
„Solch ein Spiel erlebst du als Trainer und Mannschaft nicht alle Tage. Der Fokus liegt ganz klar auf dem Einzug ins Endspiel. Wir wollen den nächsten Schritt machen und jeder ist sich darüber im Klaren, welche Chance uns geboten wird“, formuliert Cheftrainer Achim Feifel das klare Ziel und hebt die Bedeutung der Partie hervor.
Nach einem 2:1 beim Zweitligisten Borussia Mönchengladbach hatten sich die Werkself-Frauen in den letzten beiden Runden bereits zweimal als „Underdog“ gegen die vermeintlichen Favoriten 1. FFC Frankfurt (1:0) und TSG Hoffenheim (3:2 n.V.) durchgesetzt. Nun wartet im Halbfinale erneut ein starker Liga-Konkurrent auf Bayer 04. Dass dieser schlagbar ist, hat die Mannschaft von Achim Feifel in dieser Saison bereits bewiesen: Nach einer 1:3-Liga-Auswärtsniederlage folgte im Rückspiel auf heimischem Rasen ein 2:0-Sieg gegen Essen. Ivana Rudelic und Milena Nikolic waren die Goalgetter – beide schossen die Werkself im Übrigen zuletzt auch gegen die TSG ins Pokal-Halbfinale!
Dennoch weiß Feifel um die Stärken der SGS: „Sie spielen sehr konstruktiv nach vorne und verfügen in der Offensive über eine sehr gute Qualität. Wir dürfen ihnen keinen Spielraum geben und müssen aggressiv ans Werk gehen.“ Das Ziel sei es, „ihre Angriffe im Keim zu ersticken und ihre Anspielstationen so gut wie möglich zuzustellen. Nur dann haben wir eine echte Chance, gegen sie zu bestehen und ins Finale einzuziehen“, so Feifel weiter.
Mit welchem Personal der Cheftrainer in das morgige Spiel starten kann, wird sich erst nach dem heutigen Abschlusstraining entscheiden. Für seine Mannschaft ist es die zweite englische Woche in Folge nach der Corona-Unterbrechung. „Aufgrund der hohen Belastung der letzten Tage sind nicht alle Spielerinnen bei einhundert Prozent. Merle Barth, Ivana Rudelic, Juliane Wirtz und Milena Nikolic hatten nach den beiden Partien gegen Hoffenheim mit muskulären Problemen zu kämpfen. Da sind zwei Tage Pause nicht so günstig. Wir werden nach dem heutigen Training entscheiden, wer für morgen eine Option ist.“
Die Partie findet aufgrund der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer im Stadion statt. Per Livestream auf sportschau.de kann die Partie allerdings live im Netz verfolgt werden. Die ARD Sportschau zeigt am Abend nach dem DFB-Pokalhalbfinale der Männer zwischen dem FC Bayern München und Eintracht Frankfurt zudem die Highlights.
Zudem überträgt auch die Bayer 04-Blindenreportage die Partie live per Audiostream. Bayer 04-Fans mit Sehbehinderung werden von Blindenreporter Björn Nass durch das Spiel geführt. Unterstützt wird er in der ersten Halbzeit von Ex-Nationalspielerin Inka Grings; im zweiten Durchgang sitzt die ehemalige Bayer 04-Frauen-Trainerin Doreen Maier als Co-Kommentatorin am Mikrofon. Die Übertragung beginnt um 15.45 Uhr.
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Auch ohne Stadionbesuch müssen Fans der Bayer 04-Frauen bei der morgigen Partie nicht aufs Stadionheft „Rasenreport" verzichten. HIER gibt's das aktuelle Heftchen in der e-Paper-Version zum Durchblättern.

Eine besondere Partnerschaft: Die SAB-P GmbH mit Sitz in Wermelskirchen wird der erste offizielle Inklusionspartner von Bayer 04 Leverkusen. Das bislang im Businessclub des Fußball-Bundesligisten engagierte Unternehmen, das mit der bis zum 31. Mai 2027 laufenden Vereinbarung sein gesellschaftliches Engagement im Bereich Inklusion unterstreicht, wird unter anderem ab der Saison 2026/27 als Trikotsponsor der Inklusionswerkself auftreten.
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Rüdiger Vollborn ist seit 40 Jahren im Klub, mit 401 Bundesliga-Einsätzen der Rekordspieler des Klubs und hat als einziger Bayer 04-Profi sowohl den UEFA-Cup (1988) als auch den DFB-Pokal (1993) gewonnen. Und auch nach seiner beeindruckenden Profi-Karriere blieb der gebürtige Berliner dem Werksklub weiter erhalten, arbeitete fortan neun Jahre als Torwarttrainer. Inzwischen ist Vollborn unterm Bayer-Kreuz als Fanbeauftragter und Klub-Archivar tätig. Seit Februar 2021 nimmt das personalisierte schwarz-rote Lexikon die Werkself-Fans in der Rubrik „Rudi erzählt...“ monatlich mit auf eine kleine Reise in die Geschichte von Bayer 04.
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