
Die Bandbreite an Ausbildungsberufen beim Werksklub ist vielschichtig. Darunter zählen neben dem Sport- und Fitnesskaufmann ebenso die kaufmännischen Ausbildungen in den Bereichen Informatik, Einzelhandel sowie Veranstaltungen. Darüber hinaus kann man sich bei Schwarz-Rot in der Berufssparte Fachinformatik sowie ab Anfang September auch als Mediengestalter ausbilden lassen.
Dass Achunike Ekene ausgerechnet die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann bei Bayer 04 durchläuft, stand für das Kurtekotten-Nachwuchstalent außer Frage. Der 18-Jährige lebt für den Sport – durch und durch. „Als Fußballer nimmt der Sport einen großen Teil meines Lebens ein – Bayer 04 hat mir die Möglichkeit gegeben, meine Leidenschaft mit dem Beruflichen zu kombinieren. Von daher musste ich damals nicht lange überlegen, als ich den Sport- und Fitnesskaufmann als berufliche Perspektive gewählt habe“, erklärt Ekene seine Beweggründe.
Für Carsten Baumann, Ausbildungsleiter bei Bayer 04, basiert das Ausbildungsprogramm auf verschiedenen Säulen: „Generell geht es in der Ausbildung bei Bayer 04 darum, die Persönlichkeitsentwicklung der Auszubildenden zu fördern sowie das Einleben in die Arbeitswelt zu gewährleisten. Speziell beim Sport- und Fitnesskaufmann stehen neben zahlreichen anderen Schwerpunkten auch kaufmännische Kompetenzen im Sinne von organisatorischen und administrativen Arbeitsprozessen im Vordergrund.“
Auf dem Weg zum fertigen Sport- und Fitnesskaufmann musste Achi, für den am 24. Juni lediglich noch seine mündliche Prüfung ansteht, in drei Jahren vier verschiedene Stationen im Klub durchlaufen. Vom Servicecenter über die Arbeit im Ticketing hin zum Kundenkontakt in den Bayer 04-Fanshops oder im Bayer 04-Fanhaus: Achunike Ekene musste seine Kompetenzen in den verschiedensten Bereichen schulen. Besonders jener direkte Kontakt und die damit verbundene Kommunikation im Fanshop und Fanhaus gehören zu seinen persönlichen Steckenpferden.

Das würden auch seine Fachausbilder im Bayer 04-Fanhaus Andreas Paffrath und Frank Linde sofort unterschreiben. „Irgendwann kam mal ein kleiner Junge bei uns vorbei, um ein paar Fragen zu stellen. Achi hat seinen Platz im Eingangsbereich und ist dadurch quasi immer der erste Ansprechpartner. Er hat dem Jungen alle Fragen beantwortet, und anschließend sogar noch eine Runde mit ihm gekickert. Die nächsten zwei Tage stand der kleine Junge wieder bei uns auf der Matte – einfach nur, um nochmal mit Achi kickern zu dürfen“, so Paffrath. Und auch Linde ergänzt zustimmend: „Achunike ist ein super Typ und hat sich bei uns darüber hinaus menschlich wie fachlich noch einmal weiterentwickelt."
Auch Ekene, der 2009 in das Leistungszentrum Kurtekotten wechselte, ist mit seinem Arbeitgeber Bayer 04 durchweg zufrieden – insbesondere was den Spagat zwischen Vorantreiben der Profifußballer-Karriere und der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann angeht. „Wenn Trainingseinheiten oder Arzttermine anstehen, findet man immer einen Kompromiss, sodass man den Fußball und die Ausbildung unter einen Hut bekommt. Es wird einem bei Bayer 04 sehr entgegengekommen“, bewertet der gebürtige Wuppertaler das allgemeine Arbeitsklima beim Werksklub.
Wenn sich das Bayer 04-Talent ab der kommenden Spielzeit im Senioren-Fußball beweisen muss, dann kann er sich guten Gewissens auf das Ziel „Profifußballer“ konzentrieren. Denn: Mit dem Bestehen der mündlichen Abschlussprüfung Ende Juni schließt Achi nicht nur seine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann ab, sondern schafft sich auch ein Stück weit Planungssicherheit in Form eines beruflichen zweiten Standbeins. „Ich habe die Ausbildung gemacht, um mich perspektivisch abzusichern, trotzdem verfolge ich meinen Traum, Profifußballer zu werden. Darauf kann ich mich nun konzentrieren, um das rauszuholen, was möglich ist“, gibt sich der 18-Jährige bezüglich seiner zukünftigen Ambitionen entschlossen.

Auf hochkarätigen Turnieren in drei Ländern traten sämtliche Junioren-Teams von Bayer 04 durchaus erfolgreich gegen den Ball: Neben dem überzeugenden Turniersieg der U15 in Essen landeten auch die U17 in Stemwede, die U14 in den Niederlanden sowie die U11 in Österreich mit Rang drei auf dem Treppchen. Derweil sorgten die U16-Juniorinnen mit einem 11:1 gegen die U17 des 1. FC Köln für klare Verhältnisse im Derby. Das Nachwuchs-Wochenende im Überblick.
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Als Bundesliga-Dritter erwischte die Werkself nach der Winterpause einen Fehlstart ins Jahr 2026, fand im Laufe der Wochen allmählich aber zurück in die Erfolgsspur und gehörte wie im Vorjahr zu den Top 16 in Europa und den Top 4 im DFB-Pokal. In der Bundesliga blieb die Werkself zudem in Sachen Champions-League-Qualifikation bis zum Ende im Rennen. Weil sich aber zwischen gute Leistungen und „big points“ immer wieder auch Rückschläge in die Auftritte der Werkself schlichen, reichte es am Schluss nicht ganz für die Königsklasse. Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen endete auf Rang sechs und in der Qualifikation für die UEFA Europa League. Teil II des Rückblicks auf die Saison 2025/26.
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Von der Saisoneröffnung gegen den Pisa SC bis zum letzten Heimspiel gegen den Hamburger SV haben die Bayer 04-Fans abermals ein großes Herz bewiesen: Insgesamt 31.039 Becher wurden in der Saison 2025/26 bei den Partien in der BayArena gespendet.
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Showdown zum Saisonabschluss: Die U19 von Bayer 04 trifft am Mittwoch, 27. Mai (Anstoß: 19 Uhr/Stadionöffnung: 17 Uhr), im Finale des FVM-Verbandspokals auf den FC Viktoria Köln – und kann die Spielzeit 2025/26 so mit einem Titel beenden. Tickets für die Partie im Aggerstadion in Troisdorf sind ab sofort online sowie am Spieltag an der Tageskasse erhältlich.
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