
Mit dem Hallenturnier in Minden hat die Traditionsmannschaft gute Erfahrungen gemacht und ging in diesem Jahr als Titelverteidiger in den Wettbewerb. Marko Babic, Giuseppe Spitali, Christian Schreier, David Müller, Thorsten Judt, Sascha Jagusch, Hüzeyfe Dogan, Markus Happe, Daniel Galic und Tomasz Bobel gaben sich alle Mühe, den Titel beim WeserSpucker-Turnier 2018 zu verteidigen. Hochkarätige Teilnehmer galt es zu bezwingen: Neben der Traditionsmannschaft von Bayer 04 nahmen außerdem die „Goldies“ von Borussia Dortmund, St. Pauli, VfL Wolfsburg, 1. FC Köln, Arminia Bielefeld und Minden teil.
In der Gruppenphase startete Bayer 04 gegen Wolfsburg. Mit dem 3:1-Sieg durch die Tore von Spitali, Schreier und Müller gelang der Mannschaft ein souveräner Einstieg ins Turnier. Beim zweiten Gruppenspiel reichten die beiden Tore von Judt und Jagusch nicht – die Schwarz-Roten mussten sich Borussia Dortmund mit 2:3 geschlagen geben. Diese Niederlage sollte aber die einzige bleiben. St. Pauli wurde in der letzten Partie in der Gruppe mit 5:1 bezwungen – dieses Mal trafen Dogan, Babic im Doppelpack, Schreier und Müller. Im Halbfinale kam es dann zum Derby gegen den 1. FC Köln vor rund 1.200 Zuschauern in der Kampa-Halle in Minden. Judt, Schreier und Dogan schenkten dem FC drei Gegentreffer ein und machten den Einzug ins Finale perfekt. Auch im letzten Spiel zeigte die Traditionself keine Nerven und besiegte die Auswahl des WeserSpucker-Teams mit 5:2 (2x Dogan, 2x Judt, Spitali).
Teammanager Dirk Dreher freute sich über die WeserSpucker-Trophäe und zeigte sich mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Bis auf den kleinen Aussetzer gegen Dortmund haben wir ein gutes Turnier gespielt. Wir haben verdient gewonnen – auch unsere Gegner haben am Ende lobende Worte für uns gehabt.“
Die Nacht verbrachte die Traditionsmannschaft noch in Minden, bevor die Reise am nächsten Morgen in aller Früh um sieben Uhr weiter ging nach Flensburg zum Sparda-Bank-Cup. Das Turnier wurde über fünf Stunden lang bei Sport1 live übertragen. Personell gab es ein paar fliegende Wechsel: Abgereist waren Happe und Müller, angereist kamen dafür Jens Nowotny, Ioannis Masmanidis, Mike Rietpietsch und Marcel Podszus.
In der Gruppe erwartete Bayer 04 dieses Mal den VfL Wolfsburg und Werder Bremen. „Beim ersten Gruppenspiel gegen Wolfsburg haben wir ein Feuerwerk abgebrannt“, freute sich Dreher über den hohen 9:1-Sieg vor rund 2.500 Zuschauern – Marko Babic netzte dreimal ein, der neu dazugekommene Masmanidis brauchte sich nicht warm spielen und traf gleich doppelt, genauso wie Rietpietsch. Dogan und Judt gelangen jeweils ein Treffer.
Der nächste Gegner Bremen hatte im ersten Spiel bereits gegen Wolfsburg verloren, „da durften wir uns eine Niederlage leisten“, so Dreher. Mit einem 2:3 (Rietpietsch, Masmanidis) ging's trotzdem ins Halbfinale gegen den Hamburger SV. Auch in dieser Begegnung fielen wieder viele Tore, am Ende reichte ein knappes 4:3 zum Finaleinzug dank der Treffer von Babic (2x), Judt und Rietpietsch.
Im Endspiel ergab sich dann die Chance, das Ergebnis aus dem Gruppenspiel vergessen zu machen, denn erneut kam es zum Aufeinandertreffen mit den Bremern. Und dieses Mal lief's tatsächlich besser: Masmanidis, Spitali und Dogan schossen die Tore beim 3:2-Finalsieg gegen die Werderaner.
„Wir haben uns in beiden Turnieren super präsentiert und gute Auftritte hingelegt“, so Dirk Dreher, der sich am Montag mit seinem Team auf den Heimweg begab. „Wir hatten etwas Reisestress, dennoch haben wir klasse gespielt und hatten Riesenspaß!“
Weiter geht’s für das Team am Sonntag, 21. Januar, in Velbert mit dem nächsten Hallenturnier.


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