
Die Enttäuschung nach dem K.o. in der zweiten Pokal-Runde war groß. In dieser Woche galt es daher, das Selbstbewusstsein wieder aufzutanken und neue Kräfte zu sammeln für das anstehende Duell am Sonntag mit der TSG. „Wichtig ist, dass wir nun auf den Weg zurückkehren, auf dem wir in der Liga waren und versuchen, mit einer Hundert-Prozent-Einstellung ins Spiel zu kommen und die maximale Leidenschaft und Laufbereitschaft herauszuholen“, betont Feifel vor der Partie.
Zwei der drei Heimspiele konnten die Bayer 04-Frauen in dieser Saison bereits für sich entscheiden – in den letzten drei Liga-Partien blieb die Feifel-Elf gar ohne Punktverlust. So wird am Sonntag auch der nächste Heim-Erfolg angepeilt. Hoffenheim wird allerdings mit breiter Brust anreisen, denn das Team hat zuletzt zwei Pflichtspiel-Siege in Folge zu verbuchen (4:2 im DFB-Pokal gegen den FC Ingolstadt und 1:0 in der Liga gegen Aufsteiger SV Meppen). „Hoffenheim ist ein starker Gegner und gehört zu den Spitzenteams. Die Mannschaft hat eine tolle Qualität und ist seit langem eingespielt und individuell hochklassig besetzt“, weiß Feifel um die gegnerischen Stärken.
Für beide Teams wäre ein Sieg wichtig, um sich weiterhin in der oberen Tabellenhälfte zu positionieren. Vor dem 8. Spieltag ist Hoffenheim auf Rang sechs mit einem Platz und einen Zähler Rückstand den Leverkusenerinnen dicht auf den Fersen. In der vergangenen Saison konnten sich die Bayer 04-Frauen gegen die Mannschaft aus Hoffenheim erfolgreich beweisen, als sie nach einem umkämpften Viertelfinalspiel im DFB-Pokal im Juni nach Verlängerung mit 3:2 als Siegerinnen vom Platz gingen. Nach sechs Liga-Niederlagen in Folge gegen die TSG wird Schwarz-Rot am Sonntag alles daran setzten, den Erfolg vom Sommer zu wiederholen.
Personell kann Bayer 04 gegen den Tabellennachbarn bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen. Pauline Wimmer befindet sich nach ihrem Kreuzbandriss weiterhin in der Reha und die beiden Torhüterinnen Anna Wellmann (Finger-OP) und Joyce Prabel (Muskelbündelriss) sind ebenfalls nicht einsatzfähig. Auf dem Platz hinter Stammkeeperin Anna Klink wird daher Charlin Lazauskas von den U17-Juniorinnen aushelfen.
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Bayer 04 hat den U19-Mittelfeldspieler Emmanuel Chigozie Owen an den FC Utrecht in die niederländische Eredivisie transferiert.
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Es wird gebohrt, geschraubt und fleißig gearbeitet: Seit einigen Wochen laufen die Umbauarbeiten in der BayArena im Zuge des routinemäßigen Austauschs nach 17 Jahren. Immer mehr der neuen Klappsitze, die ab der kommenden Saison für deutlich mehr Komfort und eine vereinfachte Bewegung innerhalb der Sitzreihen sorgen werden, sind inzwischen montiert. Mittlerweile sind auf der gesamten Ost-Tribüne die neuen hochwertigen Stühle angebracht und verleihen der BayArena neuen Glanz. Ein Zwischenstand.
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Mit Milton Queiroz da Paixao fing 1987 alles an: Tita, wie er genannt wurde, war der erste Brasilianer unterm Bayer-Kreuz. Zahlreiche weitere Fußballer vom Zuckerhut sollten in den nächsten Jahren folgen. Viele von ihnen drückten dem Spiel der Werkself ihren eigenen Stempel auf. Rund 40 Jahre später setzt Arthur, der seit Sommer 2023 das Bayer 04-Trikot trägt, diese lange Tradition fort. Der 23-Jährige ist bereits der 24. Brasilianer der Vereinshistorie und hat sich als Teil der Doublesieger-Mannschaft von 2024 schon jetzt in die Geschichtsbücher des Werksklubs geschrieben. Ein Überblick über alle Bayer 04-Spieler aus dem Land des fünfmaligen Weltmeisters in Kurzporträts.
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Als zweite Niederländerin nach Lobke Loonen wechselt Linksverteidigerin Justine Brandau zur neuen Saison zu den Bayer 04-Frauen. In ihrem ersten Interview in Leverkusen spricht die 23-Jährige unter anderem über ihre ersten Eindrücke, die Gründe für ihren Wechsel nach Deutschland und ihre Erwartungen an die kommenden beiden Jahre.
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