
Gegen das in der heimischen Vrouwen Eredivisie auf Rang sechs stehende Rotterdam erwischten die Bayer 04-Frauen, die ihren Kader mit ein paar Nachwuchs-Spielerinnen komplettierten, im niederländischen Siebengewald in der Nähe von Goch den besseren Start. Schwarz-Rot belohnte eine engagierte Anfangsphase in der 22. Minute mit der Führung: Julie Jorde schlug einen Freistoß und fand in der Mitte Caroline Kehrer, die per Kopf abnahm und die Kugel im Netz unterbrachte. Kurz danach allerdings ein Rückschlag: Sofia Cava Marin musste angeschlagen ausgewechselt werden.
Davon unbeirrt spielten die Leverkusenerinnen weiter munter nach vorn. Und wenige Minuten später klingelte es auch erneut im Tor der Niederländerinnen. Selina Ostermeier hatte per Kopf getroffen, der Einschuss wurde allerdings aberkannt. Auch in der Folge wahren Flanken das bewährte Mittel. In der 37. Minute etwa gab es auf diese Weise die nächste hochkarätige Gelegenheit für Schwarz-Rot: Caroline Kehrer brachte den Ball herein und Sturm-Kollegin Vanessa Haim köpfte aufs Tor, die Kugel verendete auf der Linie. Drei Minuten später war es dann Kehrer selbst, die nach Flanke von Jorde eine Großchance auf dem Kopf hatte, die Kugel aber flog links am Kasten vorbei. Und schließlich, wenige Momente vor Ende der ersten Halbzeit, gab es doch noch den großen Jubel: In der Nachspielzeit sah Ida Daedelow Mitspielerin Haim starten und bediente sie per Steckpass. Die Angreiferin versenkte daraufhin sicher und stellte auf 2:0 (45.+2).






Nach Wiederanpfiff war es eine etwas andere Partie. Die Leverkusenerinnen agierten nicht mehr so offensiv wie in Halbzeit eins und gaben den Niederländerinnen damit Räume für das eigene Angriffsspiel. Und Rotterdam bestrafte dies Mitte der zweiten Hälfte auch - und zwar doppelt: Erst konnten die Bayer 04-Frauen eine Hereingabe nicht entscheidend klären, sodass die Kugel vor die Füße von Sanne Koopmann tropfte und diese zum 1:2-Anschluss einnetzte (68.). Dann brachte Jada Conijnenberg den Ball nach einem flachen Zuspiel von links in die Mitte im Fallen im Tor unter (70.). Binnen zwei Minuten hatten die Niederländerinnen den Rückstand damit egalisiert. Es war zugleich der Endstand der Partie.
Nach der Länderspielpause geht es für die Bayer 04-Frauen in der Google Pixel Frauen-Bundesliga weiter. Die Leverkusenerinnen eröffnen am Freitag, 1. November, um 18.30 Uhr den 8. Spieltag mit dem Derby beim 1. FC Köln.
Die Statistik:
Bayer 04: Voll (Moll) - Shen (Lindner), Cava Marin (Frank), Ostermeier, Mickenhagen (Fukumoto) - Jorde, Zdebel - Bender (Schwartze), Daedelow (Weber) - Kehrer, Haim (Moll)
Rotterdam: Weimar - Waldus, Verspaget, Obispo, Koopman, De Graaf (Pijnenburg), van der Sluijs, van Bentem, Mulder (Oudejans), Conijnenberg, van de Lavoir
Tore: 0:1 Kehrer (22.), 0:2 Haim (45.+2), 1:2 Koopmann (68.), 2:2 Conijnenberg (70.)

Nach der Nominierung für das „Bundesliga Goal of the Year“ 2025 steht der wunderschöne Treffer von Martin Terrier zum 1:0 gegen den 1. FC Köln nun auch zur Auswahl für das „Tor des Monats“ Dezember 2025 der ARD-Sportschau. Bayer 04-Fans können noch bis 10. Januar, 19 Uhr, für den französischen Angreifer abstimmen.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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Ein torreiches 2025 liegt hinter der Werkself: Los ging's direkt mit einem Blitzstart – Nathan Tella trifft in Dortmund schon nach wenigen Sekunden zum ersten Mal im neuen Fußball-Jahr. Weitere Highlights liefern dann Florian Wirtz, Aleix Garcia, immer wieder Patrik Schick und natürlich Alejandro Grimaldo mit seinen europaweit gefürchteten Freistößen. Die Highlights zum Ende des Jahres: Wichtige Pokal-Treffer von Ibrahim Maza, vielumjubelte Siegtore in Lissabon und Manchester, der Scorpion Kick von Martin Terrier im Derby und als ganz besonderer Abschluss in 2025: Montrell Culbreath aus der U19 mit seinem Treffer zum 3:1-Sieg in Leipzig bei seinem Debüt. Viel Spaß beim Schauen!
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Die fünf beeindruckendsten Tore der Lizenzmannschaft im Jahr 2025. Mit dabei: Alejandro Grimaldo, Patrik Schick und natürlich Martin „Skorpion“ Terrier...
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