar, in der Halle weiter. Dann steht der Bananenflanker Budenzauber in Regensburg an. Ab 15.30 Uhr laufen neben der Bayer 04-Traditionsmannschaft unter anderem die Legenden von 1860 München, Borussia Dortmund oder auch eine tschechische Auswahl um Jan Koller in der Donau-Arena auf.
Das Team von Bayer 04 in Berlin, Tor: Tomasz Bobel, Daniel Galic; Feld: Carsten Baumann, Boris Zivkovic, Hüzeyfe Dogan, Bernd Schneider, Ulf Kirsten, Marcus Feinbier, Patrick Helmes, Ioannis Masmanidis, Mike Rietpietsch, Thorsten Judt, Zoltan Sebescen, Philipp Wollscheid, Marcel Podszus.

Werkself-TV zeigt die TV-Zusammenfassung der 0:1-Niederlage der Bayer 04-Frauen beim FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals 2026/27.
Mehr zeigen
Ein Überblick über die aktuellen Ticket-Verkäufe der Heim- und Auswärtsspiele von Bayer 04 in der Saison 2026/27.
Mehr zeigen
„Was die Mentalität und den Willen angeht, können wir uns nichts vorwerfen“, resümierte Robert Andrich nach der ersten Heimniederlage der Werkself in dieser Saison. Auch spielerisch zeigte Schwarz-Rot in der intensiven und körperlichen Partie eine über weite Strecken respektable Leistung, war dem VfB Stuttgart in den meisten statistischen Belangen überlegen. Einzig in Sachen Effizienz vor dem Tor hatten die Schwaben der Werkself etwas voraus. Chefcoach Carles Martínez will daraus lernen, um in Zukunft „auch diese Art von Spielen zu gewinnen“. Der Werkself Nachdreher.
Mehr zeigen
Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
Mehr zeigen
Nach dem 2:4 gegen den VfB Stuttgart am 8. Spieltag der Bundesligasaison 2026/27 äußerten sich Afonso Moreira und Robert Andrich am Mikrofon von Werkself-TV...
Mehr zeigen