
„Es ist erfreulich zu sehen, dass Nachhaltigkeit immer weniger als reine Pflichtaufgabe wahrgenommen, sondern zunehmend als strategischer Hebel mit erheblichem wirtschaftlichem Potenzial verstanden wird“, so Prof. Dr. Sascha L. Schmidt zu den Ergebnissen der Delphi-Studie.
Für ihre Studie „Mehr Wandel wagen? Nachhaltigkeit im professionellen Fußball im Jahr 2030“ haben Prof. Schmidt und seine Co-Autoren insgesamt 115 Fachleute aus Sport und Nachhaltigkeit befragt. Sie wollten wissen, wie diese die Zukunft der Nachhaltigkeit im deutschen Profifußball einschätzen – anhand von 15 verschiedenen Szenarien. Die Antworten der interdisziplinären Expertengruppe – darunter Vertreterinnen und Vertreter von professionellen Fußball-Klubs, NGOs, Medienunternehmen, öffentlichen Institutionen wie Städten und Kommunen, Sponsoren und Partnerunternehmen, Verbänden, Ligen sowie der Wissenschaft – zeigen, dass Nachhaltigkeitsinitiativen integraler Bestandteil des Geschäftsmodells von professionellen Fußball-Klubs sein werden, da die Klubs diese als wesentlichen Treiber für langfristigen wirtschaftlichen und sportlichen Erfolg begreifen.
Über die WHU:
Die WHU – Otto Beisheim School of Management ist eine international ausgerichtete, privat finanzierte Wirtschaftshochschule im Universitätsrang mit Sitz in Vallendar bei Koblenz und Düsseldorf. An der WHU forschen und lehren mehr als 60 Fakultätsmitglieder in den Bereichen Management, Finanz- und Rechnungswesen, Volkswirtschaftslehre, Unternehmertum und Innovation, Marketing und Vertrieb sowie Supply Chain Management.

Wie kann nachhaltige Fan-Mobilität funktionieren? Diese Frage stand beim Besuch einer interdisziplinären Gruppe von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal an der BayArena im Mittelpunkt. Ebenfalls vor Ort war das Team des Lehrstuhls für Unternehmertum, Innovation und Transformation rund um Prof. Dr. Dr. h.c. Koch. Im Rahmen des Master-Seminars „Sport als Transformationsfeld: Nachhaltige Fanmobilität im Profifußball am Beispiel des DFB“ stellte Bayer 04 den Studierenden unter anderem das Mitfahrportal WERKSELFgo vor.
Mehr zeigen
Bayer 04 hat seinen zweiten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Der 45-seitige Report für die Kalenderjahre 2024 und 2025 dokumentiert die Weiterentwicklung des Klubs im Bereich Nachhaltigkeit und zeigt auf, welche strategischen und strukturellen Schritte umgesetzt, welche Maßnahmen angestoßen und welche Fortschritte erzielt wurden. Der aktuelle Bericht versteht sich ausdrücklich als Fortschrittsbericht und knüpft an den Nachhaltigkeitsbericht von 2024 an, der die Kalenderjahre 2022 und 2023 abdeckt.
Mehr zeigen
Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Werksklubs ist die transparente Offenlegung der Umweltauswirkungen des eigenen Geschäftsbetriebs. Im Rahmen des EMAS-Umweltmanagementsystems (Eco-Management and Audit Scheme, offizieller Umweltmanagement-Standard der Europäischen Union) hat Bayer 04 in diesem Sommer die Umwelterklärung aktualisiert und den detaillierten CO2-Fußabdruck für das Jahr 2025 vorgelegt.
Mehr zeigen
Nach dem ersten Modul im Mai kehrte die Football Club Social Alliance (FCSA) Ende Oktober in den Norden Ugandas zurück, um die Ausbildung von 48 Young Coaches aus zwei Flüchtlingssiedlungen abzuschließen. Im dritten und letzten Modul standen inklusive Coaching-Methoden und Bildungsspiele im Mittelpunkt. Die Young Coaches lernten, wie sie damit lokal relevante Themen spielerisch mit Kindern aufgreifen können.
Mehr zeigen
Es war wieder soweit: Im Oktober fand am DFB-Campus in Frankfurt am Main das diesjährige Fußballturnier „Fußballfans im Training“ der Deutschen Krebshilfe statt. 16 Klubs aus ganz Deutschland nahmen teil, darunter Bayer 04. Die (ehemals) übergewichtigen Teilnehmenden zeigten dabei ihre neu gewonnene Fitness auf dem Spielfeld.
Mehr zeigen