
Mehr als 2.000 Zuschauer waren unter der 2G-Regel in die EmslandArena in Lingen gekommen, um die sechs namhaften Klubs und ihre zahlreichen prominenten Akteure auf dem Kunstrasen anzufeuern.
Für den Werksklub, der mit namhaften Spielern wie Oliver Neuville, Boris Zivkovic und Patrick Helmes angereist war, verlief die Gruppenphase erfolgreich: Zum Auftakt gab’s einen 6:4-Erfolg gegen den VfL Bochum, der auch in seiner zweiten Partie ohne Punkte blieb. So fiel die Entscheidung um den Gruppensieg im direkten Duell mit Werder Bremen. Lange sah es nach einem Remis aus, doch kurz vor Ende bescherte Helmes Bayer 04 den 2:1-Siegtreffer und damit Rang eins.
So traf das Team von Manager Dirk Dreher und Trainer Gerd Kentschke im Halbfinale auf den VfL Osnabrück, den Zweiten der Gruppe A. Mit einem 3:3-Unentschieden ging’s ins Neunmeterschießen. In diesem bewies die Mannschaft von der Dhünn die stärkeren Nerven und setzte sich mit einem Gesamtresultat von 11:10 durch. Im zweiten Semifinale bezwang der SV Meppen den Konkurrenten aus Bremen.
So kam es im Endspiel zum Aufeinandertreffen der Emsländer und der Werkself-Legenden. Patrick Helmes, der zum besten Spieler des Turniers gewählt worden ist und mit sieben Treffern auch zum besten Torschützen avancierte, netzte zur Führung ein. Noch vor der Pause gelang dem SVM aber der Ausgleich.
Im zweiten Abschnitt ging es dann torreich zur Sache, am Ende setzten sich die Meppener mit 5:3 durch. Die Trophäe blieb damit erstmals im Emsland. „Unsere Jungs haben sich wieder einmal super präsentiert, waren spielstark und fair“, zog Bayer 04-Manager Dirk Dreher sein Fazit. „Natürlich hätten wir bei diesem Klasse-Turnier gerne gewonnen. Aber wir gratulieren Meppen zum Titel und werden im nächsten Jahr erneut angreifen.“
Die Endplatzierungen:
1. SV Meppen
2. Bayer 04 Leverkusen
3. SV Werder Bremen
4. VfL Osnabrück
Foto: KÜHN SportConsulting GmbH

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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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