
Christoph Binot von Bayer 04, seit einigen Jahren als Instruktor im Rahmen der Ausbildung mit dabei, hat im Young Coach-Ausbildungsprogramm in Mexiko viel gelernt und ist von der Relevanz des Projektes überzeugt: „Ich habe schon einiges bei Projekten gesehen, aber was ich noch nicht gesehen habe, war die Situation, wie sie hier an der Grenze zu Guatemala ist. Der Influx an Flüchtlingen macht die Aufgabe der Young Coaches hier sehr wichtig, da sie nun durch den Sport Flüchtlinge besser integrieren können.“
Vom 6. bis zum 10. Februar 2020 reiste Binot mit weiteren FCSA-Instruktoren (Tobias Süveges von SV Werder Bremen, Robert Urbanek (FK Austria Wien), Tom Albrecht und Sven Klahsen, beide bei Schalke 04 tätig) für das dritte und somit letzte Modul der Young Coach-Ausbildung in Mexiko nach Tapachula, einer Grenzstadt im Süden des Landes.
Die Flüchtlingssituation in Mexiko ist extrem von Gewalt und Armut geprägt. Außerdem zwingen politische Instabilität und fehlende Lebensperspektiven in El Salvador, Honduras, Venezuela, Guatemala und Nicaragua Hunderttausende in die Flucht. Diesem wachsenden Konfliktpotenzial und der Fremdenfeindlichkeit will die FCSA entgegenwirken. In Zusammenarbeit mit den lokalen Hauptpartnern, dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) und dem Refugee Education Trust (RET), wurden über 40 junge Erwachsene zu zertifizierten Young Coaches und Führungspersönlichkeiten ausgebildet. „Ich glaube, dass sie alle sehr motiviert sind, mit dem Zertifikat in der Hand weitere Sport- und soziale Programme mit Bezug zum Flussball aufrechtzuerhalten“, sagt Binot nach seiner Zeit in Südamerika.
Während sich die ersten beiden Module auf die Grundlagen des Kinderfußballs und auf das Erarbeiten relevanter Lernspiele konzentrierten, lag der Fokus des dritten Moduls klar auf der Förderung der Führungs- und Sozialkompetenzen der Young Coaches. Gemeinsam mit den Instruktoren und dem Scort-Team erarbeiteten sie in Workshops, wie sie klare Ziele setzen und anpacken, finanzielle und materielle Unterstützung für ihre Aktivitäten beantragen oder besorgte Eltern von ihren Aktivitäten überzeugen können.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR führte zudem Workshops zu den Themen Kinderschutz, sexuelle und geschlechtsspezifische Gewalt sowie Schutz vor sexueller Ausbeutung und Missbrauch durch. So können die Young Coaches nun besser auf potenzielle Probleme in ihrem eigenem und dem Umfeld der Kinder reagieren und ihnen pädagogisch angemessene Unterstützung anbieten.
Auch fußballerisch wurde nochmals ein großer Schritt nach vorne gemacht: Durch die Durchführung eines Turniers mit 100 Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren, vertieften die Young Coaches ihr Wissen im Bereich des Behindertenfußballs. Dies konnten sie im Abschlussfestival dann direkt anwenden: Über 30 Kinder mit Hör-, Seh- und/oder einer geistigen Beeinträchtigung nahmen am Festival teil und konnten von den Young Coaches spielerisch so einiges lernen.
Momentan profitieren insgesamt über 7700 Kinder von den Aktivitäten der Young Coaches und deren Peers.









Werkself-TV zeigt das 3:3-Remis beim SC Freiburg im Rahmen des 25. Bundesliga-Spieltag re-live...

Ein sportlich dürftiger Auftritt, dafür aber ein lang ersehntes Comeback: Die Bayer 04-Frauen haben in der Länderspielpause eine überraschende Testspiel-Niederlage kassiert. Beim aufstrebenden Regionalligisten Borussia Dortmund verlor die Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold am Samstagnachmittag 0:1 (0:1). Vor 452 Zuschauern im Stadion Rote Erde ließ die Werkself vor allem offensiv vieles vermissen. Die schönste Nachricht des Tages war das Comeback von Shen Menglu, die nach fast einem Jahr verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Rasen stand.
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Am 5. Spieltag in der Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga erkämpfte sich die U19 von Bayer 04 ein 1:1 beim Nachwuchs des 1. FC Union Berlin. Die Gastgeber waren in der 80. Minute in Führung gegangen. Zu diesem Zeitpunkt spielten die Leverkusener bereits in Unterzahl, weil Ben Hawighorst die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Die dezimierten Gäste kamen aber in der zweiten Minute der Nachspielzeit durch den kurz zuvor eingewechselten Andrii Hamzyk noch zum verdienten 1:1-Ausgleich.
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Durch die Niederlage bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Wochenende steht der SC Freiburg zwei Plätze und zehn Punkte hinter Bayer 04. So durchwachsen die Bilanz des Sport-Clubs in der Fremde ist, so stark präsentiert sich das Team von Trainer Julian Schuster zu Hause, wo sie 24 ihrer 33 Punkte holten. Ein möglicher Weg, um den SCF mit einem Auswärtssieg auf Abstand zu halten, könnte für die Leverkusener über die Lufthoheit führen: Kein Team ist so anfällig für Kopfball-Gegentore wie die Breisgauer – und bei der Werkself wissen einige, wie man das ausnutzen könnte. Die Kurzpässe.
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Mit Rückenwind ins zweite Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie: Nur drei Tage nach dem überzeugenden 1:0-Sieg beim Hamburger SV tritt die Werkself beim SC Freiburg an. Vor der Partie am Samstag, 7. März (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky, WOW und im Werkself-Radio), sprach Cheftrainer Kasper Hjulmand über die Schlüsse aus dem Nachholspiel beim HSV, ein vorbelastetes Trio und die jungen Akteure um Christian Kofane und Montrell Culbreath.
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