
„Verena Hagedorn hat in den vergangenen zwei Jahren tolle Arbeit geleistet und wir sind sicher, dass sie die laufende Saison mit unserem Frauen-Team zu einem erfolgreichen Abschluss bringen wird“, betont Bayer 04-Sportdirektor Simon Rolfes. „Dass sich Verena danach wieder der Nachwuchsarbeit widmen möchte, haben wir schweren Herzens akzeptiert. Diesem leidenschaftlichen Wunsch wollten wir uns letztlich nicht verschließen“, so Rolfes.
„Für die Zukunft wünsche ich dem Verein und der Mannschaft alles Gute. Aber Vorrang hat die Gegenwart. In den kommenden Wochen werden wir gemeinsam weiterhin alles dafür geben, die Klasse zu halten“, unterstreicht Verena Hagedorn. Anschließend erfolgt die Trennung, die Linda Schöttler, Leiterin der Geschäftsstelle Frauenfußball bei Bayer 04, bedauert: „Verena Hagedorn hat vom ersten Tag jede noch so große Herausforderung angenommen. Für die Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte wünschen wir ihr schon jetzt viel Erfolg.“
Hagedorn hatte den abstiegsbedrohten Bundesligisten im April 2017 übernommen, konnte den bitteren Gang in die Zweite Liga aber nicht mehr abwenden. In der Folgesaison gelang ihr mit den Bayer 04-Frauen die sofortige Rückkehr in die Erstklassigkeit. „Ich bin stolz darauf, dass uns im vergangenen Jahr unter diesen Umständen der direkte Wiederaufstieg gelungen ist. Das war nicht leicht für die Mannschaft, aber sie hat es toll gemeistert“, erinnert sich Hagedorn, die sich nach ihrem Ausscheiden bei Bayer 04 wieder schwerpunktmäßig um die Nachwuchsförderung im Mädchenfußball kümmern möchte. Neben der Arbeit mit Talenten wird sie sich ab Sommer dieses Jahres beim FVM auch den Bereichen Fußballentwicklung und Trainerausbildung widmen.
Fünf Spieltage vor dem Saisonende liegen die Bayer 04-Frauen auf dem zehnten Tabellenrang der Allianz Frauen-Bundesliga mit drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.


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