
„Wir freuen uns, dass es endlich wieder los geht und sind heiß darauf, gegen die Bayern ins neue Jahr zu starten“, sagt Cheftrainer Achim Feifel. Neun Wochen lang hatte sich die FLYERALARM Frauen-Bundesliga in die Winterpause verabschiedet – die Werkself-Frauen überwinterten mit 13 Punkten auf dem 9. Tabellenplatz. Anfang Januar stieg das Team wieder ins Mannschaftstraining ein und bereitete sich intensiv auf die verbliebenen neun Rückrunden-Partien vor – unter anderem eine Woche im Trainingslager auf Gran Canaria. Mit dem FC Bayern München, aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, erwartet die Leverkusenerinnen nun gleich eine anspruchsvolle Aufgabe fürs erste Meisterschaftsspiel im Jahr 2020.
Im Hinspiel sorgte die Feifel-Elf mit dem überraschenden 2:1-Sieg für eine kleine Sensation – „Da musste schon einiges zusammengekommen, um gegen einen solchen Gegner zu punkten. Wir haben leidenschaftlich verteidigt, unsere Chancen genutzt und hatten dazu das nötige Quäntchen Glück“, blickt Feifel zurück und ist sich sicher: „Die Bayern werden hochmotiviert nach Leverkusen kommen und auf eine Revanche pochen! Das wird eine ganz schwierige Aufgabe für uns. München hängt angesichts der Hinrunde etwas hinter den Erwartungen zurück. Daher erwarten wir, dass sie mit aller Macht diese drei Punkte und im weiteren Saisonverlauf auf den zweiten Rang wollen.“
Um jeden Punkt kämpfen auch die Bayer 04-Frauen. Sechs Zähler trennen die Mannschaft vom MSV Duisburg auf dem ersten Abstiegsplatz, welcher wie der 1. FC Köln einen Platz darüber, allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto hat. „Ähnlich wie im Hinspiel müssen wir an uns glauben. Dazu gehört eine brutal aggressive Defensivarbeit. Wir müssen die Abstände zwischen unseren einzelnen Mannschaftsteilen sehr klein halten und wollen den Bayern so wenig Raum wie möglich geben“, so Feifel.
Gegen München muss der 55-Jährige auf mehrere Akteurinnen verzichten. Sandra Jessen hatte sich im Trainingslager einen Außenbandriss am Sprunggelenk zugezogen und wird noch nicht zur Verfügung stehen. „Sie ist schon wieder im Lauftraining und kann voraussichtlich kommende Woche wieder mit leichter Ballarbeit beginnen“, so Feifel. Auch Karoline Heinze kam angeschlagen aus dem Trainingslager zurück nach Leverkusen, sie plagt eine Zerrung im Oberschenkel. Zudem fehlen neben Pauline Wimmer (Kreuzbandriss) auch die angeschlagenen Dora Zeller und Nicole Banecki.
Für alle, die die Partie live vor Ort im Ulrich-Haberland-Stadion verfolgen möchten, öffnet die Tageskasse eine Stunde vor Anpfiff um 13 Uhr. HIER können Print@Home-Tickets vorab auch bequem von zu Hause aus erworben werden. Wer es nicht ins Stadion schafft, kann sich das Spiel auch live im TV bei MagentaSport anschauen.


Bayer 04 hat den U19-Mittelfeldspieler Emmanuel Chigozie Owen an den FC Utrecht in die niederländische Eredivisie transferiert.
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Mit Milton Queiroz da Paixao fing 1987 alles an: Tita, wie er genannt wurde, war der erste Brasilianer unterm Bayer-Kreuz. Zahlreiche weitere Fußballer vom Zuckerhut sollten in den nächsten Jahren folgen. Viele von ihnen drückten dem Spiel der Werkself ihren eigenen Stempel auf. Rund 40 Jahre später setzt Arthur, der seit Sommer 2023 das Bayer 04-Trikot trägt, diese lange Tradition fort. Der 23-Jährige ist bereits der 24. Brasilianer der Vereinshistorie und hat sich als Teil der Doublesieger-Mannschaft von 2024 schon jetzt in die Geschichtsbücher des Werksklubs geschrieben. Ein Überblick über alle Bayer 04-Spieler aus dem Land des fünfmaligen Weltmeisters in Kurzporträts.
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