
Die Enttäuschung, trotz des Führungstreffers durch Milena Nikolić zum Liga-Re-Start keine drei Punkte mitgenommen zu haben, soll am Freitag für Ansporn sorgen. „Wir haben in Essen nicht effizient genug gespielt“, sagt Cheftrainer Achim Feifel rückblickend. Hohe Effizienz und Aggressivität sind auch bei der Kampfstrategie gegen das Team aus Brandenburg gefordert. „Potsdam ist ein starker Gegner mit zielstrebigem Offensiv-Fußball und schnellem Überbrücken des Mittelfeldes. Wenig in der Defensive zuzulassen ist also ein entscheidendes Kriterium, um erfolgreich zu sein“, betont der 57-Jährige.
Vier Punkte trennen die Bayer 04-Frauen von den fünftplatzierten Potsdamerinnen, die einen Tabellenplatz vor Schwarz-Rot liegen. „Es ist ein entscheidendes Spiel“, betont Feifel. „Wenn wir Punkte liegenlassen, ziehen Potsdam und die anderen Klubs auf den oberen Rängen davon. Deswegen müssen wir unbedingt versuchen, Zähler zu holen.“
Im Hinspiel gegen Turbine konnten die Werkself-Frauen einen 2:0-Heimsieg feiern. Dieser Erfolg lässt sich vor allem auf die stabile Defensivleistung zurückführen – und so will die Mannschaft von Achim Feifel auch morgen auftreten, „damit die gegnerischen Stürmerinnen gar nicht erst gefüttert werden“.
Die Bayer 04-Frauen bereiteten sich die Woche intensiv und konzentriert auf den kommenden Gegner vor – allerdings ohne Mittelfeldspielerin Sylwia Matysik. Die Polin wurde gegen Essen verletzt ausgewechselt und fällt wegen einer Innenbandverletzung am Knie voraussichtlich mehrere Wochen aus. Der Cheftrainer bedauert den Ausfall sehr, denn mit „ihrer Dynamik und Aggressivität“ sei Matysik vor allem in ihrer Zweikampfbereitschaft „schwer zu ersetzen“. Außerdem fehlen weiterhin Nina Brüggemann und Caroline Siems, die sich beide noch im Aufbautraining befinden. Dina Blagojević arbeitet nach einem Syndesmosebandriss in der Reha an ihrer Genesung und auch Mittelfeldspielerin Jessica Wich (fehlte vergangenes Wochenende krankheitsbedingt) kehrt noch nicht wieder zurück in den Kader. Dóra Zeller ist erfreulicherweise nach ihrer Verletzung am Sprunggelenk wieder einsatzfähig und auch Irina Pando steht der Mannschaft wieder zur Verfügung.
Wer nicht vor Ort ist, kann den 14. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga live im Free-TV auf Eurosport und beim Streaming-Anbieter MagentaSport verfolgen.

Werkself-TV zeigt nach der 0:1-Niederlage von Bayer 04 bei der TSG Hoffenheim am 18. Bundesliga-Spieltag die Pressekonferenz mit den beiden Cheftrainern Christian Ilzer und Kasper Hjulmand...
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Werkself-TV zeigt die 0:1-Niederlage von Bayer 04 bei der TSG Hoffenheim am 18. Bundesliga-Spieltag re-live...

Prognosen lassen sich für das Duell der Tabellennachbarn am Samstagnachmittag, 17. Januar (Anstoß: 15.30 Uhr/live bei Sky und im Werkself-Radio, Konferenz bei DAZN) nur schwer aufstellen. Zwar macht auf Seiten der Werkself die höchste Auswärtssiegquote Mut, die TSG Hoffenheim spielt jedoch ihre zweitbeste Bundesligasaison und hat nur eine der letzten zehn Partien verloren. Ein gutes Omen für einen Bayer 04-Dreier: Schiedsrichter Daniel Schlager pfiff bereits den letzten Auswärtssieg der Leverkusener bei der TSG (4:1). Die Kurzpässe.
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Zum Abschluss des Winter-Trainingslagers in Portugal haben die Bayer 04-Frauen ihre Generalprobe für den Start in die zweite Saisonhälfte überzeugend gemeistert. Im Test gegen den Schweizer Tabellenführer Servette FCCF gelang der Mannschaft von Trainer Roberto Pätzold im Monte Gordo Sports Complex ein 3:0 (2:0)-Erfolg. Carlotta Wamser (4.), Vanessa Fudalla (18.) und Loreen Bender (53.) erzielten die Treffer für die Leverkusenerinnen, die sich seit dem vergangenen Samstag an der Algarve auf die Rückrunde eingestimmt hatten.
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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die ausgefallene Partie beim Hamburger SV im Rahmen des 17. Bundesliga-Spieltags neu angesetzt. Die Begegnung, die eigentlich hätte am vergangenen Dienstag stattfinden sollen, ist nun für Mittwoch, 4. März (Anstoß: 20:30 Uhr, live auf Sky), terminiert worden.
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