Nachwuchs: Spiel- und Trainingsbetrieb ruht bis auf Weiteres

Die Bundesregierung hat in Abstimmung mit den Ländern in dieser Woche ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verabschiedet. Dieses untersagt unter anderem den Trainings- und Spielbetrieb im Amateurfußball. Die Regelung gilt ab Montag, 2. November, und vorerst bis Monatsende.
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Somit hätten die Spiele am kommenden Wochenende zwar noch ausgetragen werden dürfen. Doch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat als Reaktion auf die Beschlüsse der Politik bereits vorzeitig entschieden, den bevorstehenden Bundesliga-Spieltag der A- und B-Junioren abzusagen.

Auch WDFV sagt Spiele ab

Wie der DFB hat der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) ebenfalls den Spieltag seiner Junioren-Wettbewerbe vom Wochenende abgesetzt. Seitens Bayer 04 betrifft diese Entscheidung die U15 (C-Junioren-Regionalliga West) sowie die U14, U13 und U12, die allesamt in den Junioren-Nachwuchs-Cups ihrer Altersklassen aktiv sind. Die U14 und U13 gehen nun jeweils als Tabellenführer in die Zwangspause.

Während die Spielabsagen der U12 bis U19 auf Verbands-Entscheidungen beruhen, hat Bayer 04 die Partien der vereinseigenen U8 bis U11 in Eigenregie und nach interner Absprache ausgesetzt. Somit verabschieden sich alle Nachwuchsteams von Bayer 04 in eine vorerst rund vierwöchige Fußball-Pause.

„Gesundheit steht im Vordergrund“

In Zeiten von steigenden Infektionszahlen und Kontaktverboten bedarf es – wie bereits beim Lockdown im Frühjahr – Trainingsalternativen für individuelle Einheiten. Die Nachwuchsleitung von Bayer 04 prüft bereits, welche Optionen dabei in Frage kommen.

„Wir wollen die Jungs trotz des fehlenden Mannschaftstrainings weiterhin fußballerisch wie persönlich fordern und fördern. Dabei steht die Gesundheit aller natürlich im Vordergrund. Wir arbeiten die ganze Zeit an Angeboten für die Jugendlichen, die der Entwicklung der Pandemie Rechnung tragen und gleichzeitig gewährleisten, dass wir unserem Auftrag der Ausbildung und Entwicklung von Talenten nachkommen können“, erklärt Thomas Eichin, der Leiter des Leistungszentrums von Bayer 04. „Wir sehen jede Veränderung immer auch als eine Chance an, den Fokus in der bevorstehenden Zeit auf Aspekte legen zu können, die im ‚normalen‘ Trainingsalltag vielleicht so nicht zum Tragen kommen würden.“

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